Warum nicht pädophil?

Nicht vergessen, dieser Blog verkennt den Unterschied zwischen Satire und Realsatire!

Darum weiß ich auch nicht, was perverser oder honoriger erscheinen soll, vor allem, aber nicht nur, weil es zeitgleich auftaucht: Der dernier crie oder der plus dernier der französischen Baby- und Kindermode oder der der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung (APA). Meine Verschwörungstheorie ist klar: der Zeitgeist ist der Täter! Was mich fast zu der kulturphilosophischen These inspiriert, daß der Teufel in Zeitgeistgestalt der übliche Widersacher in moralischen und modischen Geschmacksfragen ist. Und das im vollen Bewußtsein seiner Doppelstrategie. Was wäre er auch für ein Widersacher, hätte er den Schmäh mit der Mehrfrontenattacke nicht heraus!

Kurz: ihr müßt euch wieder mal auf eure Pflicht zur Tabubrecherei besinnen und euch als anständige Modernisten und Progressivisten beweisen. Ich seh’ schon, daß es etwas turbulent erscheint, wenn man auf der einen Seite sich gerade darauf einstellen soll, daß alle unter 18 demnächst vorpubertären Kindern gesetzlich gleichgestellt werden sollen, was Unbekleidetheit betrifft – nein, genauer: daß alle über 11 den unter 11 Jahre Alten gleichgestellt werden sollen, sofern sie noch nicht 18 sind; noch kürzer, daß Postpubertäre Präpubertären …, verstanden?

Nicht einmal die Sätze kann man mehr beenden, so komplex, vielschichtig und beschleunigt sind die Zeiten geworden! Was ich zu sagen versuche: Einerseits sollt ihr demnächst 17-Jährige mit 7-Jährigen gleichsetzen, wenn es um Nacktheit und die Erregung sexueller Triebimpulse geht, andererseits sollt ihr 7-Jährige 17-Jährigen darin gleichsetzen, wenn es um den Kauf von erotisierender Unterwäsche geht.

Ja, das ist logisch äquivalent, das heißt, das selbe.

Aber: im ersten Durchgang sollt ihr es furchtbar, abscheulich, pervers und kriminell finden und selbst davor nicht zurückschrecken, die eigenen Familienmitglieder der Polizei zu melden, wenn ihr sie bei solchen Abscheulichkeiten wie dem Besitz von Videos mit Filmen, in denen 17-jährige Mädchen als Sexgöttinnen auftreten, ertappt, während ihr im zweiten nicht nur sowieso das sondern auch das gleiche mit 7-Jährigen als Stars für menschlich, meinetwegen für allzu, aber trotdem so halten und – vor allem – hinnehmen sollt. Warum das Zweite, fragt ihr jetzt sicher. Weil sich die zu 7-Jährigen erotisch desaströs überwältigend Hingezogenen sonst in ihrer Ehre gekränkt fühlen könnten. Zum Beispiel, wenn ihr sie als pervers oder gar gestört, oder – ich wage es kaum auszusprechen – krank bezeichnet oder (höflich Sein ist ja nobel und empfehlenswert) bezeichnen könntet.

Derartigen seelischen Schaden soll man nicht nur nicht mutwillig riskieren, sindern mit allen zu Gebote stehenden Mitteln abwehren, also: präventiv, im Vorfeld, beim Denken schon wieder fallen lassen als Option. Sowas soll man gar nicht erst denken. Denn wir wissen alle: vom Denken zum Sagen ist es nur ein winziger Schritt. Und von da zum Tun, irgendwas halt in der Richtung Tun, auch kein größerer. Heutzutage weiß man ja nie, wann und warum und wozu einer einen Ehrenmord macht, oder?

Hätte Broder nicht so gegen die “reine Toleranz” gegen islamistische und islamische Mode- und Vorstellungsgepflogenheiten und die Politik des Iran bücher- und artikelweise gekeift, hätte Breivnik keine Jugendlichen im sozialistischen Ferienlager erschossen, wie ihr wissen solltet.

