5 Prozent fanden sich Flirt-Versuchen ausgesetzt

Aber es ist noch viel schlimmer. Nicht nur, daß keiner auf sie anspringt, es hilft ihnen auch nichts, daß sie die Henne im Korb sind.

91,5 Prozent der Wikipedianer sind männlich, nur 8,5 Prozent weiblich. Wikipedia ist ein Männerverein.

Gott sei Dank! Es gibt noch Enklaven, in denen die infame und indolente infantile Symbiose zwischen weiblichem Narzißmus, rationalisierender Ideologie und männlicher Ödipalität der Realität das Wasser nicht reichen kann. Wikipedia ist ein Realitätstest. Ich sollte das gar nicht schreiben. Was ist, wenn eine der Leserinnen es ihrer Mutter erzählt, und die ihrer Freundin. Morgen verlangt Gabriele Heinisch-Hosek eine Frauenquote für Wikipedia-Autoren und nennt sie Wikipedia-AutorInnen. Wer die Gabi nicht kennt, hat Glück gehabt. Ich werde es ihm nicht verderben. Und bei der Sandra halt’ ich es ganz genauso. Die Deutschen haben sowieso andere zum Fürchten.

So ist das mit der Kultur. 1 zu 10 ist sie weiblich zu männlich. So ist das mit der Wissenskultur 2011. Hätten wir nicht Jahrzehnte der Behinderung des männlichen Geistes und des männlichen Selbstvertrauens hinter uns, wäre das Verhältnis 1 zu 100. Nein, ich hab’ es nicht nötig, uncharmant zu sein. Sagen wir 1 zu 20, da ist der Kavaliersbonus inbegriffen.

Freut euch, solange der Staat nicht gleichentstellt, stellt sich der Mann als der Wissenskulturträger sui generis heraus. Weil er es nicht aushält, wenn die Leute blöder sind, als sie sein müßten. Und die Frau hat andere Sorgen. Ob ihr Hintern in der neuen Jean fett aussieht, wenn man den Presseerzeugnissen glauben darf, die die Frauen lesen. Gott sei Dank, noch einmal. Es ist ekelhaft, wenn einem eine die Unförmigkeit ihres Hinterns durch eine zu enge Hose entgegenknallt, daß man ihr sagen möchte, Kindchen, du bist für so was nicht gebaut, schau dich doch einmal in den Spiegel!

Das Problem bei der Frauenkleidung ist, daß sie ihre Freundinnen fragen oder ihre Mutter, und die haben alle das einzige instinktive Interesse in der Situation, daß sie so unvorteilhaft wie nur möglich aussieht. Der Konkurrenz wegen. Würde sie den Mann von der Straße fragen, käme sie x-mal hübscher und attraktiver daher. Den eigenen Freund oder Mann darf sie nur fragen, wenn sie belegbare Gründe dafür anführen kann, daß er sich traut, ihr zu sagen, daß sie unmöglich ausschaut. In der Welt der Brigitte und von Cosmopolitan, also überall, wo mit Ratschlägen Geld zu verdienen ist, rät man ihr leider, daß sie es nicht nötig hat, sich runtermachen zu lassen. Ich weiß übrigens noch nicht, wie ich mich aus dem Sumpf, in den ich mich getippt habe, wieder erhebe. Ich komm mir schon so richtig weiblich vor. Ein unwürdiges Gefühl.

Aber man merkt sehr schnell, daß man gar nichts zu sagen haben braucht und doch Zeile um Zeile ganz von allein füllt. Man kann endlos so dahinklappern. Brigitte-Autor zu werden, scheint eine unaufwendige Karriere-Aussicht. Es ist auch menschlich, wenn man sich kein Blatt vor dem Mund nimmt und keine extravaganten Anforderungen an Inhalt, Stil oder Niveau stellt. Und das Plaudern selbst ist eine befriedigende Beschäftigung. Besser als nichts zu sagen zu haben. Oder ist das jetzt wirklich ein Widerspruch? Wen kümmert’s, das Leben ist zu kurz zum Grübeln. Genieße den Moment. Verdrießlichkeit hat noch niemandem was gebracht als graue Haare und Falten. Und sexy ist das ganz bestimmt nicht.

Das Schöne am Frausein besteht darin, daß man alles und jedes darauf hinbiegen kann. Worauf? Auf sexy oder nicht. Und man hat recht. Anthropologisch und instinktiv und spontan. Deswegen bestehen die Frauenzeitschriften aus nichts anderem. Da kann Betty Friedan wiederaufstehen – sozusagen, meine ich das nur – und Simone de Beauvoir zum Quadrat reinkarnieren, da kann Gloria Steinem Präsidentin werden (übrigens, bei Alice Schwarzer scheint mir das zu befürchten), Cosmopolitan braucht die Konkurrenz von Ms. Magazine nicht einmal in den postmenstruellen Alpträumen der Senior Editors fürchten. Außer die FemSocs veranstalten DDR oder VR im engeren Sinn. Solange die Veranstaltung im weiten bleibt – Sinn, meine ich – schlägt eher die Kirchenzeitung Bild.

Wenn die Männer nur nicht solche gutmütigen Deppen wären! Solche Deppen spielen täten, aus lauter Gutmütigkeit und Großzügigkeit! Allein der Umstand der tatsächlichen Existenz der Mode-, Beauty- und Lifestylemagazine der Welt der Frau würde sie eines Besseren belehren, als die Verlautbarungen des Frauenministeriums, der EU, der UNO und der evangelischen Kirchen es auf allen Kanälen multiphon und megaphon und parlamentarisch und verfassungsgerichtshöflich vermöchten.

