Morgen (25. 11.) ist Frauenvolksverhetzungstag

Lesematerial zum Frauengewalttabu

Wer noch nicht weiß, was ein Kavalier und Gentleman heute und morgen auf keinen Fall anklicken und lesen sollte, dem sei es noch einmal ans Herz gelegt: Alles was Sie lesen, denken, wissen und sagen oder gar schreiben sollen, als Journalist oder Blogger, erklärt Ihnen ohnehin die Stadt Wien bzw. die Partei. Und die meint es nicht nur gut mit Ihnen und uns allen, sondern hat auch immer recht. Sonst wäre sie doch nicht von so vielen Wählern gewählt worden!

Wenn Sie allerdings zu den Ewiggestrigen gehören, die sich einbilden, die vorhandene Literatur wäre extra deswegen ins Netz gestellt, weil die Partei auf Ihre werte Lesefaulheit setzt, um ihre evidenzphobische ideologische Agenda weiterhin ohne Widerstand durchzukriegen, dann kann Ihnen beim besten Willen keiner helfen. Sie werden es noch bereuen, wenn Ihnen das Grundvertrauen in die Partei so radikal abhanden kommt, daß Sie sich in Drogen, Depression oder Arbeitssucht flüchten möchten, um mit der informationspolitischen und kognitiven Dissonanz fertig zu werden.

Als Schutzimpfung und Übergangsobjekt ist die FOCUS-Ausgabe zum Thema “Im Zweifel gegen den Mann” zu erwägen: Wobei die Annäherung im Nachvollzug des trotzig verzögerten Emanzipationssprungs von 1993 über 1999 bis 2008 und 2009 zu Mut inspirieren und von Scham über die eigene Vogelstraußmasche entlasten kann:

37-1993

http://www.focus.de/kultur/leben/maenner-arme-schweine_aid_142845.html

44-1999

http://www.focus.de/kultur/leben/geschlechterrollen-der-phantom-mann_aid_178218.html

41-2008

http://www.focus.de/panorama/boulevard/gesellschaft-das-geschwaechte-geschlecht_aid_338196.html

Beispiel häusliche Gewalt: Obwohl eine kaum mehr überschaubare Menge von Studien in der gesamten westlichen Welt gezeigt hat, dass Frauen ähnlich oft wie ihre Partner gewalttätig werden, auch gegen Kinder und Alte, hält sich beharrlich das Bild der Frau als ausschließliches Opfer. Von zehn Studentinnen, die 2006 zu ihr in Behandlung kamen, seien sechs „zum Teil bis zur Ohnmacht von ihren Müttern geschlagen worden“, schreibt die Therapeutin und Ex-Feministin Astrid von Friesen. Das „allergrößte Tabu“ sei heutzutage „die Scham, davon zu berichten, dass die eigene Frau oder die eigene Mutter einen selbst geschlagen, geprügelt oder gemartert“ habe.

„Gewalt gegen Frauen steht seit Jahrzehnten in der Diskussion. Ein Tabu ist die Gewalt, die Frauen ausüben. Gegen Männer. Gegen Kinder“ Astrid von Friesen, Therapeutin

Im Zweifel gegen den Mann

38 – 2009
Vorn redet Hans-Joachim Lenz, 62, und powerpointet Zahlen und Grafiken an die Wand. Lenz, gediegenes Mittelalter, roter Pullover, sanfte Stimme, wirkt wirklich nicht wie ein Tabuknacker. Er ist es trotzdem. „Unsere Studie über Gewalt gegen Männer“, sagt er, „ist bisher die einzige in Deutschland.“ Und ihre Ergebnisse sehen so aus: 26,8 Prozent aller befragten Männer hatten nach eigenen Angaben schon einmal Gewalt von ihrer Partnerin erlebt, Verletzungen trugen 25 Prozent der Befragten davon – von Kratzern bis zu ernsthaften Schäden. Keiner seiner Probanden, so Lenz, habe allerdings Anzeige erstattet, noch nicht einmal ein Polizist, den seine Partnerin so verletzt hatte, dass er sich im Krankenhaus behandeln lassen musste. Für dieses Schweigen der Männer liefert der Forscher eine Erklärung: „Männer müssen sich entscheiden, ob sie Mann oder Opfer sein wollen. Beides zusammen geht nicht.“

