Ohne Frauen keine Entdemokratisierung und kein Krieg

Demokratie und dauerhaften Frieden kann es nicht geben, wenn Frauen die gleichen Möglichkeiten wie die Männer bekommen, die Entwicklung der Gesellschaft auf allen Ebenen zu beeinflussen.

Oder doch umgekehrt?

Für Leute, die sich nicht geniert haben, dem Kriegsherrn, Dronenkommandanten, Folterchef und stolzen Mordauftraggeber Obama den Friedensnobelpreis zu verleihen, ist jede Verunglimpfung der Realität und jede Verhöhnung des gesunden Menschenverstands ein akzeptables Mittel, wenn es dem politisch-ideologischen Zweck dient und zusätzlich noch Popularität verspricht. Für diejenigen, die Beifall klatschten, ebenso.

Demokratie und dauerhaften Frieden kann es nicht geben, wenn Frauen nicht die gleichen Möglichkeiten wie die Männer bekommen, die Entwicklung der Gesellschaft auf allen Ebenen zu beeinflussen.

Norwegen ist ein leuchtendes Beispiel, wie ein Land das freiheitliche demokratische Grundprinzip mit Füßen tritt, weil die Männer an der Macht sich von der moralischen Erpressung durch die Frauenlobbies zur Despotie verleiten lassen. Der damalige norwegische Premierminister hat in einer solitären Nacht- und Nebelaktion das Gesetz zur Zwangsquote von 40% Frauenanteil im Aufsichtsrat der größeren Unternehmen der Presse angekündigt. Ohne Regierungsbeschluß und ohne seine Kollegen überhaupt davon zu informieren. Die haben im Nachhinein gute Miene zum bösen Spiel gemacht, um sich vor der Öffentlichkeit erstens als Regierung nicht lächerlich zu machen und zweitens, um nicht den gesammelten wütenden Protest der Frauen in den Parteien und von der Seite der feministischen Organisationen in der Gesellschaft auf sich zu ziehen.

Der Rest der westlichen Staaten hat nach Maßgabe des schon vorhandenen Einflusses von Frauen auf die Parteispitzen und die Regierungen und die Medien, einer nach dem anderen den Forderungen nach “Bei uns auch!” mehr und mehr öffentlichen Raum gelassen und den demokratischen Widerstand gegen die Forderung nach frauenfördernden Diktaten aufgegeben. Eine Illustration für ein österreichisches Beispiel, die 45 Prozent Frauenquote im staatlichen Rundfunk, ist hier nachzulesen.

Inzwischen muß man sich nicht mehr öffentlich genieren, wenn man für das diktatorische und totalitäre Prinzip eintritt, sondern wenn man das demokratische und freiheitliche verteidigt. Denn, wo die Forderungen der Frauen anfangen, hört die Demokratie auf.

Selbst dann, wenn es sich in Wirklichkeit nur um Frauenpolitikerinnen und Funktionärinnen von feministischen Vereinen und Kolumnistinnen handelt, während die Bürgerinnen sich in sämtlichen Meinungsumfragen überwiegend gegen die Frauenquoten äußern. Und die Bürger ebenso.

Was den Krieg betrifft, sind Frauen traditionell in der Rolle der Aufhetzerinnen der Männer zum Krieg gewesen. Ein bekanntes Beispiel ist die Weiße Feder – Kampagne der Britinnen, in der Mädchen und Frauen jedem Mann ohne Uniform, dem sie auf der Straße begegneten, unter Radau und Gekicher eine weiße Feder überreichten oder ansteckten. Sie galt als Symbol der Verachtung dafür, daß er sich davor drücke, sich zum Kriegsdienst zu melden. Die öffentliche Beschämung als Feigling war von so starker Auswirkung auf die oft noch minderjährigen jungen Männer, daß die meisten sich umgehend freiwillig zur Musterung einfanden, um ihre Ehre wiederherzustellen. Die britischen Feministinnen und Suffragettinnen machten diese Kampagne als Teil ihrer Propaganda für den Eintritt von England in den Krieg unter den Frauen populär. Emmeline Pankhurst, die Führerin der Suffragetten, die zuvor schon einen “Geschlechterkrieg” ausgerufen hatte, für den der Zweck die Mittel heiligte, trug ihre Kriegshetze sogar mit Vorträgen in die USA und nach Rußland, um die Frauen dort ebenfalls zu motivieren, dafür zu sorgen, daß die Männer für die Beteiligung am Krieg und den freiwilligen Militärdienst gewonnen würden.

