Es gab noch nie einen berechtigten Feminismus

Man liest es mittlerweile als Floskel: vor 20 Jahren … vor 30 Jahren … war Feminismus berechtigt, er hat gleiche Rechte für Frauen erkämpft … die Frauen befreit … aber inzwischen ist er überflüssig, inzwischen ist er ein Kampf gegen Windmühlenflügel, inzwischen verteidigt er Privilegien und fordert immer mehr davon, während schon längst die Männer und die Buben die Benachteiligten sind.

Es gibt die Floskel von den unbestreitbaren Verdiensten von feministische Ikonen genannten Figuren wie Alice Schwarzer, die sie durch ihre gegenwärtigen Gehässigkeiten wie in ihrer Berichterstattung zum Prozeß gegen Kachelmann oder ihre verzopften Peinlichkeiten wie die Giftlerei gegen Pornographie und Prostitution, die an den Ansichten und Interessen der jungen Frauen vorbeigeht, konterkariert und sich und die Feministinnen von damals karikiert.

Es gibt die Position, die Agens e. V. vertritt, Geschlechterkampf ist von gestern, jetzt brauchen wir Geschlechterdemokratie, ein neues konstruktives Miteinander von Männern und Frauen.

Es gibt die These, die jungen Frauen von heute wollen keine Bevormundung, auch keine Privilegien kraft ihres Geschlechtschromosomensatzes, wie sie die feministische Politik mit ihrem Quotentheater propagiert.

Kurz: der Feminismus hat seine historische Schuldigkeit getan, jetzt kann er gehen.

Und die alten Tanten sollen aufhören zu jammern, daß ihre jungen Nichten nicht auf sie hören wollen.

Das ist alles Illusion.

Der Feminismus war böse vom ersten Augenblick an. Er war noch nie irgendetwas anderes als soziopathischer Narzißmus frustrierter Frauen in politischer Aktion. Er war als Ideologie noch nie irgendetwas anderes als manipulative, irrationale und amoralische strategische Rationalisierung von Neid, Eifersucht, Überheblichkeit und Herrschsucht.

Es ging den Feministinnen noch nie um irgendetwas anderes als Selbsterhöhung mittels Macht und Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung, Rechte ohne Pflichten, Privilegien ohne Verantwortung, Freiheit ohne Rechenschaftspflicht, Willkür ohne Haftbarkeit – um Narrenfreiheit,  um Närrinnenfreiheit – um mehr davon und immer mehr davon, solange es reingeht, solange sie damit durchkommen, soweit man sie damit gehen läßt.

Das ist der strukturelle Egoismus und Egozentrismus der weiblichen Mentalität, der eskaliert, wenn sie und insoweit sie keine Begrenzung, Ordnung und Disziplinierung geboten bekommt.

Die erste Instanz der Begrenzung ist der weibliche Körper, einerseits die kräftemäßige Unterlegenheit gegenüber dem männlichen, die seine Herrschaft über sie bedingt, andererseits die Sexualität, das heißt das sexuelle Begehren nach dem Mann und die Fruchtbarkeit, die Schwangerschaft, Geburt, Stillen und das Versorgen und Beaufsichtigen von Kindern als weibliche Lebensdeterminanten setzen.

Die zweite Instanz der Begrenzung ist die Gesellschaft, von der Sippe bis zum Staat, die die Sexualität (beider Geschlechter) und die Elternschaft zum Wohle des Ganzen ethisch und institutionell normativ organisiert.

Mit der Antibabypille fiel die primäre Ausgeliefertheit an die Gebärmutter weg, ein singulärer Fall der Entgrenzung in der Evolution der Art, der durch keine sekundären Ordnungsmaßnahmen seitens der Gesellschaft kompensiert wurde, sondern im Gegenteil durch die Männer und die Kultur als Befreiung für beide Geschlechter begrüßt und zur sogenannten freien Liebe instrumentalisiert wurde.

Der Minirock folgte auf dem Fuß, die allgemeine und undifferenzierte plakative sexuelle Provokation alles Männlichen wurde nach kurzem Widerstand von der Kultur akzeptiert und die jungen Frauen erfuhren durch die maßlose Steigerung ihrer erotischen Macht einen narzißtischen Schub, der sie hilflos überforderte.

Macht korrumpiert, wie man weiß, absolute Macht korrumpiert absolut, und die Forderung nach Legalisierung der Abtreibung war daraus der logische nächste Schritt. Damit begann der Feminismus als Bewegung zur sexuellen und gesellschaftlichen Befreiung der Frau, und sein erster und entscheidender politischer Erfolg war die Nichtstrafbarkeit bzw. Legalität der Abtreibung.

Nunmehr stand die Frau über dem moralischen Gesetz und dem Strafgesetz und zwar nur sie, sie allein, denn nicht die Eltern des ungeborenen Kindes bekamen das Recht zugesprochen, über Leben und Tod ihres Kindes zu entscheiden, sondern nur die Mutter, und sogar gegen den expliziten Willen des Vaters.

Mit dem einseitigen Privileg der Ermordung des ungeborenen Kindes beider stieg die werdende Mutter allein zur Halbgöttin auf, während der werdende Vater bloßer Mensch ohne göttliches  Privileg über sein Kind blieb.

