Femokratur am Mozarteum

20.11.2009 16:28 (Der Standard)

Keine weibliche Bewerberin: Rektorat am Mozarteum erneut ausgeschrieben
Besetzungs-Prozedere wird wiederholt, weil sich im ersten Durchgang keine Frau beworben hat

Salzburg – Die Salzburger Kunstuniversität Mozarteum wiederholt die Ausschreibung für den Posten des Rektors. Im ersten Durchgang hat sich nämlich keine Frau für das Rektorat beworben. Das bestätigte der Vorsitzende des Universitätssenates, Matthias Seidel, im APA-Gespräch. Die erste, internationale Ausschreibung lief von 30. September bis 6. November dieses Jahres. Elf ausschließlich männliche Kandidaten haben sich beworben, darunter der amtierende Rektor Reinhart von Gutzeit, der ehemalige Übergangsrektor Gottfried Holzer-Graf oder der Geiger Thomas Zehetmair.

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlung unter dem Vorsitz von Gertraud Steinkogler-Wurzinger hatte eine Neuausschreibung gefordert. “Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dieser Forderung zu entsprechen”, so Vorsitzender Seidel. “Die Forderung des Gleichbehandlungs-Arbeitskreises ist rechtskonform. Ob es Sinn macht, muss sich in der zweiten Runde zeigen. Denn schon in der ersten Ausschreibung hat der Senat namhafte weibliche Persönlichkeiten direkt angesprochen. Zu offiziellen Bewerbungen haben diese Direktkontakte allerdings nicht geführt.”

Wo ist der Entrüstungssturm?

Wer schreit auf gegen die infame Außerkraftsetzung der Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Was verdient ein Volk, das sich sowas gefallen läßt anderes als eben dies – eine ungenierte Manipulation sämtlicher Institutionen, eine fabrizierte Scheinwelt, in der die Geschlechtsrasse über die Besetzung von Machtpositionen entscheidet?

Davor war es die beschlossenen Abberufung bzw. der vorherige Rücktritt der Rektorin und die Neubesetzung des Rektorats an der Universität für Bodenkultur, für die sich 10 Männer und keine Frau bewarben, die mit feministischem Geheul und Unterstellungen von frauenfeindlichem Mobbing beantwortet worden waren. Am Mozarteum manifestiert sich die nächste Stufe der Eskalation des feministischen Vandalismus an der Demokratie.

Das ist jenseits von Gut und Böse, jenseits der Tolerierbarkeit. Es ist kein Unterschied zu irgendeiner rassistischen, ethnischen, religiösen oder Parteidiktatur der Vergangenheit oder Gegenwart. Sinngemäß handelt es sich um Wahlmanipulation vor aller Augen, und sie gilt als rechtskonform.

Wenn sich Derartiges im Iran abspielt, in Afghanistan oder irgendwo sonst: Wahlen oder Ausschreibungen für Spitzenpositionen werden solange wiederholt, bis sich ein von der Regierung gewünschte Kandidat einer bestimmten Religionszugehörigkeit bewirbt, verurteilen wir das ohne einen Augenblick des Zögerns als fundamentalistisch.

Wenn im 3. Reich eine Arierquote beschlossen worden wäre, und Wahlen und Ausschreibungen erst Gültigkeit erlangt hätten, wenn sich ein Arier beworben hatte, würden wir das als totalitär oder faschistisch einordnen.

Ebenso gälte es uns als rassistisch, wären Wahlen und Azusschreibungen im Amerika der 40er und 50er Jahre nur gültig gewesen, wenn sich ein Weißer als Kandidat beworben hatte.

Bis gestern haben wir es als historischen Triumph der Aufklärung und als Grundprinzip der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der ganzen Geschichte und Gegenwart der Dritten und Vierten Welt entgegengehalten, heute verraten wir das Prinzip, daß niemand aufgrund seiner Geburt bevorzugt oder benachteiligt werden darf und lassen uns von der EU und der nationalen Politik sagen, daß dieser Verrat keiner ist, sondern die nächste Stufe der Gerechtigkeit.

Aber zwischen Gestern und Heute liegt der durch die konzertierte  Propaganda aller politischen Kräfte herbeimanipulierte Anschluß an die EU. Mit der Wiederholung der ablehnend ausgegangenen Volksabstimmung in Irland samt der Etikettenfälschung der EU-Verfassung als “Vertrag von Lissabon” nach der Ablehnung der noch offiziell so benannten durch die Volksabstimmungen in Frankreich und Holland 2005 und der Verweigerung von Volksbefragungen darüber in den meisten europäischen Ländern ist es mit der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit top-down zu Ende.

Die Einführung des Gendermainstreaming per feministischem Lobbying unter Umgehung aller demokratischen Vorgangsweisen und dessen Verständnis als “Direktive” und deren “top-down Implementierung” genannte brachiale Diktatur und die Einsetzung feministischer Blockwartinnen hat die Restdemokratie zur “Femokratie” bzw. “Femokratur” ruiniert.

Man muß eben die Demokratie aussetzen, um per Diktat ein (geopolitischer oder) sexistischer Ideologie entstammendes antidemokratisches Ideal zu fabrizieren. Danach können wir ja die Demokratie wieder einführen.

Man kann nur warnen. Es liegt in der Natur des historischen Prozesses, daß eine derartige Vergewaltigung und Verhöhnung der Hälfte der Bevölkerung einerseits und des demokratisch-rechtsstaatlichen Prinzips der Gleichbehandlung andererseits nicht vergessen wird. Die Rechnung bleibt offen und wird in der Zukunft bezahlt werden müssen.

Die Politik kriegt nicht mehr mit, daß die Volksseele kocht. Der Zorn der Männer läßt sich durch feministische Demagogie und Propaganda nicht “wegmachen” wie ein hilfloses Kind im Bauch durch die legalisierte Abtreibung. Auch nicht durch die globalisierte und dissensdichte Gleichschaltung und Selbstzensur der Medien.

Die feminarzißtische Blase wird früher oder später platzen. Die Herrschaft des Feminismus ist der Gutgläubigkeit und Gutmütigkeit des Mannes gegenüber der Frau zu verdanken. Aus der ersteren erwacht er täglich mehr, und mit letzterer hat es von Tag zu Tag bei mehr Männern ein Ende.

Der dümmlich größenwahnsinnige feministische Ruf nach dem “neuen” Mann, der sich vom traditionellen Rollenverständnis emanzipiert hat, wurde gehört, allerdings diametral konträr zur selbstgefälligen Illusion weiblicher Definitionsmacht. Der neue Mann pfeift endgültig auf das feministisch auf Biegen oder Brechen instrumentalisierte Ethos des Kavaliers und Gentleman, der sich jede Frechheit von Frauen bieten läßt.

Der mittels der feministischen Provokation antifeministisch emanzipierte Mann wird sich ohne Mitleid an die systematische Entfeminisierung, vulgo “Entfeminazifizierung” der Gesellschaft machen.


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