Slate.com & Salon.com Attack the Fatherhood Movement (Part I)

1) I still nurture the dream that someday feminists and fatherhood activists can understand each other and work together.

siehe GlennSacks

Ein Glücksfall von Einblick in die Wahnwelt des Feminarzißmus. Sie können es nicht fassen, daß ihre schöne neue Frauenwelt, ihre Terre de Femmes, trotz 17 700 000 Seiten bei Google und trotz Schwarzeneggers Ehefrau Ausrufung der USA zur “Woman’s Nation” mit 14 300 000 Eintragungen im Jahrtausend der Frauen, von dem allein auf deutsch 224 000 Einträge sprechen, noch immer oder schon wieder von renitenten Unbelehrbaren als das Gegenteil von dem beschrieben und bewertet wird, was man ihnen in Jahrzehnten Vagina Monologues und Gender Studies beigebracht hat. Das Boudoir zum Paradies soll ein Vorhof zur Hölle sein, eine Folterkammer für alles Männliche? Da kann nur Badness oder Madness dahinter stecken, das ist klar, wohl beides in einem, anders ist so ein absurder Affront nicht zu fassen! Wo sich doch alle Politiker und Institutionen und alle Prominente und Illustrierte und Fernsehsender darüber einig sind, daß die Frauen tagtäglich dabei sind, die Menschheit zur wahren Menschlichkeit zu erziehen und die Welt von Armut, Hunger, Unterdrückung, Finanzkrise und Klimakatastrophe und zu befreien!

Ebenso ein Glücksfall von Einblick in die Illusionen der Männerrechtaktivisten, die ums Verrecken nicht wahrhaben wollen, was die entscheidende Dimension des Feministischen  ausmacht, nämlich der narzißtische Fundamentalismus bzw. der fundamentalistische Narzißmus.

Nur keine Illusionen über Glenn Sacks und seine Kollegen: Er fällt auf den Feminismus ebenso rein wie zum Beispiel auch Arne Hoffmann, das heißt, er unterscheidet zwischen solchen seiner Vertreter, mit denen man zusammenarbeiten könnte und anderen, die als unversöhnliche Gegner der Bewegung für Männer- und Väterrechte zu verstehen sind.

Genauer gesagt, dieses Reinfallen ist Folge und Preis einer strukturbildenden Grundhaltung der Hoffnung, die als “Glaube an das Gute im Menschen” und in Sätzen wie “Am Ende gewinnt die Gerechtigkeit” oder “Die Wahrheit läßt sich nicht unbegrenzt unterdrücken” ausgedrückt und kultiviert wird. Die Hoffnung macht aber so blind wie die Liebe. Sie ist von der gleichen Kategorie – ein Trip. Ein süßer, erhebender, beseligender Eigensinn, mit dem man sich vor der späteren Ernüchterung eine zeitlang, je nach Hartnäckigkeit auch lebenslang drücken kann.

Sie ist eine trotzige Verweigerung ganz im Sinne des Begriffes Realitätsverweigerung und geht beim Fokus auf das Thema Geschlechteridentität und Geschlechterbeziehungen auf allen Seiten möglicher und beobachtbarer Positionen komplementär oder symmetrisch eskalierend vor sich.

Selbst die durch Erfahrung als sogenannte Zweitfrauen oder als Mütter von Söhnen bekehrten ehemaligen Feministinnen und die aus der Krise des Entsorgtwerdens zum Aufwachen gezwungenen Väter behalten sich nach all den gerade noch lebendig überstandenen Qualen und Schrecken die Hoffnung vor, daß es sich bloß um böse Zeiten handelt, die Frauen zu narzißtischen Tyrannen und Männer zu dressierten Pudeln machen.

Beliebt ist die psychologisch dynamische Erklärung des über die Markierung der Gerechtigkeit verständlicherweise erst einmal hinausschwingenden Pendels, das sich aber schon bald beruhigen wird – ein Konzept vom Recht auf Rache und Wiedergutmachungszahlungen für die hypothetisch vorausgesetzte historische Schuld des Patriarchats an den Frauen. Oder die allgemeine dialektische Theorie von These, Gegenthese und Synthese als Abfolge gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.

Eigentlich wäre es jetzt schon genug, das mit den Frauenrechten und der Frauenförderung. Man sei wohl doch ein bißchen über das ursprünglich gute und notwendige Ziel der Gleichberechtigung hinausgeschossen. Andererseits spricht die typische Brigitte-Leserin unschuldig davon, daß die Männer wohl nicht wirklich ernsthaft leiden können, wie manche behaupten, sonst hätten sie sich ja schon längst gewehrt.

Einzig unter den jungen Männern, die die entwertende, kränkende und  beschämende Behandlung als Untermenschen vom Kindergarten bis zum Abschluß des Studiums durcherlebt haben und mit 20 oder 25 noch immer daran scheitern, ein hübsches Mädchen anzusprechen, geschweige denn ins Bett zu kriegen oder gar als feste Freundin zu bekommen, hat die Not eine Tugend hervorgebracht, die den ganzen feminarzißtischen Karneval sprengt. Die ihn sofort sprengen könnte, würde sie den Vätern verständlich gemacht und in ihrer Essenz von den Söhnen und den Vätern gemeinsam kultiviert.