Ein Artikel dazu findet sich zum Beispiel im englischen Guardian. Eine ausführlichen Eindruck von der sexistischen und nationalistischen Kriegshetze der britischen Feministinnen am Vorabend des Ersten Weltkriegs vermittelt die Lektüre des Artikels “White Feather Feminism” von Robin Mac Donald im Journal Amersand der Florida Gulf Coast University von 1997. Die Beteiligung von Anti-Suffragetten an der Beschämungskampagne der Weißen Feder stellt Historybucket kurz dar.

Die französischen Feministinnen traten ebenfalls für den Krieg ein und erhofften sich dafür das Wahlrecht.

Zugleich gab es sowohl in England als auch in einer Reihe anderer Länder ein starkes  feministisches Engagement gegen den Krieg und eine internationale Konferenz der Frauen der Friedensbewegung 1915 in Hague. Ein Überblick findet sich auf Firstworldwar.

In den USA und Canada erhielten die Frauen das Wahlrecht in Anerkennung ihrer Verdienste zur Unterstützung der Nation während der Zeit des Krieges.

Wenn also “Ohne Frauen kein …” angesetzt wird, dann betrifft es im historischen Fall den Krieg und die Diktatur. Daß die so gerne feministisch propagierte internationale Friedensbewegung der Frauen den Zweiten Weltkrieg ein Vierteljahrhundert nach ihrer Gründung nicht verhindert hat, und die Mehrheit der Frauen in Deutschland sowohl die Nationalsozialisten an die Macht wählte als auch am allgemeinen Begeisterungstaumel für den Krieg solange beteiligt war, bis es klar wurde, daß er verloren war, ist ebenfalls bekannt. Der Frauenanteil beim Widerstand gegen das NS-Regime betrug 15%. Auch den Eintritt Englands, Frankreichs und der USA in den Krieg hat die weibliche Hälfte der Bevölkerung, wie man weiß, nicht mit zivilem Widerstand, Sitz- und Hungerstreiks und Friedensdemonstrationen verunmöglicht.

Von den Heldinnen der russischen Luftwaffe und der Spionage oder von weiblichen Scharfschützen, deren Leistungen so gerne breitgetreten werden, ist auch schwer anderes über die Frauen und den Krieg abzuleiten, als daß sie im Fall des Falles auch an den Kämpfen mit Begeisterung teilnehmen.

Ein Blick auf die Gegenwart und das Aktuelle zeigt die Frauenforderung “Frauen an die Front” eben in Australien zur Erfüllung beschlossen, in den USA noch nicht, aber absehbar. Ca. 15 Prozent Frauen in den amerikanischen Streitkräften, freiwillig, wohlgemerkt, und ein ständiges mediales Imagepropagandatheater, wie tapfer und wie unentbehrlich für die Kriege in Afghanistan und den Irak sie wären, die allem nur nicht der Verteidigung der Heimat, der Demokratie oder des Friedens dienen, geben nicht den allerkleinsten Anlaß, den Frauen von heute eine Unentbehrlichkeit für einen dauerhaften Frieden zuzuschreiben. Wenn man wohlerzogen höflich ist, stimmt man ihrem eitlen Größenwahn auf ein gleiches “Recht” zum Kampfeinsatz wie Männer zu und übersieht die erbärmliche gleichzeitige Jammerei über ihr ganz besonders schweres Opferlos, zum Beispiel, weil sie das Hantieren mit Leichen (von Männern) oder den Beschuß von Hubschraubern (mit männlicher Besatzung) mit eigenen Augen mitansehen mußten und davon die posttraumatische Belastungsstörung abgekriegt haben, wie man einer BBC-Dokumentation entnehmen kann.

