Originelle Misandrie im Boulevard: DIE PRESSE

Aus der PRESSE, einige Meldungen des Tages (Misandrie weiter unten!):

Pleite für Darabos: General Entacher kehrt zurück

Eine Berufungskommission hat den Absetzungs-Bescheid aufgehoben. Entacher ist ab morgen wieder als Generalstabschef im Einsatz. Davor will er “ein bisschen feiern”.

Ts, ts, was soll denn das, der Herr Minister darf seine Kritiker nicht einfach absetzen? Wo kommen wir denn da hin, wenn Politiker sich von Fachleuten kritisieren lassen müssen, ohne sich rächen zu dürfen? Wozu sind sie dann Politiker geworden, wenn man ihnen den Eros der Macht nicht gönnt?

Diesen symbolischen Sieg der Demokratie über die Autokratie feiere ich mit. Auch wenn es genauer betrachtet einer des Prinzips Rechtsstaat über das der Willkürherrschaft ist. Das Skandalöse war, daß sich der Minister nicht geniert hat, einen solchen Akt zu setzen, den jeder als Machtmißbrauch beurteilt hat. Es spricht für die Verachtung der Politiker für die Bürger, wenn er jetzt, wo wir es schwarz auf weiß haben, daß er seine Macht mißbraucht hat, nicht von seinem Posten abgezogen wird. Und für die Lethargie der Öffentlichkeit, die sich Willkürakte verschiedenster Art und jeglicher Dimension gefallen läßt, als lebten wir in der Monarchie.

Warum soll ich nicht auch einmal was fordern? Untersuchungsauschuß wegen des Verdachts auf Amtswillkür gegen Minister Darabos! Wenn nötig, unter Beobachtung internationaler Institutionen.

Umfrage: Hälfte der Lehrer gegen Ganztagsschule

Besonders jüngere Lehrer lehnen das Konzept ab. Sie wünschen sich mehr Platz und Zeit für die Betreuung der Schüler. Die Lehrergewerkschaft kommt in der Umfrage nicht gut weg.

Ja, ja, sie spint eben, die Presse! Die korrekte Überschrift wäre: Mehrheit der Lehrer gegen die Ganztagsschule. Wenn 50% dagegen sind und 45% dafür, heißt das, 5% haben sich der Stimme dazu enthalten. So, wie es geschrieben wurde, bleibt die Anmutung, die andere Hälfte ist dafür.

Ich versteh’ die jungen Lehrer nicht, zu 60% dagegen, daß wir amerikanisch werden? Ist Amerika aus der Mode? Oder sind sie nur arbeitsscheu am Nachmittag? Vielleicht bedenken sie auch, daß das amerikanische Schulsystem massenhaft Para-Analphabetismus erzeugt. Aber wie sollen wir brave USEU-Bürger werden, wenn wir die Kinder nicht verstaatlichen wie im vorbildlichen Norden des Kontinents?

Mich haben sie leider nicht beumfragt, ich hätte für die Dritteltagsschule gestimmt. Außerdem für die Frauenquote von 40%. Maximum. In der Volksschule 30%. Auf der Universität 20%. Kindergärten waren nicht das Thema, aber ich sag’s trotzdem: keine Kindergruppe ohne Kindergärtner, gar keine, nicht eine einzige! Und kein Volksschulklassentag ohne mindestens zwei Drittel der Stunden mit einem Lehrer. Wenn man dafür die Gehälter erhöhen muß, nur zu, was immer es kostet! Alles aus dem Budget des Frauenministeriums und aus sonstigen Mitteln, die bis jetzt für Mädchen- und Frauenförderung verschwendet werden. Was noch? Das geht jetzt zuweit, so viel Arbeit will ich mir hier nicht antun. Höchstens noch das: Kein Direktorenposten in irgendeiner Schule, egal wie hoch sie ist, für Frauen! Als Prinzip hinter all dem: Die Kinder und die Jugend verdienen das Bestmögliche.

