OÖ: Notwehrüberschreitung und Selbstmord nach Beziehungsstreit

OÖ: Mord und Selbstmord nach Beziehungsstreit – derStandard.at
OÖ: Mord und Selbstmord nach Beziehungsstreit
47-Jähriger tötete Ehefrau, fuhr danach mit Auto in Gegenverkehr und starb

Linz – Der Streit eines Ehepaares endete am Dienstag im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich mit zwei Toten. Ein 47-jähriger Mann brachte seine 42-jährige Frau um und beging danach Selbstmord.Die beiden hatten in den Morgenstunden offenbar wegen Beziehungsproblemen gestritten und dürften handgreiflich geworden sein. Die Frau wurde tot im Vorraum ihres Hauses gefunden. Kurz nach der Auseinandersetzung fuhr ihr Mann im Bezirk Rohrbach mit dem Auto in den Gegenverkehr und starb. Der Lenker des Lkw, in den er krachte, wurde verletzt.Am Tatort wurde ein Abschiedsbrief des Mannes sichergestellt. Nähere Hintergründe waren vorerst nicht bekannt. (APA)

Kurzkommentar

Mit welchem Recht bezeichnen die APA und der Standard die Tat als Mord? Schon in der Titelzeile macht der Ausdruck “nach Beziehungsstreit” deutlich, daß es sich offenbar maximal um Totschlag handelt. Oder aber um Körperverletzung mit Todesfolge oder um bloße Notwehr des Mannes gegen die handgreifliche Attacke der Frau. Das ist statistisch gesehen der wahrscheinlichere Fall bei 50% der körperlich ausgetragenen Streits, in denen nicht beide hinhauen. Falls die Handgreiflichkeit nur von einem der beiden Partner ausgeht, ist das in dreiviertel der Fälle die Frau.

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Der Begriff “Mord” ist also nicht aus sachlicher Beschreibung heraus angebracht, sondern willkürlich verwendet. Das Motiv dafür? Dreimal darf man raten. Ein “Er” war es, der den Streit überlebt hat, nicht eine “Sie”, und er kann sich nicht mehr gegen die Anschuldigung wehren oder in einem Verfahren bloß eines geringer verbrecherischen Tatbestandes wegen verurteilt werden oder gar wegen berechtigter Notwehr freigesprochen. Und was ist schöner für einen Journalisten in der Femokratrie, als einen Mann zum Verbrecher an einer Frau zu stempeln? Höchstens, eine Mörderin wegen “psychischer Probleme” für nicht schuldfähig zu erklären!

Besonders pikant ist die Passage,

( … ) tötete Ehefrau, fuhr danach mit Auto in Gegenverkehr und starb(,)

die korrekt formuliert heißen müßte, “tötete Ehefrau und anschließend sich selbst” oder “legte Hand an Ehefrau, die daraufhin starb, fuhr danach mit Auto in Gegenverkehr und starb”. Die Unvereinbarkeit der vorigen Formulierung, die “Mord” und “Selbstmord” nebeneinanderstellt als gezielte Tötungshandlungen, mit der nachfolgenden Formulierung von “töten” und “mit dem Auto in den Gegenverkehr fahren und sterben” nebeneinandergestellt ist offensichtlich. Von einer Zeile auf die andere wird die Tat gegen sich selbst ein möglicher Unglücksfall, während die Tat gegen die Frau eine Tat bleibt. Ganz abgesehen von der Lächerlichkeit der Formulierung, “fuhr … und starb”, die in keinem Deutschaufsatz ohne rote Wellenlinie verbliebe, ist selbstverständlich die umgekehrte Annahme die vernünftige, nämlich, daß der Tod der Frau ein tragischer Unfall im Zuge einer Handgreiflickeit war, und der Mann aus Verzweiflung darüber Selbstmord beging.

Frappierend ist immer wieder die Schamlosigkeit, mit der Journalisten die systematische Entwürdigung und Entehrung der Männer selbst bei den unmöglichsten Gelegenheiten durchziehen.

Daß man auch weniger feministisch sexistisch darüber berichten kann, zeigt in diesem Fall von der Überschrift bis zum Inhalt der ORF hier.

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