Zugleich wurde das unter dem Herzen getragene Kind in feministischer Terminologie herabgestuft zum unerwünschten Eindringling in den Herrschaftbereich der Frau – in einer grandios schamlosen Verleugnung der Einladung, die durch den Geschlechtsverkehr wirkmächtig ausgesprochen worden war, genauer besehen sogar des unentrinnbaren Zwanges des Zeugungsakts, der allein für die Existenz des neuen Menschen im Mutterbauch verantwortlich ist.

Darin zeigt sich eine opportune Berufung auf magisches Denken, die sich die Frau offenhält und vom Mann dafür ritterliche Nachsicht erwartet. Wie die Geschichte zeigt, zu Recht. Daß sie ihm hingegen die magische Konzeption der Realität, wenn es um seine Taten und deren Folgen geht, mitnichten zugesteht, ist die Offenbarung der strategischen Charakteristik des kindischen Getues – sie weiß, er würde sich schämen, sich auf so durchschaubare Art der Verantwortung zu entziehen, und versuchte er es dennoch, würde ihn die Gesellschaft damit nicht davonkommen lassen.

Der Mann hat eine Ehre zu haben und handelt er ehrlos, wird er dafür bestraft. Die Frau braucht keine zu beweisen und handelt sie ehrbar, wird sie dafür gelobt.

Anders gesagt, die Männer und die Frauen verlangen vom Mann, sich ehrbar zu verhalten und die Folgen seiner Handlungen zu tragen, während sie an die Frau einen anderen Maßstab anlegen, den gleichen wie an ein Kind, beide brauchen die Verantwortung für ihre Handlungen nicht zu tragen, die Kategorie Ehre, Anstand und Ehrbarkeit und Ehrlichkeit zu sich selbst wird beiden nicht abverlangt.

Mit der Pille wurde der Mann defakto dem Willen der Frau ausgeliefert, was seine Vaterschaft betrifft, mit der Legalisierung der Abtreibung unabhängig von seinem Willen wurde diese Auslieferung legalisiert.

Eine kindermörderische Halbgöttin als Herrin eines bloßen Menschen, das ist das Verhältnis eines Liebes- oder Ehepaares seit 1973 in den USA und 1975 bei uns, das die Feministinnen verlangt und gekriegt haben.

Alles weitere und spätere ist die Fortführung, die Steigerung, der Ausbau dieses statutarischen Grundverhältnisses zwischen den Geschlechtern.

Man braucht sich nicht wundern, daß in Amerika eine Frau ihren schlafenden Mann mit der Schrotflinte erschießen kann und dafür so gut wie straflos bleibt, wenn sie sagt, er habe sie tyrannisiert. Man braucht sich nicht wundern, wenn eine Frau ihre Kinder umbringen kann, damit der Mann nicht das Sorgerecht kriegt, und dafür nicht bestraft, sondern bedauert und therapiert wird. Man braucht sich nicht wundern, wenn eine Frau nach einem Streit mit dem Mann mit ihren drei Kindern in den Fluß fährt und die Journalisten und feministischen Vereine den Mann dafür vor Gericht sehen wollen.

Man braucht sich nicht wundern, daß Frauen zu 70 – 80 % die Scheidung einreichen, zu 85 – 95% das alleinige Sorgerecht für die Kinder kriegen und in zwei Drittel oder drei Viertel aller Fälle dem Vater binnen ein bis zwei Jahren die Kinder entfremdet haben.

Man braucht sich nicht wundern, daß falsche Anzeigen wegen Kindesmißhandlung, sexuellem Kindesmißbrauch oder Gewalttätigkeit gegen die Ehefrau ein beliebtes Mittel in Scheidungs- und Sorgerechtsverfahren geworden sind.

Man braucht sich nicht wundern, daß falsche Anzeigen wegen Vergewaltigung 50 bis 80% aller Fälle ausmachen. Man braucht sich nicht wundern, daß 12-jährige Schülerinnen ihren Lehrer wegen sexueller Belästigung anzeigen, wenn sie sich für Disziplinarmaßnahmen rächen wollen. Man braucht sich nicht wundern, daß das Wort eines weiblichen Wesens genügt, um einen Mann wegen Vergewaltigungsverdacht monatelang in Untersuchungshaft zu halten, vor Gericht zu stellen und einen offensichtlichen Schauprozeß durchzuziehen. Und man braucht sich nicht wundern, daß sogar bewiesene falsche Anzeigen wegen Vergewaltigung nicht bestraft werden.

Man braucht sich nicht wundern, daß die gesetzliche Definition von Vergewaltigung so umgedreht wird, daß jeder Mann als Vergewaltiger verurteilt werden kann, der nicht beweisen kann, daß er das explizite Einverständnis der Frau zum Geschlechtsverkehr eingeholt hat. Und so weiter und so fort.

Man braucht sich nicht wundern daß Männer und Buben als defizitäre, gemeingefährliche und umzuerziehende Zivilisationsschädlinge hingestellt werden, die am besten dezimiert werden sollten oder sowieso per selektiver Abtreibung aussterben werden, weil sie keiner mehr braucht in der neuen Zeit der Frau, des wirklichen und eigentlichen Menschen.


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