Die ideale Welt kommt immer näher

„In einer idealen Welt“ sei Tabak kein Produkt, das verkauft werden dürfe, so Turia laut der Tageszeitung „New Zealand Herald“. Aus diesem Grund werde sie ihre Gesetzespläne so lange fortsetzen, bis es in Neuseeland keinen Tabak mehr gebe.

Soll man Tussi oder Trampel sagen? Oder soll man das vielleicht nur sagen, aber nicht schreiben? Vielleicht überhaupt nur denken? Als Bezeichnung für eine Politikerin, die sagt, in einer idealen Welt würde Tabak gar nicht verkauft, weshalb sie solange ein Gesetz nach dem anderen erlassen wird, bis es soweit ist.

Ist dumme Gans besser? Oder Kuh? Dumme oder blöde?

Vielleicht kann man jedenfalls die These aufstellen, in einer idealen Welt würden Frauen, die in einer Verfassung sind, so zu argumentieren und zu handeln, gar nicht gewählt; nein, gar nicht auf eine Wahlliste gesetzt. Auch solche nicht, die Zigaretten rezeptpflichtig machen wollen.

Man könnte Frauen durch Männer ersetzen, oder Kandidaten einsetzen. Aber statistisch betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit des Arguments “ideale Welt” für eine gesetzliche Prohibition bei Frauen massiv überwiegend. Auf jeden Fall ist mir bisher noch kein Mann in der Politik untergekommen, der so dahergeplappert hat. Möglicherweise wird das jetzt auch Mode: Eine hat es getan, jetzt können es alle tun. Geschlechtsunspezifisch. Geschlechtertranszendent.

Progressiv wie ich bin, fang’ ich gleich an damit: In einer idealen Welt dürften Autos gar nicht verkauft werden.

Die zigtausend Toten, Verletzten, Rehabilitationsbedürftigen aufgrund von Verkehrsunfällen; die Abgase, die Pseudokrupp bei kleinen Kindern und alle möglichen Atemwegserkrankungen und über den Feinstaub sogar Gehirngewebeschädigungen verursachen;

der Autolärm als Streßfaktor, der sämtliche Krankheiten verschlimmert, der das Immunsystem schädigt und damit die Zahl der Krankheitsfälle erhöht, der die Leute nervös und gereizt werden läßt und damit in allen Leistungen behindert und psychosomatische und psychische Leidenszustände auslöst, was wieder nicht nur die alltägliche Lebenszufriedenheit beeinträchtigt sondern auch die persönlichen Beziehungen in der Familie, in der Partnerschaft, in der Schule, im Betrieb schwer belastet;

was die Zahl der Kindesmißhandlungen, der Trennungen und Scheidungen, des Mobbings, der aggressiv ausgetragenen Konflikte in allen sozialen Situationen und Bereichen steigert – wenn man die psychischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kosten ausrechnete, eine horrende Belastung für die Allgemeinheit, eine Katastrophe. Selbst wenn man nur die Krankenstände betrachtete, ein zigmilliardenverschlingendes Laster, eine Abhängigkeit von Bequemlichkeit und Luxus, die in kürzester Zeit zur Sucht führt.

Eine schwere und weltweite Schädigung der Umwelt und der Natur, wobei man die Auswirkung auf das Klima noch gar nicht eigens anschauen braucht. Gestern erst, als kleine Illustration, war die Rede von 20 bis 30 toten Pottwalen an Grönlands Küsten in einem halben Jahr, wo es sonst nur ein Tier anspült. Die vermutete Ursache, Verschmutzung des Meeres durch Ölbohrungen vor der Küste. Von der Abholzung riesiger Urwälder zum Anbau von Pflanzen für sogenannten Biosprit gar nicht zu reden, von den politischen Konflikten und den Kriegen, den Despotien und Bürgerkriegen, die aufgrund der Interessen der Großmächte an den Ölvorkommen in Afrika und Asien Tod, Leid und Zerstörung bringen, auch nicht.

