Haftstrafen für anzügliche Witze?

In Österreich werden sogar 81 Prozent aller Frauen zumindest einmal in ihrem Berufsleben Opfer von sexueller Belästigung. Das geht aus einer Studie der Gewerkschaft GPA hervor. „Wir haben diesbezüglich pro Jahr zwischen 400 und 500 Beschwerden“, sagt die Leiterin der Gleichbehandlungs-Anwaltschaft, Ingrid Nikolay-Leitner: „Die Dunkelziffer ist aber viel höher.“

In „Heute“ kündigt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) jetzt härtere Sanktionen bei Übergriffen an: „Ich will bei Strafen nachschärfen.“

Das Problem: Bislang werden obszöne Witze und Gesten zwar mit bis zu 1000 Euro sanktioniert, aber ohne strafrechtliche Folgen, etwa Haft. Die Ministerin: „Ich habe bereits von Ex-Justizministerin Bandion-Ortner (VP, Anm.) eine breitere Definition des Straftatbestandes gefordert. Leider ist bis jetzt nichts geschehen.“

In Heute.

Gegenüber der Austria Presse Agentur erklärte eine Sprecherin der Ministerin, derzeit sei nur das Berühren der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale im Strafrecht entsprechend verankert. Heinisch-Hosek wolle die Definition, was sexuelle Belästigung im Strafrecht bedeutet, diskutieren. Es brauche eine breitere Definition.

In DiePresse.com.

Was ich fordere:

Sogenannte obszöne Witze und Gesten sind aus dem Katalog sexueller Belästigung zu streichen.

Ein Tatbestand sexueller Belästigung hat sich auf Handgreifliches zu beschränken, und zwar auf wiederholte und grobe Handgreiflichkeiten, die jemand trotz verbaler und handfester Gegenwehr nicht unterläßt.

Sexuelle Belästigung, einschließlich des Berührens primärer oder sekundärer Geschlechtsmerkmale ist generell ausschließlich zivilrechtlich und nicht strafrechtlich zu verfolgen.

Die seit jeher klassische Reaktion einer Ohrfeige ist das maximal nötige Zurückweisungsverhalten, wenn ein einfaches sich körperlich Entziehen, z.B. sich aus einer zudringlichen Umarmung Entwinden, je nachdem mit entsprechenden unmißverständlichen Worten und Gesten nicht genügen sollte. Eine zusätzliche Drohung, sich bei Vorgesetzten oder Kollegen zu beschweren, kann im Wiederholungsfall angebracht sein, muß aber nicht. Des weiteren besteht in den Situationen, wo andere in der Nähe sind, die Möglichkeit, entsprechend laut und dramatisierend zu reagieren, falls der Beschämungseffekt notwendig erscheint, um die Unwillkommenheit eines körperlichen Annäherungsversuches unzweideutig verständlich zu machen.

Geschlechtsreife Menschen beiderlei Geschlechts sind heutzutage mündig genug, sich unliebsamer Berührungen zu erwehren. Das gilt umso mehr für Jugendliche im Berufsalter oder gar Erwachsene. Was Worte und Gesten betrifft, handelt es sich um das, was man früher schlechte oder grobe Manieren nannte. Dafür gab und gibt es informelle soziale Sanktionen, den Staat und die Justiz gehen sie nichts an.

Die Umfrageergebnisse sind irrelevant, weil sie sich auf Definitionen beziehen, die über Handgreifliches hinausgehen und außerdem subjektive Einschätzungen erfragen statt objektive Tatbestände. Das Gerede von Dunkelziffern ist sowieso beliebig und müßig.

Nicht beliebig und nicht müßig ist dagegen der Umstand, daß so getan wird, als gäbe es sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nur unidirektional von Männern gegenüber Frauen, während in der  Realität Derartiges sich selbstverständlich in beiden Richtungen abspielt. Männer werden allerdings nicht befragt, und Studien, die mit objektiven Daten und rational vertretbaren Definitionen operieren, werden nicht erstellt oder nicht publik gemacht.

Allgemein ist es lachhaft und absurd so zu tun, als kämen Mädchen und Frauen nicht damit zurecht, daß Burschen und Männer manchmal zudringlich werden. Das entbehrt jeder Realität. Daß es trotzdem Mode geworden ist, hat ausschließlich feministisch politische Gründe, d.h. die männliche Sexualität wird mit allen Mitteln und in jeder Hinsicht herabgewürdigt, dämonisiert und kriminalisiert, um dem weiblichen Geschlecht Macht über das männliche zuzuteilen.

Ein historische Analogie zur willkürlichen Diffamierung der männlichen Sexualität ist die viktorianische Zeit, in der sogar die vielzitierten Stuhlbeine verhüllt wurden, um dem keuschen, reinen, empfindsamen Geschlecht die unerträgliche Grobheit und Beschmutzung durch das tierhafte männliche Begehren zu ersparen, dessen Repräsentation, den Phallus, die Damen rundherum zu erblicken geruhten.


Recent Posts

Kategorien

RSS News from Mensactivism

  • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

RSS Fathers and Families

  • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

RSS The Spearhead

  • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

RSS Men’s Rights – Reddit

  • Stop telling men to show their emotions.
  • The Red Pill showing in Atlanta, GA needs 73 more ticket sales to prevent the event being cancelled. Please help!
  • The naked truth about real Equality
  • Woman which is a serial killer, killing several of her husbands, is released and free as a bird to kill more :(
  • Female Driver who killed pedestrian fined $1,000, Male who killed a pedestrian criminally charged.
  • If a man cheats, it's because he's a selfish pig and he should be blamed. If a woman cheats, it's because her man wasn't making her happy and he should be blamed
  • Woman makes false rape accusation because she was "upset over the recent election results"
  • High Court battle over Dubai sex tape: Two men accused of raping a married British woman launch fight to release video that they say clears their names
  • Jordan Peterson on Gender Differences, Patriarchy & Social Constructionism
  • Tom Ford believes all men should be penetrated by another man at some point in their lives, to "help them understand women"