Du kannst jede ins Bett kriegen, auch das hübscheste Model und die arroganteste Diva! Das ist die revolutionäre befreiende Botschaft und sie stammt aus der konkreten praktischen Erfahrung derer, die sich der radikalen Selbsttransformation unterzogen, die aus einem Loser einen Star bei den Frauen macht.

Aufreißen kann man lernen, jeder kann es lernen, auch der Ungeschickteste. Die Kurse und Seminare wie die Webseiten und Foren und Fachbücher boomen und Youtube ist voller Videoclips, auf denen die Ausbilner und Gurus der Pickup Artists (PUAs) ihre Kunst in der freien Wildbahn von Clubs und Kaufhäusern und  Straßen und Plätzen der Stadt live dokumentiert vorführen und Lektionen geben.

Die Angst vor der Abfuhr zu überwinden, das ist das Schwerste, das Entscheidende und das erste, was den Schülern abverlangt wird. Der Ausbildner und die Mitschüler gehen gemeinsam auf Aufreißtour und es wird begleitend gecoacht, wenn der Neuling ins kalte Wasser springt. Die Fortgeschrittenen sammeln Telefonnummern hübscher Mädchen ein wie Muscheln am Strand. Die Profis stellen ihre Rekordzeiten vom Ansprechen bis zum ersten Kuß oder bis zum Geschlechtsverkehr ins Netz und kultivieren die wortlose Instantverführung auf den ersten Blick.

Es gibt eine laufende Ethikdebatte und den Wettbewerb der verschiedenen Schulen und Richtungen und es ist schon lange ein Riesengeschäft mit einem fast unerschöpflichen erschließbaren Markt.

Was das mit der globalen Mission und privaten und politischen Herrschaft des feministischen Fundamentalismus zu tun hat? Was das den Kindern und Vätern bringen könnte, die nach der Scheidung voneinander isoliert werden? Was die Buben im Kindergarten und in der Schule davon haben sollten, die dazu manipuliert und gedrillt werden, sich dafür zu schämen, daß sie Buben sind, die “Jungenarbeit” über sich ergehen lassen müssen, in der sie dazu umerzogen werden, sich die Mädchen als Maßstab und Vorbilder zu nehmen? Was das an der allgemeinen Dämonisierung des Männlichen als solchem und der spezifischen Kriminalisierung der männlichen Sexualität, die von den USA und England ausgehend die westliche Zivilisation in ein feministisches Apartheidsregime verwandelt, ändern sollte? Was hat die PUA-Bewegung an sich, das die ursozialistische und feministische programmatische Anschaffung der Vaterrechte und der Zerstörung der Familie aufhalten könnte?

Und – und das macht die Männerbewegung erst zu einer männlichen statt zu einem geschlechterverkahrten Feminismusprojekt – was haben die Töchter und zukünftigen Frauen und Mütter davon, wenn ihre Brüder und Väter sich mit der Kunst des Aufreißens auseinandersetzen?

Fangen wir an bei der Überwindung der Angst vor dem Zurückgewiesenwerden.

Man nimmt seinen Mut zusammen, vielleicht in einer spontanen Begeisterung, vielleicht überwindet man sich mit dem Mut der Verzweiflung, halb dissoziiert, vor unterdrückter Aufregung zitternd, wahrscheinlich kreidebleich und mit hektischen roten Flecken auf den Wangen und spricht sie an, und sie läßt einen abblitzen, womöglich mit einer höhnischen Bemerkung und einem Augenverdrehen oder so gelangweilt und lapidar, daß es einen fröstelt. In diesem Moment ist man zu einem Nichts reduziert, es ist schlimmer als ein Faustschlag in die Magengrube, als würde man mit einem einzigen Stiefeltritt von oben in den Boden gestampft oder einfach mit einem Strich durchgestrichen, existenziell ausgekreuzt mit einem abfälligen Blick, einem Lippenkräuseln, einer Kehrtwendung, die einen stehen läßt, als wäre man aussätzig.

Das ist die Erfahrung, die alle kennen bis auf ein paar Ausnahmen, die Angeber zum Beispiel, besonders die Sitzenbleiber, die schon aus mehreren Schulen rausgeflogen sind, denen die schönsten Mädchen alle nachrennen und sich darum streiten, wer seine Freundin sein darf, während man selbst Luft ist für sie und sich mit sehnsüchtigem inbrünstigem Starren auf ihren Busen und die Oberschenkel unterm Minirock den Physikunterricht zum Erlebnis macht und dann zu Hause das Bett traktiert.

Andererseits gibt es kaum eine glücklichere Erfahrung für einen jungen Mann, als zu bemerken, daß man der Star ist, der von allen jüngeren Mädchen angehimmelte Schwarm, der auf die gleichaltrigen und schon erfahrenen, die sich mehr oder weniger aufdringlich anbieten, bequem verzichten und ihre gehässige Beleidigtheit achselzuckend riskieren kann, weil er in diesem Jahr mit der absolut schönsten, atemberaubendsten Frau im ganzen Ferienlager, die er in den Jahren davor nur von der Weite anbeten durfte, geht – und Sonne, Strand und Meer als ein einziges aufregendes, heißes, sinnliches Paradies von Cinzano und Muratti und gelbem Bikini auf nasser brauner Haut erlebt.