Auch das Bild der Frau als alleiniges Opfer häuslicher Gewalt ist längst korrekturbedürftig. Untersuchungen zeigen, dass Familienangehörige deutlich öfter unter weiblichen Aggressionen leiden als öffentlich wahrgenommen. Denn diese Wahrnehmung ist extrem verzerrt: Dutzende von staatlich finanzierten Institutionen und Vereinen stellen Gewalt in Partnerschaften immer noch fast ausschließlich als männliche Gewalt dar. Weibliche Gewalt – auch gegen Kinder und Alte – ist dagegen einer der am innigsten beschwiegenen Bereiche unserer Gesellschaft. Dabei haben Studien und Polizeistatistiken in diversen westlichen Ländern ergeben, dass häusliche Gewalt in erheblichem Maße auch von Frauen ausgeht (siehe Kasten S. 84). „Linke Frauen schlagenöfter zu“, liefert die taz Anfang des Jahres noch eine politische Präzisierung, die freilich eher außerhäusliche Gewalt im Blick hatte.

„Häusliche Gewalt wird fast ausschließlich von Männern ausgeübt“, behauptet unverdrossen die „Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt“ (BIG) auf ihrer Website. Für die Verbreitung derart evidenzfreier Parolen aus der feministischen Steinzeit gibt es für den Verein jährlich 250000 Euro aus dem Etat des Berliner Wirtschaftssenators.

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Im Folgenden nur Amerikanisches bzw. eine Auswahl aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Die deutschsprachigen Länder sind in allen negativen Entwicklungen der radikal männerverachtenden Gesetze und der repressiven Bürokratie zum Thema hintennach, aber zugleich auch in der Diskussion und in der wissenschaftlichen Erforschung in der “feministischen Steinzeit”, wie es oben im Zitat aus dem FOCUS heißt.

RADAR – Respecting Accuracy in Domestic Abuse Reporting, Inc.

The Emperor’s Clothes: How the U.N. Hides the Truth of Domestic Violence

Copyright © 2008, RADAR Services, Inc.

http://www.radarsvcs.org/docs/RADARreport-UN-Hides_Truth-of-DV.pdf

(http://mediaradar.org)

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John Hamel & Associates

Family Violence Research

Summary of domestic violence research (pdf)

Domestic Violence: A Gender-Inclusive Conception.pdf

Domestic Violence Today: In 7 parts.pdf

Abuse and Control Wheel.pdf

Gender-Inclusive Family Interventions for Family Violence.pdf

Domestic Violence and Child Custody.pdf

Published books and articles by John Hamel (pdf)

http://johnhamel.net/family_v/fam_v_research.html

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Straus, MA. (2007).

Processes explaining the concealment and distortion of evidence on gender symmetry in partner violence.

European Journal of Criminal Policy and Research Vol. 13,  pp. 227-232.

Anhang: Nicola Grahm-Kevan. Distorting intimate violence findings:Playing with numbers. E-mail: Ngraham-Kevan@uclan.ac.uk.
Department of Psychology, University of Central Lancashire.

Methods:

  1. Suppress Evidence
  2. Avoid Obtaining Data Inconsistent with the Patriarchal Dominance Theory
  3. Cite Only Studies That Show Male Perpetration
  4. Conclude That Results Support Feminist Belief When They Do Not
  5. Create “Evidence” by Citation
  6. Obstruct Publication of Articles and Obstruct Funding Research That Might Contradict the Idea That Male Dominance Is the Cause of Partner Violence
  7. Harass, Threaten, and Penalize Researchers Who Produce Evidence That Contradicts Feminist Beliefs
  8. Playing with Numbers (by Nicola Graham-Kevan)

http://pubpages.unh.edu/~mas2/V74-gender-symmetry-with-gramham-Kevan-Method%208-.pdf

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Dutton, D., & Nicholls, T. (2005).

A critical review of the gender paradigm in domestic violence research and theory: Part I – Theory and data.

Aggression and Violent Behavior, 10, 680-714.

