Und es heißt doch [♥]Homo-Ehe[♥]! – Ätsch!

Die Journalisten sind sich einig: Sie ignorieren gezielt die tatsächliche Bezeichnung “eingetragene Partnerschaft”, auf die sich der Gesetzesbeschluß bezieht und schreiben wie schon vorher von der “Homo-Ehe”.

Was gibt es Deutlicheres als diese nonchalant hingespuckte Arroganz, um sich mit dem Leser, den man für “aufgeklärt” hält, zu solidarisieren im elitären Wahn, der hinterwäldlerische Rest sei so renitent “homophob”, daß man es der Gesellschaft schuldig sei, ihm mit der Methode Stellwagen-ins-Gesicht das richtige Fortschrittsbewußtsein einzubläuen.

Sind es doch nur die in-und ausländischen Prolos (bundesdeutsch: Prolls) und die Einschichtbauern neben der entscheidenden Masse der senilen Pensionisten noch vorm oder schon im Altersheim, die die Parteien mit dem offiziellen Vermeiden des Begriffs Ehe bei der Stange halten wollen. Sonst wählen sie nächstesmal alle die FPÖ.

Schließlich scheuen sich auch die Politiker selber nicht die Bohne, in den Interviews anzukündigen, daß das Projekt noch nicht fertig ist. Was heißt, daß Adoptionsrecht und sonstige völlige rechtliche Gleichstellung das abgekartete Ziel, der Fortschrittsehrgeiz und sowieso der EU-Zwang sind.

In der “Presse”:

Politik11:19

Homo-Ehe kommt – aber nicht am Standesamt

Die ÖVP setzt sich durch: Die eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle wird nur bei den Bezirksbehörden geschlossen werden. Vizekanzler Pröll ist zufrieden. Kanzler Faymann: Auch für SPÖ ein Erfolg.

Im “Standard”:

Dienstag, 17. November 2009 | 18:21

GLEICHGESCHLECHTLICHE PARTNERSCHAFT
Doch Einigung auf Homo-Ehe
Der Ministerrat hat die eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule beschlossen – Das Konvolut war davor in Nachtarbeit ausverhandelt worden – fast wären SPÖ und ÖVP daran gescheitert

Das Prinzip, die Bürger und Wähler zu täuschen, damit sie keinen Anlaß haben, die tatsächlich betriebene Politik als Fopperei zu erkennen, wird zum Thema “Homo-Hochzeit” unmißverständlich offenbar. So liest man

beim ORF:

Die Homohochzeit, die nicht so heißen darf

Möglicherweise kommen Homosexuelle einer amtlichen “Hochzeitsfeier” doch noch so nahe, dass man Unterschiede zur “echten” Eheschließung kaum bemerken wird. (…)

Die Formulierungen lassen die Tür in Richtung Zeremonie bewusst offen. Es wäre auch denkbar gewesen, dass die Partnerschaft nur durch Urkundenhinterlegung begründet hätte werden können. Das hätte bedeutet, dass Homosexuelle vor verschlossenen Amtstüren gestanden wären. (…)

Auch in den Erläuterungen zum Gesetzesentwurf findet sich ein “Wink mit dem Zaunpfahl” in Richtung Zeremonie: “Darüber hinaus orientiert sich der Entwurf hinsichtlich des Verfahrens (…) an dem für die Eheschließung vorgesehenen Verfahren.” (…)

Wien verspricht Festlichkeit und Würde
Die Stadt Wien ging, was das Thema angeht, als Erstes aus der Deckung. Gegenüber ORF.at hieß es, man werde “den Spielraum, den das Gesetz lässt, nützen, um eine festliche und würdevolle Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu ermöglichen”.

Das “rote” Wien hat sich ja vor Jahren schon nicht entblödet, mit dem Slogan “Wien ist andersrum” Werbung zu machen, bevor er später auf “Wien ist anders” reduziert wurde.

Und die Leser – die haben als selbständig denkende und kritikfähige Individuen schon vor 20 oder 30 oder mehr Jahren abgedankt, scheint es. Die anderen, die nicht einmal mehr Zeitung lesen, sondern nur mehr SMSse und Kosmetikzeitschriften, sind politisch auf dem Niveau von Leibeigenen.

Sie sind nur noch Propagandaempfänger, das Empfängervolk vorm Volksempfänger mit Flachriesenbildschirm, in den sie verläßlich jeden Tag stundenlang glotzen. Da braucht es keinen großen Bruder, der sie dazu zwingt. Sie lassen sich jeden Unsinn, jede Frechheit, jede Beleidigung, jede Demütigung bieten, wenn sie sich nur regelmäßig großformatig und fünfkanalsurroundet faszinieren, erregen und ersatzbefriedigen lassen können.

Homo-Ehe? Na und, ich muß ja keinen Schwulen heiraten!

Aktualisierung vom 20. 11. 2009

Wenn es nicht “Homo-Ehe” heißt, dann “Schwulen-Ehe”

Die Presse ist konsequent in der Propaganda. Die folgenden Zitate stammen aus einem heute veröffentlichten Interview mit der neugewählten Vorsitzenden der Wiener ÖVP:

Marek: Homo-Ehe in Standesamt? Kein Problem

20.11.2009 | 18:38 | RAINER NOWAK UND MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

(…)

Zur [♥]Schwulen-Ehe[♥]. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis?

Marek: Es ist ein Kompromiss. Ich hätte mit dem Standesamt kein Problem gehabt. Ich gehe mit 100Prozent in Verhandlungen und komme mit 95 Prozent heraus.

Wer hat Widerstand geleistet – die SPÖ wohl kaum?

Marek: Ich bin seit Jahren für die eingetragene Partnerschaft eingetreten. Nur: Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass wir eine Partei mit vielen Persönlichkeiten haben, die das mittragen müssen. Ich habe nichts davon, wenn ich einen parteiinternen Aufstand habe – ich muss alle mitnehme. Ehrlich gesagt: Vor zwei Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, dass es in der ÖVP überhaupt möglich ist, so weitreichende Maßnahmen umzusetzen. Jetzt geht es nur um die Symbolik des Standesamtes. Da ist der Bauch dabei, und da kommen wir nicht drüber. Ich weiß aus Gesprächen mit der Basis: An dem wäre es gescheitert.

Die Politikerin nennt es “eingetragene Partnerschaft”, aber sie widerspricht mit keinem Wort, wenn die Journalisten in der Frage von der “Schwulen-Ehe” sprechen. Wozu denn auch, jeder weiß, daß es sich um Etikettenschwindel handelt, und sie erklärt das Prinzip auch gleich anschließend. Es geht um den Bauch, den man abtäuschen muß, indem man die Begriffe und Symbole fälscht, sodaß der Zurückgebliebene von der “Basis”, der von vorausschreitenden Gouvernante mitgenommen werden muß, sich nicht beschweren kann. Was die Basis verlangt? Das Billigstmögliche, das scheinheilige Gesicht wahren zu dürfen.

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