2.4% (113) of the total fatalities were women, who make up 16% of the total DOD force. Men, who make up 84% of the total force experienced 97.6% (4,570) of the deaths in the two theaters of operation. (Todesfälle Irak und Afghanistan, Bericht vom 2. 3. 2011)

Daß 97.6 Prozent gefallenen Soldaten 2.4 Prozent gefallene Soldatinnen statistisch gegenüberstehen, weil sie als Offizierinnen zwar Soldaten in den Kampf “führen”, d.h. schicken, dürfen, aber sich selbst dem tödlichen Risiko nicht aussetzen brauchen, wird dann als ein diskriminierendes und sachlich unbegründetes “nicht kämpfen Dürfen” beklagt.

Vom Falklandkrieg der Frau Thatcher, an dem sie selbst am meisten gelitten hat, weil ihr Sohn daran starb, von ihrem Schießbefehl gegen streikende Arbeiter, von Indira Ghandis autoritären und antidemokratischen Maßnahmen, ihrem Befehl zum blutigen Erstürmen des Goldenen Tempels der Sikhs samt der Ermordung eines Sikh-Führers und 600 seiner Anhänger, die sich darin verschanzt hatten, für die sie dann von ihren Sikh-Leibwächtern selbst umgebracht wurde, und ähnlichen satirisch guten Beispielen für die weise These des Vorsitzenden des Nobelpreiskommitees braucht nicht näher gesprochen zu werden. Auch nicht von der friedfertigen Condoleeza Rice oder der friedfertigen Hillary Clinton oder der pazifistischen früheren israelischen Außenministerin Tzipi Livni. Die wegen führender Beteiligung am Völkermord an den Tutsi mit besonderer Betonung von Vergewaltigung verurteilte Frauen-und Familienministerin von Ruanda Pauline Nyiramasuhuko, wurde hier schon einmal kurz gewürdigt.

Zurück zur These.

Seit es die Praxis der gezielten Benachteiligung der Männer und Buben unter dem orwellschen Begriff “positive Diskriminierung” in der Politik, Gesetzgebung und Bürokratie gibt, ist die Entdemokratisierung auf Wunsch der Frauenpolitikerinnen in stetig fortschreitendem Gang. Das betrifft sowohl das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz unabhängig vom Geschlecht und anderen Identitätsmerkmalen wie auch das Prozedere der Einführung dieses Verfassungsbruchs per autokratischen Diktaten der Politik im vollen Bewußtsein der Ablehnung derselben durch die Mehrheit der Bürger beiderlei Geschlechts.

Das erstreckt sich auch auf das Strafgesetzbuch, wie zum Beispiel in Spanien, wo 2010 ein höherer Strafrahmen für Männer als für Frauen beim Delikt der Gewalttätigkeit gegen Ehepartner für verfassungskonform erklärt wurde.