Zugleich haben die gleichaltrigen Freunde einen neidlosen Respekt vor einem und machen auf der Stiege im Schatten, wo sich die Pärchen zum Schmusen treffen, freiwillig den besten Platz frei, wenn man kommt.

Mit 14 bis 16 analysiert man das alles nicht und hat keinen Begriff dafür, daß man die archaischen Erfahrungen der Altershierarchie und des Alphastatus in der männlichen Hierarchie, den die Verbindung mit der Alphafrau bewirkt (im Beispiel war sie nicht nur die eindeutig schönste unter den Mädchen, sondern auch ein Jahr älter als alle anderen Jugendlichen, und ihr Vater war einer der Erzieher) samt der damit einhergehenden Attraktivität für sämtliche Frauen, wovon die höherrangigen aktiv um einen rivalisieren, macht.

Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er war auch eine derartige Analyse schon so unüblich wie heute, wenn auch noch nicht im Mainstream und nicht derartig militant als Hochverrat an der Sache der Frauen tabuisiert und sanktioniert.

PUA sind eine direkte und zwangsläufige korrektive Antwort auf die politisch motivierte Marginalisierung des Wissens über die instinktive Ordnung der Geschlechterbeziehungen nach geschlechtsspezifischen Hierarchien und deren Relationen zueinander und insbesondere über die Bezüge von Rangordnung und sexueller Attraktivität.

Die Behinderung der erotischen und sexuellen Intelligenz ist nicht nur leidvoll und quälend für die jungen Männer und delusionierend und desillusionierend für die jungen Frauen, sondern sie ist feministisch gewollt, strategisch im Politischen und taktisch im Privaten als Metawaffe zur Machtübernahme und Konsolidierung der Herrschaft des – und sei es noch so selbstentfremdet und strukturell verstümmelt – Weiblichen über das Männliche, zumindest der Hülle und Fassade, der bloßen Trägerin einer weiblichen Maske, der hormonell hybriden zeitgenössischen Frau, die in einer narzißtischen Blase schwebt.

Da wird allen akademisch seriös gemeinten Ernstes historisch zitierend vom “Anspruch auf welt- und menschheitsbedeutenden Fortschritt durch die Frauen” gesprochen und konstatiert, “Den Frauenbewegungen ist damit genuin der Anspruch auf Hegemonie und Universalität eingeschrieben”, als ob es eine generative Kausalität für irgendetwas unter der Sonne wäre, daß jemand einen Anspruch auf dessen Existenz erhebt oder ein Anspruch legitim wäre kraft dessen, daß ihn jemand stellt.

Es ist eine magische regressive Weltsicht, die sich da ausufernd auskeift und autistisch ausjammert und nach ein paar tausend Seiten desselben die redundante zwanghafte Masturbation als feministische Wissenschaftsdiskurse ausgibt.

Entzückend ist zum Beispiel der letzte Absatz des oben schon verlinkten willkürlich aus den Suchergebnissen zu “Gender” angeklickten Forumsbeitrags auf linksnet.de (von Heike Lambach, Philosophin, Gestaltpädagogin und Gleichstellungsbeauftragte), in dem sie sich darüber beklagt, daß der Begriff “Gender Mainstreaming” nicht den Zusatz “aufbauend auf den heroischen Kämpfen und welt- und menschheitsbedeutenden Beiträgen ungezählter Frauen” trägt :

Ziel der Frauenbewegungen müsste die radikale Anerkennung des Rechts sein, dass kein Mensch aufgrund seines Geschlechts, seiner Herkunft oder seines Wunsches, an einem selbst gewählten Ort zu leben, seiner sexuellen Orientierung, seiner körperlichen Befindlichkeit, seiner Klassenzugehörigkeit über einen anderen Menschen verfügen, ihn an- oder zurechtweisen oder herabsetzen darf. Damit wäre das alte feministische Universalitätsprinzip als Prinzip der Herrschaftsfreiheit zu reformulieren.

Daß sie das denken, zumindest formulieren kann, während ihre Jobbeschreibung und -besetzung und -einführung als Gleichstellungsbeauftragte von A bis Z diametral gegenläufig zum angemahnten normativen Ideal stehen, ist eines der großen Rätsel der weiblichen Psyche, die Freud nicht zu verstehen behauptete und bis Freud dem Hausverstand von Mann und Frau ein offenes Buch war, dessen Lektüre als ungefähr so erhebend wie die eines Sylvia- oder Arztromans eingeschätzt wurde.

Heute muß man PUA-Blogs lesen, um die Koordinaten der Bewertung von der hypnoiden feminisierten Scheinwelt in die nüchterne Wirklichkeit der Hominiden zurückzukriegen und Adams naives Verpatzen des Shittests mit der verbotenen Frucht evolutionär wiedergutzumachen.


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