Kurz und gut, worum es geht, ist nicht weniger, aber auch nicht mehr als eine Kehrtwende. Vielleicht noch besser gesagt, eine doppelte Vorauseilung. In der autonomen Implantation – Verzeihung, ich meinte: Implementierung – sozialen Wandels. Mir tun wir alle leid, die Leser ganz besonders. Aber das ist nun mal der Sex-Appeal unserer Ära. Multitasking. Während ihr einerseits erotische Attraktivität Unter-achtzehn-jähriger für verwerflich halten sollt (hoffentlich liest das kein solcher!, vor allem keine, die hätte sonst Grund, mich der Traumatisierung ihres Selbstwertgefühls zu bezichtigen. Was ich ihr allerdings zugestände.), genauso verwerflich wie die Unter-acht-jähriger nämlich, sollt ihr auf einer der multi anderen Seiten eurer vielseitigen Persönlichkeit das schon wieder als Schnee von heute behandeln und frohen Herzens und freien Geistes den fortschrittlichen amerikanischen Psychiatern dafür danken, daß sie ein weiteres der menschenverachtenden sexuellen Tabus des Patriarchats zertrümmern wollen. Weil es ohne sexuelle Befreiung der Kinder keine freie Gesellschaft und keine freie Mode (da sind die Designer und Designerinnen die Adressaten der Dankbarkeit) geben kann.

Nächstes Jahr, wenn die EU-Vorlage zur Kinderpornographie durchgezogen wird, dürft ihr euch dann zeitgemäß zerrissen zwischen widersprüchlichen normativen Appellen fühlen. Pädophile Kindermode ist geil! Pädophile Kindermode ist ein Verbrechen! Pädophilie ist so normal wie Homophilie, die so normal ist wie Heterophilie! Wer 17-Jährige angiert, ist ein Krimineller! Wer 7-Jährige angiert, ist ein Kindersexueller! Wer das pervers findet, ist ein Pädophober! Wer es nicht pervers findet, ist ein Verdächtiger!

Das verwirrt? Na und. Verwirrung macht kreativ! Ihr könnt ja den EU-Irren schreiben, das sie irre sind, wenn sie keinen gesetzlichen Unterschied zwischen Vorpubertären und Postpubertären machen. Und daß ihr keine Lust habt, euch von Irren regieren zu lassen.

Genauso könnt ihr den französischen Modemagazinen das schreiben. Daß sie pervers sind, und einpacken sollen mit ihrer Sexualisierung der Kinder.

So wie ihr den amerikanischen Psychiatern schreiben könnt, daß es euch scheißegal ist, daß sie der Pädophilenlobby Gehör schenken wollen. Weil die Realität nicht Definitionssache sondern Sache ist. Und Konstruktivismus eine Rationalisierung von Eskapismus. Anders gesagt, der Feigheit vor dem Feind. Womit wir wieder in die verdächtige Nähe von Broder gelangten. Der aber auch nur ein – bloß literarisch so gemeinter – Depp ist, der an seinem Lieblingsknochen herumnagt, ohne darauf zu kommen, daß es ein ganzes Skelett oder eine ganze Knochengruft derartiger Gebeine gibt.

Ich warne euch allerdings. Wenn ihr mit der Pädosache anfängt, fällt euch als nächstes die Homosache auf. Und über kurz oder lang kriegt ihr mit, daß Homosexuelle, sprich: Heterophobe, nur deshalb nicht mehr als sexuell pervers gelten sollen und dürfen, weil ihre politische Lobby die APA so lang bedrängt hat, bis die nachgegeben und die Kategorie aus dem DSM-II, dem Katalog der psychischen Störungen, 1974 ganz einfach gestrichen hat.

(Was ihr aber nicht weitersagen solltet, weil das reaktionär ist. Nein, nicht das Vorgehen, das ist Chuzpe und Affirmation. Das Verraten des Vorgehens, das ist reaktionär. – Denn warum, ha?, sollte einer das weitererzählen wollen? Doch eindeutig nur deswegen, weil er mit dem Ergebnis nicht einverstanden ist! Anders gesagt, weil er ein traditionalistisches, bigottes, heteronormatives Schwein ist. Und der erste der zwei Links spricht ja Bände derartiger neurechter Extremität. Daher empfehle ich die history und das etwaige cookie rechtzeitig zu löschen, bevor die Staatssicherheit eure Festplatten kontrolliert.)

Wäre das nicht ernüchternd? Und ist der Rausch des guten Glaubens an die Psychiatrie wie an die Politik nicht lebensnotwendig?

Daher: Ich empfehle euch, vergeßt, was ihr hier gelesen habt und wartet ab, was euch das Amt für richtiges Denken dekretiert. Denn dafür werden die doch von unseren Steuergeldern bezahlt, nicht?


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