Abstract:

Feminist theory of intimate violence is critically reviewed in the light of data from numerous incidence studies reporting levels of violence by female perpetrators higher than those reported for males, particularly in younger age samples. A critical analysis of the methodology of these studies is made with particular reference to the Conflict Tactics Scale developed and utilized by Straus and his colleagues. Results show that the gender disparity in injuries from domestic violence is less than originally portrayed by feminist theory. Studies are also reviewed indicating high levels of unilateral intimate violence by females to both males and females. Males appear to report their own victimization less than females do and to not view female violence against them as a crime. Hence, they differentially under-report being victimized by partners on crime victim surveys. It is concluded that feminist theory is contradicted by these findings and that the call for “qualitative” studies by feminists is really a means of avoiding this conclusion. A case is made for a paradigm having developed amongst family violence activists and researchers that precludes the notion of female violence, trivializes injuries to males and maintains a monolithic view of a complex social problem.

http://www.mediaradar.org/docs/Dutton_GenderParadigmInDV-Pt1.pdf

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Dutton,D., Corvo,K. & Hamel,J. (2009)

The gender paradigm in domestic violence research and practice part II: The information website of the American Bar Association.

Aggression and Violent Behavior 14, 30–38.

Abstract

The Website of the American Bar Association (ABA) sets out to correct ten purported myths about domestic or intimate partner violence (IPV). The critique of these myths appears to be empirically based. However, a close reading of the studies used to debunk these “myths” shows that they are either: 1) government publications with no empirical data, or 2) empirical studies that do not refute the targeted myth. The problems with the false conclusions on the website are varied, but three main ones are: 1) confusion of allegations of abuse with real incidence of abuse; 2) interpretations of unsubstantiated claims of child abuse that are based on varied sources for corroboration that use vague decision criteria in studies not designed to assess malingered claims; and 3) over simplification of the complex causality of psychological phenomena, such as Parental Alienation Syndrome. In many of these studies, social science methodology may be poorly suited to answer questions best left to an unbiased weighting of facts in an individual case.

http://www.mediaradar.org/docs/Dutton_GenderParadigmInDV-Pt2.pdf

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Weitere aktuelle Studien und Artikel zu Forschung, Intervention und Politik zum Thema Gewalt zwischen Partnern und in der Familie:

http://www.mediaradar.org/research.php

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Wer das Thema verfolgen möchte: bezüglich seiner Entwicklung der letzten fünf Jahre vor allem in Deutschland sind die Archive von Arne Hoffmanns im September 2009  eingestellten Genderama einzusehen.

Die aktuellen angloamerikanischen und teilweise internationalen Neuigkeiten mit Relevanz für Männer- und Geschlechter- und Familienpolitik findet man auf Mensactivism und I-Feminists; eine Sammlung von Neuigkeiten und Artikel verschiedener Blogger und Journalisten auf einer Plattform ist MND (Men’s News Daily).

Beim bekanntesten amerikanischen Blogger und MRA (Men’s Rights Activist) bzw. FRA (Fathers’ Rights Activist), der laufend in Zeitungen, im Radio und Fernsehen Gast ist,  Glenn Sacks, gibt es täglich mehrere Artikel über Männer- und Väterfragen, wobei ein guter Teil das Thema Gewalt und Geschlechterbeziehungen bzw. Familie aufgreift.

Derzeit  läuft eine  konfrontative Diskussion zweier Fachleute, ironisch überspitzt gesagt, Evidenzialist Donald Dutton  gegen Feminenzialist Evan Stark  über die Sinnhaftigkeit der bisherigen, dem genderfeministischen ideologischen Modell der patriarchalen Dominanz verpflichteten staatlichen Maßnahmen zur Verringerung der Häufigkeit von Gewalt gegen – nein, natürlich nicht Menschen – Frauen. Mit dem VAWA (Violence Against Women Act) und dem nächsten Schritt eines I-VAWA (International … ) wurden in den letzten Jahren nicht nur die amerikanischen Geschlechterbeziehungen und Familien hysterisch paranoid vergiftet, sondern auch die Kindergärten, Schulen, Universitäten, und die Arbeitswelt in Disziplinierungsanstalten verwandelt, in denen männliche Natürlichkeit und Spontaneität einer beständigen Verdächtigung und  Stigmatisierung als bedrohlich, gewalttätig und vergewaltigend ausgesetzt ist. Wobei man sagen kann, als männliches Wesen steht man von vornherein mit einem Fuß im Gefängnis und auf einer Sexualstraftäterliste, selbst für Buben im Kindergarten und in der Volksschule drohen diese offizielle Zuschreibung und gerichtliche Sanktionen.