Frauenpension: ÖVP-Frauen wollen Antrittsalter anheben

Die ÖVP-Frauen und der Seniorenbund treten für ein rascheres Angleichen des Pensionsantrittsalters von Frauen ein und fordern ein Anreizmodell für längeres Arbeiten. ÖGB, SPÖ und Grüne lehnen eine Angleichung ab.

Wenn das hier richtiger Journalismus wäre, würde ich nicht schreiben, sexualrassistische Arschlöcher sind sie alle, aber Rot und Grün stinken am meisten; auch nicht Frauenarschkriecher und Feministranten käme in die Tüte. Denn das Leservolk ist verdorben von vielen Jahrzehnten kategorischer unbarmherziger Liebedienerei dem trägeren und selbstgefälligeren Geschlecht gegenüber. Sie sind es gewöhnt, daß Leib und Leben, Gesundheit und Glück von Männern Anathema sind. Es leuchtet ihnen nicht wirklich ein, daß man sich was draus machen sollte, daß die, welche 6 Jahre früher sterben und ein knappes Jahr Zwangsdienst für den Staat leisten müssen, nicht schon die ganze Zeit zumindest 5 Jahre früher in Pension gehen dürfen als die anderen.

So freue man sich auch nicht über den Vorschlag der ÖVP, er ist nicht als Umkehr zur Gerechtigkeit gegenüber den Benachteiligten gemeint, im Gegenteil, es geht um nichts anderes als den Vorteil, den die Frauen daraus ziehen sollen. Es geht um höhere Pensionen für die Verwöhnten.

Wie immer, ich hab’ keine Ahnung warum, bin ich auch dazu nicht gefragt worden, und muß es deswegen hier niederschreiben: Sofortige Umkehr des Pensionsantrittalters: 60 für die mit der kürzeren Lebenserwartung, 65 für die mit der längeren; beides als Recht, aber nicht als Pflicht! Und einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Frauen in der gleichen Länge wie der nichtmilitärische Pflichtdienst der Männer!

Ausreden gibt es keine. Wenn eine perverse Absurdität wie “eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle” mit dem Plan zur nächsten Stufe “Ehe” mit ein paar Monaten Propaganda aus allen Rohren durchsetzbar war, ist es jede andere Maßnahme, noch dazu eine, die sachlich und statistisch schlagend als gerecht zu untermauern ist, sowieso. Jede.

Tschüss Otto: Ehe-Aus beim Spaßmacher

Die Schauspielerin Eva Hassmann lässt sich nach elf Ehejahren von dem deutschen Komiker scheiden. “Geblieben ist mein tiefer Respekt für seine Genialität als Komiker, Musiker und Autor”.

Nein, man soll der Presse nicht vorwerfen, daß sie einen Prominenten dafür verhöhnt, daß ihn seine um 25 Jahre jüngere Frau verläßt. Um Gottes willen, was für eine Unterstellung. Das ist Humor. Und schon gar nicht ist das Motiv der Neid, daß er sich mit 52 eine 27-Jährige aufgerissen hat, der sich in der Schadenfreude ausdrückt. Das ist doch lächerlich, die Presse ist eine seriöse Zeitung und operiert daher nicht mit den billigsten Illustriertenwitzen. Was, sexistisch? Also bitte, da hört sich der Spaß aber auf, Gendergerechtigkeit steht sogar im Redaktionsstatut! Selbstverständlich hätten wir uns nicht gescheut, im umgekehrten Fall einen genauso leichten, spritzigen Ton zu verwenden, zum Beispiel:

“Ohne Hass, Mann!” meint Otto zum Ehe-Aus

Der Komiker, Musiker und Autor Otto Waalkes lässt sich nach elf Ehejahren von der deutschen Schauspielerin Eva Hassmann scheiden. “Geblieben ist meine Wertschätzung für ihre menschlichen und schauspielerischen Qualitäten.”