Man kann annehmen, das Hundertfache oder Tausendfache des Schadens, den das Rauchen verursacht, steht auf dem Spiel.

Deshalb würde ich als Gesundheitsminister eine Gesetzesinitiative vorantreiben, die zuerst Autos und Treibstoffe mit fortschreitend höheren Steuern belegt, dann die Werbung für Autos im Fernsehen und in Zeitungen und auf Plakatwänden verbietet. Zugleich käme ein Verbot für Autorennen, Motorradrennen, Motocross und alles andere in der Art, Motorbootrennen nicht zu vergessen. Das nächste wäre die Verteuerung von Flugreisen durch entsprechende Steuererhöhungen, daneben auch die von Kreuzfahrten auf diesen riesigen Ungetümen von der Größe eines schwimmenden Berges.

Danach müßten alle Automobile mit Warnungen über die Gefährlichkeit und Schädlichkeit des Autofahrens bepinselt werden, mindestens 80 Prozent der Karosserie müßten Unfallszenen mit Verletzten und Toten zeigen, asthmakranke Kinder, Querschnittgelähmte, Verwüstungsszenarien aus den Kriegen ums Öl, Terroranschläge, wobei die Twintowers mit den Flugzeugen und den Rauch- und Staubwolken mindestens zweimal pro Fahrzeug abzubilden sind, einmal davon mit den aus den Fenstern in den Tod springenden Bankangestellten. Für Beifahrer und Passagiere sind Bildschirme im Inneren anzubringen, die eindringliche Videoclips über die verschiedenen Gefahren und Schäden aufgrund des Autofahrens abspielen. Programmiert wird die Aufklärungsserie durch eine Medienkommission im Gesundheitsministerien, die dafür weltweit Talente aus den Filmakademien und Medienhochschulen zur Bewerbung mit experimentellen Beiträgen einlädt.

Als nächste Stufe stelle ich mir rundumlaufende Ticker vor, die die Zahlen der Unfalltoten, der Verletzen, der Ölkriegsopfer, der aussterbenden Tier- und Pflanzenarten, der Ehescheidungen, der Psychopharmakaverbrauchssteigerungen und so weiter und so fort ähnlich wie Börsenkurse oder Wetterdaten bekanntgeben.

Zu überlegen wäre unter anderem eine einheitliche Farbe für alle Autos und Mottorräder, Motorroller und Mopeds, ein Grauton vielleicht, sowie die Reduzierung der angebotenen Modelle auf eines pro Hersteller und Treibstoffverbrauchshöhe. Die selbstverständlich von Jahr zu Jahr empfindlich zu reduzieren ist, unter Umständen mit nachträglich einzubauenden Einspritzanlagen und Ökovergasern.

Auf diese Art hoffe ich, binnen 10 Jahren den Autokauf und die Zahl der gefahrenen Kilometer pro Jahr zu halbieren, wobei bis 2030 oder spätens 2035 kein verbrennungsmotorbetriebenes privates Fahrzeug und kein Treibstoff für Private mehr verkauft werden dürfen. Und ab 2040 auch kein elektrisch betriebenes. Denn in einer idealen Welt sterben Leute auch nicht an Unfällen mit Elektrofahrzeugen, abgesehen davon was für Gift in Batterien ist, was für Strom verschwendet wird und was die Mobilitätsabhängigkeit und -sucht für psychosoziopolitische Folgen zeitigt.

Das gleiche Ziel bezüglich des Flugverkehrs und der Schiffahrt, soweit sie nicht für die Grundversorgung der Industrie, der Wirtschaft, des Handels und der Bevölkerung an Gütern und Waren unvermeidlich sind. Allerdings ist darauf zu verweisen, daß in einer idealen Welt Luxusgüter und luxuriöse Dienstleistungen gar nicht angeboten werden dürften.

Aber das ist ein anderes Kapitel.


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