Woran Frauennetzwerke scheitern

30. Jänner 2009, 16:30

Sie werden immer populärer – Warum die Mitglieder aber oft nicht das bekommen, was sie erhoffen, wurde beim Vernetzungstreffen in der Vorwoche im Haus der Industrie diskutiert

  • Was erfolgreiche Netzwerke auszeichnet (v. li.): Ruth Pfosser (FAS Research), Ingrid Puschautz-Meidl (IV Burgenland, Alexandra Föderl-Schmid (Der Standard)

Zu wenig Diversität. Zu viel Harmonie. Das sind die Hauptprobleme von Frauennetzwerken, sagt die Netzwerkanalystin Ruth Pfosser (FAS Research). “Solche Netzwerke bieten zwar Sicherheit und eine große Vertrauensbasis. Geben und Nehmen funktioniert in solchen Verbindungen aber nicht”, ergänzt Pfosser und weiter: “Wenn alle Mitglieder eines Netzwerks zu ähnlich sind, brauchen sie auch dieselben Ressourcen zur Lösung ihrer Probleme. Und gerade diese Möglichkeiten sind äußerst begrenzt.” In solchen Verbindungen würde dann eher das Gegenteil, nämlich der Konkurrenzdruck, gefördert werden.

Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid nimmt zu den immer häufiger und dichter werdenden Netzwerkbestrebungen von Frauen eine radikale Position ein: Für sie sind Leistung und Erfahrung entscheidend. “Ich bin in keinem Frauennetzwerk und halte mich auch von anderen Netzwerken fern, auch um meine Unabhängigkeit zu wahren.”

von: Der Standard

Die Ironie aus der Kombination dieses Beitrags mit dem vorhergehenden ist gewollt. Sie repliziert allerdings trotzdem nur die ungewollte aus der Papierausgabe vom 31. Jänner/1. Februar 2009, in der der obige Artikel abgedruckt ist. Und: Ja, ja, eine Zeitung für Frauen ist eine Zeitung und kein Netzwerkpamphlet, und: eine Zeitung als Zeitung für Frauen zu bewerben ist nicht das Gleiche wie vorgeblich ein Frauennetzwerk zu knüpfen versuchen.

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