Auf Mediaradar dreht sich deshalb auch alles um VAWA und I-VAWA und deren Ausweitungen durch immer neue Verschärfungen und Zusätze. Die bürgerlichen Freiheits- und Persönlichkeitsrechtte werden zunehmend eingeschränkt, wer verdächtigt wird, wird behandelt als wäre er schuldig, und die Beweislast wurde defakto umgekehrt. “Protection Orders” werden, wie es formuliert wurde, wie Bonbons an Frauen verteilt, die einem Richter gegenüber erklären, sie fühlten sich von ihrem Freund, Mann, Exfreund oder Exmann bedroht. Damit geht einher ein Betretungsverbot für sein Haus, ein Benützungsverbot für das Familienauto und ein Kontaktverbot zu seinen Kindern und selbst sein Bankkonto ist ihm nicht mehr zugänglich. Die Berichte häufen sich, wie Frauen auf diesem Weg den Ehemann und Vater loswerden und – wie im übelsten Klischee – mit einem Liebhaber von den regelhaft maßlos überhöhten Alimenten für die Kinder und Unterhaltszahlungen “ein Lotterleben führen”. Die haarsträubendste Variante davon sind die von Männern, die es sich leisten können, aus Mexico oder sonstwoher geholten Ehefrauen, die über den Weg der Anzeige ihres Ehemannes wegen angeblicher Gewalt oder sexueller Gewalt als Belohnung eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung samt Arbeitserlaubnis zusätzlich zum Familienbesitz und dem Alleinsorgerecht für die Kinder erhalten.

Die Blogs der MRAs sind voll von Geschichten, in denen die Männer sich über Jahre hinweg gegen falsche Beschuldigungen ihrer Exfrauen vor Gerichten und Behörden aller Art verteidigen müssen, bis sie letztlich durch die Kosten für Anwälte und Gerichtsverfahren bankrott sind. Eine ganze “Industrie” aus staatlichen, halbstaatlichen und privaten Organisationen hat sich um die Eintreibung von Unterhaltszahlungen und Alimenten entwickelt, die jenseits von Gut und Böse so hoch angesetzt werden, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis der geschiedene Mann und rechtlose Vater in Zahlungsrückstand gerät. Ist er mit Zahlungen an die Exfrau im Rückstand, wird ohm der Führerschein entzogen, bei einer bestimmten Schuldenhöhe kommt er ohne eigenes Gerichtsverfahren automatisch ins Gefängnis, währenddessen die Unterhaltszahlungen weiterhin berechnet werden. Einkommeneinbußen aufgrund von Arbeitsplatzverlust oder geringerer Bezahlung schlagen sich erst nach etwa einem halben Jahr in einer Reduzierung der Vorschreibung zu Buche, wenn der Richter überhaupt dazu bereit ist. Die staatlichen Verwaltungen erhalten Zuschüsse von Bundesmitteln abhängig von den Summen, die sie eintreiben, sodaß es im unmittelbaren Budgetinteresse für die Behörden ist, soviele Scheidungen und so hohe Unterhaltszahlungen und Alimente wie möglich in ihrem Verwaltungsbereich zu haben. Begutachtungen jeder Art, Prozeßbegleitung für alle Beteiligten und Verfahrenschritte, wenn es um Scheidung und Sorgerecht geht, ernähren eine halbe Armee von Anwälten und Sozialarbeitern, Psychologen, Therapeuten und anderen Helfern in der Rolle der Ausschlachter und Verwerter des Scheiterns von Beziehungen und Ehen und des Leids der Kinder und Eltern.

“Wir sind von der Regierung und wir sind da, um Ihre Ehe zu beenden”, überschreibt Stephen Baskerville,  Associate Professor of Government am Patrick Henry College und Autor von “Taken into Custody: The War Against Fathers, Marriage, and the Family” (Cumberland House, 2007) einen Artikel mit dem Titel “Geschieden von der Wirklichkeit” [Übers. vom Autor] vom Jänner/Februar 2009.


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