In England befürwortete das Home Office 2007, Frauen nur für besonders schwere Delikte mit Haft zu bestrafen und binnen 10 Jahren sämtliche Frauengefängnisse zu schließen und in solche für Männer umzuwandeln. Selbstverständlich war die Leiterin eine Ministerin, Baroness Scotland, und die Studie, deren Empfehlungen sie sich anschloß, wurde von Baroness Corston von der Labour Party veranlaßt. 2009 wurden in England One-Stop Courts als Schnellgerichtshöfe eingerichtet, damit Frauen, die angaben von ihrem Partner mißhandelt worden zu sein, unmittelbar anschließend die Scheidungs- und Obsorgeverfahren beantragen konnten, ohne mehrere Gerichtswege und Verfahren nacheinander. Sonst bestünde Gefahr, daß sie sich’s wieder überlegen, wurde argumentiert. Dahinter standen die Generalstaatsanwältin und Frauenhilfsorganisationen. Als Anlaufstelle für mißhandelte Männer waren sie nicht gedacht. Obwohl diese ebenso oft Opfer werden wie die Frauen. Und, selbst wenn einer vom Vorwurf der Mißhandlung freigesprochen worden war, war der Schnellrichter trotzdem berechtigt, ein Kontaktverbot zur Beschuldigerin zu verhängen. 2010 verlangte eine Autorin in der Daily Mail umfangreiche Sonderbehandlungen und Erleichterungen für straffällig gewordene Frauen bei der Gefängnisreform. In Kalifornien werden demnächst tausende Frauen vorzeitig aus der Haft entlassen, weil sie – alleinerziehende Mütter sind. Alleinerziehende Väter brauchen gar nicht ansuchen. Das würde in der Öffentlichkeit Widerstand auslösen, heißt es als Rechtfertigung.

In Deutschland gab ein pensionierter Richter in einem Interview ganz ohne schlechtes Gewissen zu, daß er üblicherweise bei seinen Urteilen einen “Frauenrabatt” auf die Strafhöhe für einen Mann mit dem gleichen Delikt gegeben habe. Und daß die Kollegen es wohl auch so hielten, weil die aus rechtssoziologischen Untersuchungen bekannten geringeren Strafmaße für Frauen wohl nur so zu erklären wären. Seine Rechtfertigung kann als gemeinsamer Nenner für den Erfolg der uralten Strategie der Frau, für sich unter allen Umständen die Opferrolle zu beanspruchen, auch dann und ganz besonders dann, wenn sie ein Verbrechen begangen hat, und der feministischen politischen Etablierung dieses manipulativen Spiels als staatstragende gesellschaftliche Liturgie gelten:

Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken.

Die frauendienliche und frauendienstbare Entdemokratisierung betrifft auch die Presse, die ihre kontrollierende Rolle bezüglich des stets drohenden Machtmißbrauchs der Politik nicht mehr spielt. Es betrifft die willfährige Toleranz und sogar die flammende Befürwortung derartiger antidemokratischer und totalitärer Maßnahmen seitens der Bildungselite und der Medien. Und es betrifft die Willfährigkeit, mit der die Bürger, auch als bloße Wähler, sie hinnehmen.

Es betrifft die Zunahme der schamlosen Demagogie und Manipulation der Öffentlichkeit, wie es der Fall ist bei der ohne Stottern und ohne wilde Zwischenrufe der Kollegen im Parlament von Politikerinnen vorgetragenen Umdeutung des Begriffs repräsentative Demokratie: von der korrekten Bedeutung, die Interessen der Wähler und der ganzen Gesellschaft zu repräsentieren zur quasi ständestaatlichen, nämlich die Geschlechterverteilung in der Bevölkerung im Parlament und in politischen Positionen statistisch zu repräsentieren, einerseits, und die Interessen des eigenen Geschlechts im Inhalt der Politik, andererseits.

Ich warte auf den ersten bärtigen Abgeordneten, der im Brustton der frohen Botschaft in die Mikrophone verkündet, “Als Mann in der Politik fühle ich mich vor allem für die Männer zuständig! Ein ganz besonderes Herzensanliegen ist es mir, mehr Bartträger auf die oberen Listenplätze zu bekommen.”

Genau auf dieser Höhe des Verstands (denn die Politikerinnen, die diese statistische Repräsentanz als Definition öffentlich verkündeten, schienen es in aller Treuherzigkeit zu tun) und auf dieser Höhe des Anstands bewegt sich das Nobelpreiskomittee, einerseits mit dem Zitat, das der Presse zu entnehmen ist, andererseits mit der Auswahl der drei Damen für den Friedensnobelpreis.


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