Pfoten weg!

‘Physical contact between students is not allowed at the Academy because it is often associated with poor behaviour or bullying and can lead to fighting, which are now all virtually unheard of at the Quest Academy.’

(Daily Mail)

Was mit  Körperkontakt wohl gemeint ist? Der gewisse, der als Belästigung Furore macht und zu Rivalität und Eifersucht Anlaß geben kann? Nein, nicht wirklich, mit “poor behaviour” meint der Sprecher nicht Oralsex am Klo:

‘Don’t touch’: School bans pupils from handshakes, high-fives and hugs…

lautet die Überschrift des Artikels. Und das ist die evidenzbegründete Pädagogik der Eliteschule:

Principal Andy Crofts defended the rule: ‘We have established the highest standards of appearance and personal behaviour amongst its student body.

‘This creates a disciplined environment which is essential for learning and respect, which are also important life skills.

‘The progress that these conditions allow is already self evident and essential for the continuing improvement of our Academy.’

Wie wir wissen, lernen wir nicht für das Leben , sondern für den guten Eindruck in Erscheinung und Benehmen, der den Lehrern schmeichelt. Daß diese Mütter das nicht kapieren, ist poor understanding.

Andererseits gleicht sich deren schamlose Entschlagung ihrer Erziehungsverantwortlichkeit mit der der Lehrer bezüglich deren Disziplinierungsverantwortlichkeit so verlust- und überschußlos aus, daß man unterm Strich konstatieren muß, die Empörung der Mamis fällt unter die Kategorie der angebrachten Aufforderung zum vorherigen Kehren vor der eigenen Haustüre.

‘If the kids can’t even hug each other at school some of them will never learn how to be socially interactive.

Natürlich, sie ist erstens weiblichen Geschlechts, zweitens erst 33 und drittens emotional betroffen von der thematisierten Situation und viertens instinktiv hysterisch, wenn öffentliche Aufmerksamkeit sich auf sie richtet, aufgrund dieser vierfachen Belastung entsprechend überfordert von der Aufgabe, erst zu denken und dann zu reden, aber trotzdem ist anzumerken:

Liebe Anita, wenn Ihre Tochter mit 15 noch nicht gelernt hätte, sozial interaktiv zu sein, wäre sie ein dauerstationärer Fall von Autismus schwersten Grades. Und für alle anderen Kindern über 3 Jahre gilt dasselbe, auch für die manchen, von denen Sie sprechen.

‘School is supposed to be where we start teaching our children how to be social – shaking hands, hugging, opening up.

Nein, meine Liebe, Ihre Berufung auf eine allgemeine gesellschaftliche Erwartung, daß man in der Schule (erst) damit anfangen soll, die Kinder den Umgang mit anderen Menschen zu lehren, ist ein an den Haaren herbeigezogen und sie sträubender, blanker Unsinn. Solange Kinder noch nicht von künstlichen Gebärmüttern beherbergt und vollautomatisch geboren, von müttersimulierenden Robotern gestillt, gestreichelt, gekitzelt, angesprochen, herumgetragen, gewickelt usw. bis zum Schulalter versorgt und von anderen mitmenschensimulierenden Maschinen sensorisch, emotional und kognitiv stimuliert werden, beginnt die Lehraufgabe schon mit der Geburt.

Wenn Sie allerdings den Begriff “sozial sein” mit “jemandem die Hand geben”, “Umarmen” und “sich öffnen” illustrieren, brauchen Sie sich nur erinnern, wann Sie oder wann Ihre Tochter diese Handlungen bzw. dieses Verhalten zum ersten Mal zeigten, um den Quatsch Ihrer vorigen Behauptung als solchen zu erkennen.

You need an embrace to comfort you when things go wrong,’ she added.

Daß man eine Umarmung braucht, wenn was falsch läuft, ist eine fast schon goldig zu nennende zusätzliche Bemerkung zum Thema. Im Soapfernsehuniversum für Hausmädels ist das so, da sind alle weiblichen Personen auf dem Ichstärkeniveau von 2-Jährigen. Im Vorfernsehuniversum war es und im männlichen ist es nach wie vor so, daß Erwachsenwerden und -sein erstens als Tugend gilt und zweitens sich unter anderem daran bemißt, ob man Enttäuschungen über Mißerfolge oder ungerechte Behandlung ertragen kann, ohne sich in eine tröstende Umarmung von der Mami oder einem Mamiersatz zu flüchten.

Wie es scheint, können die Schulmädchen ohne das Ghettogestentheater und Babyspieltheater zwar auskommen und trotzdem oder gerade deswegen sich besser auf den Unterricht konzentrieren, aber ihre Mütter lassen sich von ihnen in den Krieg gegen die Lehrer schicken, weil sie auf den offiziellen Babystatus ihrer 15-jährigen Töchter nicht verzichten wollen.

Wo kämen die Mütter und wir alle miteinander denn auch hin, würden wir 15-jährige Mädchen nicht nur auf der einen Seite als Frauen mit legalisiertem Anspruch auf sogenannte Frauenrechte behandeln, sondern ihnen auf der anderen auch die Selbstdisziplin Erwachsener zumuten.

Am Ende glaubten wir noch, daß dem weiblichen Geschlecht nicht Rechte ohne entsprechende Pflichten und dem männlichen nicht Pflichten ohne entsprechende Rechte zustehen.

Falls der Eindruck, es handelt sich hier um eine Mädchenschule, trügt, gilt dasselbe im Verhältnis Jugendlicher zu Erwachsenen.

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