Gefängnis für Linda Evangelista?

So verfaßt es der Paparazzi-Boulevard (oe3. ORF.at):

Salma Hayeks Mann hat noch ein Kind

Francois Pinault ist reich – an Geld und Kindern: Neben dem Kind mit Schauspielerin und Gattin Salma Hayek hat er noch zwei Kinder aus einer früheren Ehe. Nun ist noch ein Spross aufgetaucht – das Kind von Topmodel Linda Evangelista.

Und kommentiert :

Die Angelegenheit könnte pikanter nicht sein.

Die sogenannte Pikanterie:

2006 haben sich Salma Hayek und ihr heute 49-jähriger Ehemann Francois-Henri Pinault kennengelernt. Der französische Unternehmer – Gucci und Yves Saint Laurent gehören zu seinem Firmenimperium – war in diesem Jahr auch mit Model Linda Evangelista zusammen. Wie sich nun herausstellte, ist das Kind, das Evangelista noch im selben Jahr zur Welt brachte, der Sohn von Francois Pinault, (…).

Was ist daran pikant? Daß ein Mann sich von seiner Freundin trennt und noch im selben Jahr eine neue hat? Daß er sich von ihr trennt, obwohl sie von ihm schwanger ist? Oder daß sie ihn trotzdem stehenließ? Das machen Frauen immer wieder, aber noch nie kommentierte das jemand mit “pikant”, sondern mit “selbstbewußt”, “stark”, “unabhängig”. Und wenn er sie verläßt, wird er als “verantwortungloser Egoist” bezeichnet, und sein Tun als “Schweinerei”, aber nicht als pikant.

Knapp ein Jahr nach der Geburt von Evangelistas Sohn brachte Salma Hayek ihr Kind von Francois Pinault zur Welt. Ob die 44-jährige Schauspielerin über das außereheliche Kind ihres Mannes bescheid wusste, ist nicht klar.

Ach so, das soll pikant sein, daß  das Kind außerehelich zur Welt kam. Wie pikant aber sollte es sein, daß die Zeugung vorehelich stattfand, vielleicht “vorbeziehlich”, was die spätere Ehefrau betrifft? Überhaupt nicht.

Aber es wird viktorianische Sittlichkeit und Scheinsittlichkeit impliziert, wenn es um Schauspielerinnen, Topmodels und reiche Männer geht. Die gehören nämlich zu den oberen Zehntausend, samt Adeligen, und das ist die Welt der Klatschreporter, da befleißigt man sich des nostalgischen Tons der Aristokratie.

Die Angelegenheit könnte unmoralischer kaum kommentiert werden, denn:

An die Öffentlichkeit ist diese Tatsache gelangt, weil Evangelista gerichtlich Unterhalt für das Kind eingeklagt hat. Bisher gab sie an, ihr Sohn wäre das Ergebnis einer Affäre mit einem New Yorker Architekten. Diese Behauptung hat die 46-Jährige mittels Gerichtsunterlagen nun selbst widerlegt.

In Zeiten, in denen Kinder und Väter als gleichwertige Menschen wie Mütter behandelt würden, und ihre Rechte als Menschenrechte gälten, spräche man von verbrecherisch  nicht von pikant. Das Sorgerecht für den Sohn bekäme automatisch der Vater, dem die Mutter seine Vaterschaft verschwiegen hat, sie müßte beiden  Schmerzensgeld für den Verlust der fünf Jahre Beziehung zueinander zahlen und sie wanderte ins Gefängnis dafür, daß sie dem Sohn seinen Vater vorenthalten hat und einen anderen Mann öffentlich als solchen falsch bezichtigte.

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