“… [D]er menschlichere … Weg …”

“Ich kann mich einer solchen Entscheidung nur beugen” – Nachrichten in Echtzeit auf derStandard.at Politik Inland FPÖ – österreichische Innenpolitik Europapolitik internationale Politik

derStandard.at: Herr Emmerich hat in einer ORF-Sendung gesagt, er würde sich nicht “von einem Schwarzen dirigieren lassen”. Hätten Sie Vorbehalte gegen einen schwarzen Präsidenten?

Winter: Wenn das Volk so entscheidet, entscheidet das Volk so. Aber wenn ich ehrlich bin: die Hautfarbe ist dabei völlig unwichtig. Die sagt über einen Menschen nichts aus. Wichtig ist sein Charakter, seine Einstellung zur Heimat, seine Arbeit.

derStandard.at: Sind Sie für eine Quotenregelung des Frauenanteils innerhalb der Fraktionen im Parlament?

Winter: Für Frauen wäre es sicher gut, weil sich dadurch mehr Frauen angesprochen fühlen würden und vielleicht eher in die Politik gehen. Dass Frau und Mann in der Politik im Verhältnis zueinander gut vertreten werden, ist wichtig. Wir Frauen bringen einen neuen Zugang mit, den Männer nicht immer sehen, der aber der menschlichere und der besser umsetzbare Weg ist.

Wichtig ist nicht die Hautfarbe, aber offensichtlich das Geschlecht.

“Wir Schwarze bringen einen neuen Zugang mit, den Weiße nicht immer sehen, der aber der menschlichere und der besser umsetzbare Weg ist.” – Das hat Obama nicht gesagt. Vielleicht hat er’s doch gesagt. Denken tun’s seine Wähler, kann man annehmen.

Ja, übrigens: Wir Männer bringen einen bewährten Zugang mit, den Frauen nicht immer sehen, der aber der menschlichere und der besser umsetzbare Weg ist.

Verstößt das demnächst gegen das Gesetz gegen patriarchale Wiederbetätigung?

derStandard.at: Sind Sie für eine Quotenregelung des Türkinnenanteils innerhalb der Fraktionen im Parlament?

Winter: Für Türkinnen wäre es sicher gut, weil sich dadurch mehr Türkinnen angesprochen fühlen würden und vielleicht eher in die Politik gehen. Dass Türkin und Türke in der Politik im Verhältnis zueinander gut vertreten werden, ist wichtig. Die Türkinnen bringen einen neuen Zugang mit, den Türken nicht immer sehen, der aber der menschlichere und der besser umsetzbare Weg ist.

Das alles hat gar niemand gesagt. Oder haben es die Interviewerinnen und die Interviewte eigentlich doch gesagt? Ohne es zu sagen? So wie das Folgende?

derStandard.at: Sind Sie für eine Quotenregelung des Anteils an Zeuginnen Jehovahs innerhalb der Fraktionen im Parlament?

Winter: Für Zeuginnen Jehovahs wäre es sicher gut, weil sich dadurch mehr Zeuginnen Jehovahs angesprochen fühlen würden und vielleicht eher in die Politik gehen. Dass Zeugin Jehovahs und Zeuge Jehovahs in der Politik im Verhältnis zueinander gut vertreten werden, ist wichtig. Die Zeuginnen Jehovahs bringen einen neuen Zugang mit, den Zeugen Jehovahs nicht immer sehen, der aber der menschlichere und der besser umsetzbare Weg ist.

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