Ach so, ja dann! Wenn Sie mir dann noch eine möglichst ebenso plausible Antwort darauf gäben, wie Sie dazu kommen, im ersten Absatz zu behaupten, sie läßt sich von ihm scheiden, wenn danach nichts anderes kommt, als daß sie bekanntgab, sie hätten (mit n am Schluß) sich getrennt?

“Wir haben uns nach elf Ehejahren in aller Freundschaft getrennt”, sagte Hassmann laut Mitteilung der Agentur Artist Network, die die Schauspielerin vertritt.

Das Hamburger Abendblatt schreibt da was anderes, sehr geehrte Presse-Redaktion, neben oder nach dem anfänglichen “sie haben sich getrennt” kommt irgendwann auch die einseitige Formulierung, aber nur in die eine Richtung:

Otto hat sich von Ehefrau Eva Hassmann getrennt.

Weder im Stern noch im Focus ein Wort von “sie hat sich von ihm”. In der Süddeutschen liest man von noch mehr füheren Affären von Otto als im Stern. Auch nichts dergleichen, daß entweder sie sich oder er sich, in der Berliner Morgenpost, es wird langsam immer seltsamer, meine Damen und Herren von der Presse. Haben sie einen Pressetrojaner in Ottos Computer geschmuggelt? Oder in Evas? Woher, zum Kuckuck haben Sie die Exklusivinformation, daß sie sich von ihm? Ich hör auf mit dem Suchen, nicht einmal die Bild-Zeitung schreibt: “sie hat sich”, auch nicht “er hat sich”. Was soll ich sagen, ich stehe in der Wahrheitspflicht meinen Lesern gegenüber:

Sie machen den Presselesern etwas vor!

Noch schnell in der Kronenzeitung nachgeprüft – nichts. Auch im Kurier nicht.

Deshalb nach bestem Wissen und Gewissen:

Die Presse – nein nicht die Zeitungen, sondern die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE macht offenbar ihren Lesern als einzige von neun [nein zehn, nein dreizehn] Zeitungen und Zeitschriften vor, was nur als billiger-als-Bild zu bezeichnen ist: um eines abgeschmackten “Männer mit 25 Jahre jüngeren Frauen werden hahaha sowieso wieder von ihnen verlassen, die geilen alten Deppen”-Witzes willen verdreht DIE PRESSE die Presseinformation – denn eigene Recherche ist durch nichts im Text sonst anzunehmen – an die sich offenbar alle anderen deutschsprachigen Blätter halten.

Was für ein Schundblättchen! Was für unseriöser Pseudojournalismus!

Selbst von Scheidung ist nirgends sonst die Rede, auch das hat DIE PRESSE dazu erfunden.

Aber meine obige Kritik an der Überschrift trifft nur zum Teil die Presse: “Ehe-Aus beim Spassmacher” ist aus der dpa/APA-Agenturmeldung. “Tschüss, Otto” dagegen schreibt nur DIE PRESSE davor hin. Aus einem spott-und hohnfreien Titel und einer ebensolchen Geschichte wird mit dem Doppelschritt der erfundenen Einleitung des Agenturtitels und der erfundenen Meldung: Sie lässt sich von ihm scheiden, eine spott-und hohntriefende Angelegenheit gegen den Mann.

Ich kann nicht einmal schimpfen: Scheißösterreich, und nicht einmal Scheißboulevardpresse, denn Oe24 berichtet ebenfalls neutral und ohne “scheiden lassen”. Mit Heute probier ich’s noch. Niente. Keine Verzerrung, keine Verdrehung, kein Wort von Einseitigkeit, kein Wort von Scheidung.

Somit: SCHEISSPRESSE!

Billiger als der Boulevard! Unter aller Sau! Die einzige Zeitung, die Männerverhöhnung aus dem Blauen heraus zelebriert!

Nicht einmal der Standard mit seiner misandrischen Frauenbeilage hat sich entblödet.


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