Landfemeranzen, Mädchen aller Art, Frauen jeden Alters und diese nicht verträgliche Männlichkeit

Weil Frauen und Mädchen von Männlichkeit weltweit noch immer ganz besonders betroffen sind –  eine kursorische Hommage an unsere nimmermüden Schwestern mit den rissigen Händen, die sich tagein, tagaus mit der Knochenarbeit der Gleichstellung abrackern, während uns kein Wort des Dankes über die Lippen kommt, das nicht vor Häme trieft! Nicht einmal das bißchen Anstand bringen wir auf, Femmage zu schreiben. Wäre das denn wirklich zuviel verlangt?

Verwaltung Land Steiermark – Fachabteilung 6A Gesellschaft und Generationen

Das Referat für Frauen versteht sich als Anlaufstelle für Anliegen aller Art von Mädchen und Frauen jeden Alters.

Wir unterstützen bestehende Netzwerke in ihrer Arbeit und helfen neue zu knüpfen, Seilschaften ins Leben zu rufen und bestehende zu fördern. Darüber hinaus stellen Vernetzung, Koordination und Kooperation mit frauenrelevanten Einrichtungen auf nationaler und europäischer Ebene einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

Der Gedanke des Gender-Mainstreaming in all seinen Facetten steht bei unserer Arbeit stets im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass wir unseren Focus täglich aufs Neue auf die Ungleichstellung von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft richten, um darauf so effizient wie nur möglich bewusst zu machen und dem entgegen zu wirken.

1. Gleichstellungsbericht des dt. BMFSFJ: Neue Wege, gleiche Chancen (S. 235)

– Die Schwierigkeiten von Jungen in Schulen beruhen, wie die Genderforschung zeigt, vor allem auf vom Alter und von der sozialen Schicht abhängigen  Inszenierungen einer bildungsfernen, mit Bildungsanstrengungen nicht verträglichen Männlichkeit. Auf Mädchen hat eine Stilisierung von Fachkulturen (z. B. bei naturwissenschaftlich-technischen Fächern, Informatik, Mathematik) als „männlich“ eine abschreckende Wirkung.

– Frauen und Männer reproduzieren mit ihrer Fächerwahl in den Schulen sowie der Berufs- und Studienfachwahl beharrlich Trennungslinien der Geschlechter. Seit Jahren ist eine Einengung der Berufs- und Studienfachwahl von jungen Frauen und Männern auf ein enges geschlechtsspezifisches Spektrum zu beobachten.

Eine so eine abschreckende Stilisierung von Fachkulturen (Fachrichtung Körperbildung) als “männlich”, auf die man als Genderforscher seinen Focus täglich aufs Neue richten sollte, um darauf das ganze Ausmaß der mit den polyglotten Bildungsanstrengungen von Frauen für Frauen nicht verträglichen Inszenierung von ferner Männlichkeit so effizient wie nur möglich bewußt zu machen und dem entgegen zu wirken:

http://www.youtube.com/watch?v=V6NF3GpQbSo&feature=player_detailpage


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