Demonstrationstag 5. 12. 2009

Der ORF schreibt:

50.000 Briten demonstrierten gegen Klimawandel

Mehr als 50.000 Briten und Iren sind am Samstag für eine weltweite Einigung beim Kopenhagener Klimagipfel auf die Straße gegangen. In London, Dublin, Belfast und Glasgow Der ORF schreibt:. Das Bündnis Stop Climate Chaos hatte dazu aufgerufen.Die Demonstranten forderten die Regierungschefs auf Plakaten „jetzt zum Handeln“ bei der Eindämmung der Treibhausgase auf. In London setzte der Protestzug dazu eine Welle in Richtung „Hopenhagen“ in Gang, wie die dänische Hauptstadt in der Hoffnung auf ein Klima-Abkommen umbenannt wurde.

Die Presse berichtet:

Rom: 350.000 demonstrieren gegen Berlusconi

Mehrere hunderttausend Menschen forderten Italiens Premier Silvio Berlusconi bei einer Demonstration in Rom zum Rücktritt auf. 700 Busse brachten Demonstranten aus ganz Italien nach Rom.

Der ORF legt 150 000 nach:

Demonstration gegen Berlusconi in Rom

500.000 Menschen haben laut Organisatoren heute bei einer Demonstration in Rom den Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gefordert. Die Demonstranten folgten einem Aufruf einer Gruppe regierungskritischer Blogger, die vor zwei Monaten zu einem “Nein-zu-Berlusconi-Tag” aufgerufen hatte. Die Demonstranten zogen durch die Innenstadt und versammelten sich vor der Lateranbasilika. Die Organisatoren sprachen von einem zwei Kilometer langen Protestzug.

Lila Fahnen
Die Demonstranten trugen lila Fahnen, um ihre Unabhängigkeit von den Traditionsparteien zu bezeugen.

Der Standard:

UNI-PROTESTE TAG 45
Tausend Studenten, Kurden und Obdachlose demonstrieren [36]
Slogans: “Bildung statt Banken”, “PKK repräsentiert die KurdInnen” – Geänderte Demo-Route für ungestörtes Weihnachtsshopping

Griechenland in höchster Alarmbereitschaft
Jahrestag des Beginns der Unruhen – Straßenschlacht und Festnahmen in Korinth – 1 Foto

Athen – Vor dem Jahrestag des Todes eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel sind am Samstag in Griechenland mehr als zehntausend Angehöriger der Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. In der Nacht hatten Unbekannte eine Polizeistation in der Stadt Korinth mit Brandflaschen angegriffen. Zuvor hatten Vermummte im Zentrum Athens zwei Polizisten brutal attackiert und verletzt. An diesem Sonntag jährt sich der Todestag des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos. Studenten und Schüler kündigten Demonstrationen und Schulbesetzungen an.

Die weitere Entwicklung:

7. 12. 2009

Mehr als 20 Verletzte bei fortgesetzten Krawallen
Auch Schülerdemonstrationen endet mit Gewalt – Straßenschlachten bis in die Nacht hinein – 1 Foto

Athen (APA/AP) – Griechenland wird von einer Welle gewalttätiger Unruhen überrollt. Nach schweren nächtlichen Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten kamen die Hauptstadt Athen und auch andere Städte am Montag nicht zur Ruhe. Eine Demonstration von knapp 5.000 Personen, darunter rund 3.000 Schüler, in Athen endete in Gewalt: Dutzende Jugendliche griffen Polizisten mit Steinen, Brandsätzen und Feuerwerkskörpern an, zerstörten Bushaltestellen, Telefonzellen und Schaufenster. Ein Passant, der eingreifen wollte, wurde bewusstlos geprügelt.

In der Bananchenrepublik geht das Shoppen vor das Demonstrieren. Und die Jugend hat das kritische Bewußtsein und revolutionäre Potential, mit dem man damit einverstanden ist.

Die Uni brennt in der regressiv entblödeten Kinder-an-die-Macht-Politik nur als Überschrift auf Webseiten.

Demokratie ist, wenn man macht, was die Mama will. Revolte ist, wenn man auf den Papa schimpft.

Bevor sie im Altersheim mitkriegen, daß sie 40 Jahre zu spät dran waren mit ihrer erbärmlichen bemitleidenswerten Ausaktion der Nostalgie ihrer Eltern, kommt der Komet. So oder so.

Und Italien? Die Zeiten sind vorbei, wo Demonstrieren jemand beeindruckt hat, der an der Macht ist. Nur die Zeitungen und die Blogger delirieren sich mit wehenden Fahnen in die vorgestrige Illusion von Volksmacht. Berlusconi und Co. wären nicht an die frivole Übermacht gekommen, wüßten sie nicht, daß das Fernsehen Millionen von Fahnenschwenkern übertrumpft.

Nicht daß die Straßenkämpfer in Griechenland was bewirken würden, was über die Beschleunigung der Arroganz des Staates zur unbekümmerten Despotie hinausginge, aber sie lassen sich wenigstens nicht im Club 2 kastrieren.

Realsatire ist : “… protestierten die Menschen gegen den Klimawandel und seine Folgen”. Hoffentlich hat sich das Klima nicht allzu sehr gekränkt, sonst könnte es sich denken, “Jetzt erst recht!” und, “Ich wandle mich, wie ich will!” Aber wer weiß, vielleicht besinnen sich zumindest “seine Folgen”, ein paar davon haben eventuell ein schlechtes Gewissen und begehen Selbstmord oder wandern auf die Venus aus, wo keiner gegen sie protestiert.

Offenbar haben sie eingesehen, daß Protestieren gegen den Anschluß an die EU nichts nützt, und wenden sich konsequent von der politischen Realität ab. Immerhin ist es doch möglich, daß der Klimawandel Mitleid hat mit den Gefoppten und ein paar Tausend Jahre Winterschlaf einlegt. Hoffentlich protestieren sie nächstens nicht gegen die Sonnenaktivitäten. Wenn der das in die falsche Kehle gerät, möcht ich nicht auf der Erde sein.


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