52 verwechslungstote Kollateralafghanen aller Art

Afghanistan: Zwölf Kinder bei Nato-Luftangriff getötet

Hubschrauber der ISAF-Truppe sollten den Soldaten eines Nato-Stützpunktes gegen einen Angriff von Aufständischen beistehen. Dabei sind zwei Häuser getroffen worden.

Bei einem Nato-Luftangriff in der südafghanischen Provinz Helmand sind nach Angaben der Provinzregierung 14 Zivilisten getötet worden, darunter zwölf Kinder. Der Sprecher des Provinzgouverneurs, Daud Ahmadi, sagte, bei dem Bombardement in der Nacht auf Sonntag seien fünf Mädchen, sieben Buben und zwei Frauen ums Leben gekommen. Drei weitere Kinder, eine Frau und zwei Männer seien verletzt worden. Ein Sprecher der Nato-geführten ISAF-Truppe (International Security Assistance Force) sagte, der Vorfall werde untersucht.

Na gut, in Ordnung. Wird ja untersucht.

18 Zivilisten in Nuristan getötet

Bei einem weiteren Vorfall in der nordöstlichen Provinz Nuristan seien bereits am Mittwoch 18 Zivilisten sowie 20 Polizisten getötet worden, sagte der dortige Provinzgouverneur am Sonntag. Die Nato-Truppen hättendie Zivilisten mit Taliban-Kämpfern verwechselt. Der Angriff habe sich im umkämpften Distrikt Do Ab an einem Ort ereignet, über den Polizeibeamte erst kurz zuvor nach Auseinandersetzungen mit Aufständischen die Kontrolle gewonnen hätten. Die radikal-islamischen Taliban hätten sich in den Häusern von Zivilisten versteckt, nachdem ihnen die Munition ausgegangen sei. Die Nato habe die Häuser beschossen, dabei aber Zivilisten und Polizeibeamten mit Taliban-Kämpfern verwechselt.

Nicht in Ordnung. Wird nämlich nicht untersucht.

Anschlag auf ranghohe Sicherheitskräfte

Nach dem tödlichen Selbstmordanschlag auf ranghohe afghanische und deutsche Sicherheitskräfte hat die Bundeswehr die Angaben über die Zahl der Verletzten in den eigenen Reihen erhöht. Neben den beiden getöteten Bundeswehr-Soldaten seien fünf ihrer Kameraden verletzt worden, darunter auch der deutsche ISAF-Regionalkommandant für Nordafghanistan, General Markus Kneip. Das sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos am Samstagabend der Nachrichtenagentur dpa. Zunächst war von drei verletzten Deutschen die Rede gewesen.

Auch gut. Wird ja untersucht.

Einer der Attentäter soll nach dpa-Informationen eine Polizeiuniform getragen haben. Der Mann gehörte demnach zu den Sicherheitskräften, die das hochrangige Treffen schützen sollten. Als die Teilnehmer des Treffens den Konferenzraum verlassen hätten, sei der Attentäter auf die Gruppe zugegangen und habe seinen Sprengstoff gezündet.

Doppelungut. So eine Hinterfotzigkeit. Weiß man nicht mehr, wer Freund oder Feind ist. Nicht nur daß sich die miesen Feinde nicht mit einer Uniform oder einer Leuchtfarbenweste als Ziele deklarieren, damit sie nachher mit den paar toten Kindern hausieren gehen können, nein, sie verkleiden sich sogar als Freunde und sprengen richtige Freunde, sogar deutsche in die Luft. Doppelplusungut sogar. Die richtigen Freunde waren nämlich auch ranghohe.

Insgesamt fielen sieben Menschen dem Attentat zum Opfer.

