Popularitätsschub zum Zittern und Schlottern

Die Tötung des meist gesuchten Mannes der Welt beschert US-Präsident Barack Obama einen Popularitätsschub:  Eine Umfrage am Montag hat ergeben, dass 56 Prozent der Amerikaner mit Obamas Leistung im Amt einverstanden sind. Ein Plus von neun Prozentpunkten im Vergleich zum April.

Wie ersichtlich handelt es sich hier um ein Zitat. Terrorattentate als Tötung zu bezeichnen, grenzt nicht an zynische Feindpropaganda, sondern ist eine alltägliche Schweinerei von ganz normalen Hofberichterstattern eines ganz normalen Banditen in einer Zeit, in der Terror in jeder Form als das ganz normale Privileg der Mächtigen behandelt wird, könnte man meinen.

Von der abgrundtief zynischen Verhöhnung der Öffentlichkeit gar nicht zureden, mit der die zwei Kopfschüsse zur Ermordung des Popularitätsschubkarrens damit gerechtfertigt werden, daß er – unbewaffnet – “Gegenwehr leistete”, während zugleich seiner Frau, die nicht nur Gegenwehr leistete, sondern einen der Terroristen angriff, zur Strafe bloß ein Schuß ins Bein zugemutet wurde.

Die zu Terroristen umfunktionierten Soldaten waren Navy-Seals, das heißt unter anderem, superfitte Spezialisten für unbewaffnete Selbstverteidigung und unblutige Überwältigung eines jungen und starken Gegners, die daher mit einem unbewaffneten und schwer nierenkranken 54-jährigen  Mann oder auch einer unbewaffneten Frau mit einer Hand auf einem Bein stehend spielend fertig würden.

Ein Hinweis auf die “Explosivität” der Situation ist mehr als grotesk, das Training solcher Einheiten besteht genau darin, mit explosiven Situationen cool umzugehen. Es passiert denen ganz einfach nicht, daß sie jemanden im Stress in den Kopf schießen, noch dazu zweimal, wenn sie ihn (wie sie) genauso gut ins Bein schießen könnten.

Aber nicht nur österreichische Journalisten, sondern die ganze Medienmeute läßt sich von einem selbsternannten Führer der freien Welt unbegrenzt jede Irrationalität kritiklos auftischen – und das ist es, was uns zum Zittern und Schlottern Anlaß geben sollte.

Die Frage, ob Osama nicht sowieso schon seit Jahren tot ist, und die praktische Notwendigkeit, eine visuell nichtidentifizierbare Leiche zu fotografieren oder auch nur zu behaupten und selbst die als keiner anderen Art der unabhängigen Identifizierung zugänglich, nämlich im Meer versenkt, hinzustellen, soll hier gar nicht behandelt werden.

Die Dämlichkeit der Rechtfertigung fürs – angebliche – geheime Versenken im Meer mit dem Zuteilkommenlassen eines islamischen Begräbnis, das heißt, eines innerhalb von 24 Stunden, beantwortet sie ohnehin aller Vernunft und Wahrscheinlichkeit nach zur Genüge.

Wie gesagt, die hündische Kriecherei vor den atomwaffenstarrenden Weltterorristen, die alle, alles und jedes für die Erhaltung und Erweiterung ihrer Macht mißbrauchen, ist es, auf die nicht eindringlich genug hingewiesen werden kann.


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