Man muß ja nicht gleich so ein Wadelbeisser in der Selbstgerechtigkeit des Konvertiten werden wie Paul Elam mit seiner keifenden Voice for Men, der einen Pranger für die bösen Männerfeindinnen ins Netz stellt und meint, wenn er die Shamingstrategie der dekadenten Selbstgerechten aller vier Höllenrichtungen kopiert, dann ist er ein Held des Widerstands. Man braucht auch nicht jeden zweiten Tag einen Artikel ins Netz stellen, in dem man sich brüstet, der Abhängigkeit von der Anerkennung der Frauen ein für allemal entronnen zu sein, jedenfalls der von der praktischen Demonstration jener. Der Anerkennung, der verkörperten, oder der verleiblichten, wenn das gebildeter klingt. Der korporal implementierten. Es ist auf einer Seite wirklich treuherzig und lieb, wenn man aufstampft und auftrumpfend verkündet: MGTOW. Das klingt auch schon so nach was Exklusivem. Und Militantem. Daß es nichts heißt als, ich mach was ich will!, kommt man erst nach ein paar Zeilen drauf. Haben nicht schon zwei bis drei Generationen tapferer Männerunabhängiger genau das Sprüchlein auf den Lippen und den Fahnen vor sich hergetragen? Ein historisches Aufholphänomen, sag’ ich mal. Weil ich den Zynismus bemessen dosiere. Fällt der geneigten Leserin beiderlei Geschlechts eigentlich auf, daß ich keine linkischen Dienstleistungen zur Verfügung stelle, wie ich es sonst nach der Sitte von Blog-Artikeln mache? Das ist keine Absicht gewesen, aber eine geworden im Laufe des Tastensuchens.

Wer begreift noch, oder schon, ohne darauf gestoßen zu werden, daß die Linkerei infantilisiert? Sollte es einen kümmern, wer Paul Elam ist, kann er ja den Aufwand betreibe, copy & paste ins Browserfenster zu vollziehen. Wie wir alle wissen. Schreiber und Leser.

Ich verdiene keine Cents dabei, wenn ich seinen Namen erwähne, das soll auch klar sein. Aber es lesen MRAs mit, und die wissen entweder oder sollten es, daß die Kotzerei über die feministische Zivilisationstragödie eine internationale ist. Wegen der Internationalität der Tragödie.

Die Tragödie des weiblichen Narzißmus und der männlichen Duldung desselben ist eine weltweite. In Indien noch krasser als in Kalifornien. Dort katalogisieren sie das Äffinnentheater noch unter dem Einfluß des ungebrochenen, weil Jahrzehnte bis Jahrhunderte isoliert nachhinkenden heroischen Frauenschützertums. Die Gebildeten nach westlichen Bildungskatalogen stöhnen entsetzt darüber, daß seit der feministischem Justizrevolution von oben die Zahl der männlichen Selbstmörder auf das Doppelte der weiblichen gestiegen ist. Da sind wir schon sophisticated zur Vierten. Oder so. Bei uns bringen sich seit Jahrzehnten vier mal so viel Männer um wie Frauen, und wir stöhnen nicht, wir verlangen keine Frauenquote bei den Selbstmorden und kein Männerministerium, nicht einmal einen Männerbericht oder eine Untersuchungskommission, um der/die/das Suicide Gap aufzuklären und die Todesschere zu schließen. Wir sind auch scheißcool der Tatsache gegenüber, daß die Männer eine um 6 Jahre geringere statistische Lebenserwartung haben. Das bewegt uns nicht einmal dazu, gegen die gesetzliche Regelung aufzustehen, daß die 6 Jahre früher Krepierenden um 5 Jahre länger arbeiten müssen.  Da können sich die hysterischen Inder was abschauen von unserem Stoizismus. Das haben wir ohne Buddha und ohne Jina und ohne Bhagavadgita geschafft! Auch ohne Shiva Sutras. Und ohne Avatare. Ich will jetzt wirklich nicht dauerkotzen, aber das Eine muß ich schon sagen, daß bei uns heute Avatar soviel heißt wie irgendein peinliches läppisches Bildchen neben dem Namen eines Senfabgebers … huhhh!

Aber wir werden die Inder nicht retten vor den Zerstörern der Integrität des Selbst. Außer wir lassen uns inspirieren von ihrer naiven Empörung. Aus unserer Resignation reißen. Die Depression als Kulturnorm erkennen und hinter uns lassen. Denn das Böse ist weder eine biblische Mystifikation noch eine Fabrikation des Horrorgenres. Es ist eine anthropologische Konstante so wie seine Überwindung. Keine Zeit hat es in der Hand der terminologischen Orientierung, die Realität des Bösen zu bannen oder zu beleben.

Das Böse war noch nie etwas anderes als die Hingabe an den Narzißmus. Seit Adam und Eva nicht. Und noch nie war es Eva, die sich der Verführungsmacht des Narzißmus aus eigener Kraft entziehen konnte. Alles hing und hängt immer am Mann und nur am Mann. Was für ein Fluch. Was für eine Bürde. Aber es hilft nichts. Nicht die Feministinnen sind des Pudels Kern, sondern die Männer, die ihnen erlauben, Feminismus zu dekretieren.

Der Feind ist der unterwürfige Mann, beziehungsweise der scheinbar unterwürfige Mann, der Mann an der Macht, die ihn davor schützt, so wie die nicht an der Macht befindlichen Männer dem Wahn der weiblichen Bevormundschaft praktisch ausgesetzt zu sein, den er bedenkenlos etabliert, weil es ihm die Gefolgschaft der Machtlüsternen des verantwortungslosen Geschlechts sichert.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen:

Kernprobleme der Wikipedia-Community werden durch diese erste groß angelegte Editoren-Studie untermauert: 91,5 Prozent der Wikipedianer sind männlich, nur 8,5 Prozent weiblich. Wikipedia ist ein Männerverein.


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