Doppelplusungutzumquadrat. Das ist ja wirklich das Allerletzte. Kriegspropaganda aus der untersten Schublade, verursacht der Attentäter nur 6 Tote außer ihm selbst, damit man gleich an die 12 Kinder denken soll, welche die Freunde unabsichtlich getroffen haben und einem dabei auffällt, daß es zweimal soviel Tote sind und keine uniformierten und keine ranghohen. Zugleich soll man an die 18 Freundesopfer vom Mittwoch denken, dreimal soviel und wieder nicht einmal theoretisch uniformiert. Als nächstes soll man die 12 und die 18 wohl zusammenzählen und dann bemerken daß 30 fünfmal soviel sind wie 6. Aber nicht genug der Propagandaschachzüge: Zählt man die 2 Frauen und die 20 Polizisten auch noch dazu, sind es 52 Freundesopfer! Ja, genau, 7 ist die Quersumme, das soll einem auffallen. Weil das nämlich hängen bleibt. Sogar die Quersumme der toten Feinde ist dort um 1 mehr als die Summe der toten Freunde da. Wie das schon magisch esoterisch klingt, so richtig numerologisch. Aber mich können sie damit nicht beeindrucken. 7 mal 7 mal soll man verzeihen, sagt Jesus. und: 7 mal 7 mal werden die Söhne von Kain gerächt, sagt der Herr im Alten Testament. Eben, nirgendwo was mit 7 mal 7 plus 3. Das ist daneben gegangen, meine Herren Taliban! Nächstesmal spart ihr lieber auf Raketen, egal ob 6 oder 7, und verzichtet von vornherein auf so stümperhafte propagandistische Zahlenspielereien!

DiePresse.com hingegen – das ist gediegene Propaganda, state-of-the-art Statistik!

Von 14 toten Zivilisten schreibt man nur die 12 Kinder in die Überschrift. Von 38 kollateraltoten Verwechselten schreibt man nur die 18 Zivilisten in die Überschrift. Aber weil die 12-Kinder-Überschrift die für den ganzen Artikel ist, hat man 2 Fliegen auf einen Schlag erwischt bzw. als ersten Streich 40 verwechslungstote Kollateralafghanen eliminiert. 12 statt 52! Wenn das nicht elegant ist!

Bei den toten ranghohen uniformierten Freunden schreibt man von 7 Opfern, ohne daß man erkennbar macht, daß man den Attentäter mitgezählt hat. Der Überflieger ist der häufigste Leser, und dessen Nerven will man schonen. 12 tote Kinder ist ja schlimm genug in der Straßenbahn oder schon zum Frühstück. 18 Zivilisten für die Zwischenlander dazu. Dann reicht’s. Der Rest von zusätzlichen 22 versehentlichen Leichen reserviert man für den Müßiggänger und Kaffeehausintellektuellen, der Zeit und Begleitdrogen zum Verdauen hat.

Elegant ist aber auch ein dezenter weiterer Trick: Die Abrundung, die Ausbalancierung, die Ausgewogenheit. Man wiederholt den Bericht über die guten 6, einschließlich der allerbesten 2 Freundtoten, dem man eine ganze lange Seite gewidmet hat, in Kurzform zum Abschluß. Es soll doch nicht der falsche Eindruck entstehen, daß dort am Hindukusch nur lauter irrtümliche Leichen herumliegen, nur wegen der 52 in ein paar Tagen, gerade jetzt, zufällig massiert. Nein, durchaus nicht! Da sind auch welche vor Ort, die ganz genau wissen, wen sie umbringen.

Und das ist der eigentliche Skandal. Diese grausamen Schlächter. Eiskalt auf ihre Ziele lossteuern und mit mörderischer Präzision zuschlagen. Die geben nicht einmal vor, daß alles nur ein Mißverständnis war. Diese Fanatiker. Die genieren sich wohl für gar nichts. Noch dazu Deutsche, die von Anfang an extra unmißverständlich klar gemacht haben, daß sie gar keinen Krieg führen, sondern nur die Ordnung bewahren helfen. Und was ist der Dank dafür? Ein brutales Gemetzel mit zwei Toten und fünf Verletzten.

Mein Gott, wo soll das noch hinführen! Jetzt sind sie erst ein paar Jahre im Einsatz und schon 51 Ordnungshüter haben ihr junges Leben für den Wiederaufbau lassen müssen! Wenn man an die 1.4 nachwachsenden Deutschen pro Frau denkt und sie mit dem ganzen Rudel von jungen Afghanen bei den Talibaninnen vergleicht, wird man sie mitsamt ihrem Chaos bald sich selbst überlassen müssen. Dann werden sie schon sehen, wo man hinkommt ohne Ordnung und reproduktive Selbstbestimmung.


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