Präpotentia Tussiformis

Laut diesen Wertestudien bekennen sich unglaublich viele zu einem klassischen Familienleben. Stört Sie das?

Das heißt: Ich will Geborgenheit, das heißt nicht, ich will klassisch leben. Ob homosexuell, heterosexuell, meine Definition von Familie ist nicht die klassische, sondern mehr als Mann, Frau und Kind.

Das ist aber Ihre Interpretation.

Ja. Es können auch zwei Frauen glücklich sein, genau wie zwei Männer, eine Frau kann auch sagen: Ich will ein Kind, aber keinen Mann. Alles muss möglich sein.

Natürlich ist sie nur eine präpotente Tussi, eine großgoscherte dumme Gans, die die Papp’n aufreißt, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, was für einen erbärmlichen Stuß sie den ganzen Tag von sich gibt.

Natürlich plappert sie nur wie ein Papagei nach, was sie in der Emma und in der feministischen Beilage zum Standard gelesen hat.

Natürlich kann sie kein vernünftiger Mensch ernstnehmen.

Aber das ist alles ohne Belang. Haustrampelniveau hin oder her, Demokratieverständnis einer Reichsfrauenführerin her oder hin,  Achtung vor der Menschenwürde wie eine Kindersoldatin – meinetwegen. Na und!

Das Haus, in dem sie trampelt, nennt das Fernsehen das hohe und schreibt es groß. Was sie führt, ist ein Ministerium. Der Krieg, für den sie rekrutiert wurde, ist der gegen Männer und Kinder.

Und sie hat einen Ehrgeiz. Sie will sich auszeichnen. Sie ist die Oberbefehlshaberin der Hutu, und ihr Mitleid mit den Tutsi hält sich in Grenzen.

Ob es 16 Jahre dauert wie bei ihrer ruandischen Amtskollegin Pauline Nyiramasuhuko, bis sie zur Rechenschaft gezogen wird, wird man sehen.

Auf jeden Fall sind die Regierung, die staatlichen und die privaten Medien, der größere Teil der Opposition und die Mehrheit der Bevölkerung auf ihrer Seite. Je präpotenter, goscherter und ehrgeiziger sie gegen den Erzfeind auftritt, desto beliebter macht sie sich.

Wer oder was sollte sie aufhalten?

Dem Kapital sind ihre Opfer egal. Ein paar Goldröckchen können sich die Großunternehmen bei uns genauso locker zur Imagepflege leisten wie in Norwegen oder sonstwo. Und sie darf es dann als gewonnene Schlacht auf ihre Fahnen schreiben.

Die Kinder, die Spermienspender statt Väter kriegen? Pah, die kapieren frühestens mit 30, was ihnen angetan wurde, und wer sagt, daß es jemals das Pendant zu den Nürnberger Prozessen geben wird, wenn der Spuk der Feminaziherrschaft vorbei ist?

Referenz: Die Presse vom 22.7.2011

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