Australien hebt gemeinsames Sorgerecht auf

Julia-Gillard-Family-Violence-Bill-end-of-Shared-Parenting

Bildbeschriftung:

Ab jetzt ist es legal, vor dem Familiengericht (in Australien) zu lügen, dank Julia Gillard (der Premierministerin).

Die Labour-Partei hat die Gesetze zum gemeinsamen Sorgerecht aufgehoben.

Damit wir es nicht vergessen – 22. Nov. 2011

Quelle: Fathers4Justice, Australien

Einen Artikel darüber schreibt auch der Rechtsanwalt Robert Franklin von Fathers and Families, USA, der Seite von Glenn Sacks & Co.: Australian Parliament Rolls Back Children’s Rights to Their Dad

Das Recht auf Lügen vor dem Familiengericht

Die Behauptung scheint eine verbitterte Übertreibung enttäuschter Väterrechtler zu sein, aber leider ist dem nicht so.

The government has made changes to family laws compelling family law courts to consider all allegations of family violence, even irrational, malicious and knowingly dishonest allegations

schreibt f4e.com.au. Die Familiengerichte werden verpflichtet, Anschuldigungen von familiärer Gewalt zu berücksichtigen unabhängig ihres Wahrheitsgehalts oder ihrer Glaubwürdigkeit oder ihrer Bewiesenheit.

Darüber hinaus, heißt es danach:

The legislation also aims to change the definition of family violence and abuse under the act to include a host of alleged behaviours, that are now to be determined by what the alleged victim claims to have feared, rather than what occurred, was witnessed or can be proven.

Die Definitionen von familiärer Gewalt und Mißbrauch werden dahingehend geändert, daß das Kriterium dafür die Behauptung des sich als Opfer präsentierenden Elternteils ist, was er befürchtet habe, statt was geschehen ist, miterlebt wurde oder belegt werden kann.

It will allow the court to deny contact, in most cases with the children’s father, based on nothing more than a claim that the mother “fears” abuse, whether or not there is any history of abuse, or whether any threatening behaviour occurred or is likely to occur.

Das wird dem Gericht ermöglichen, den Kontakt (meistens) des Vaters zu den Kindern zu untersagen, und zwar mit keiner weiteren Begründung als der Behauptung, die Mutter befürchte Mißbrauch, ob es eine Geschichte von Mißbrauch gibt, oder irgendein bedrohliches Verhalten vorkam, oder nicht.

Robert Franklin schreibt:

Under the new law in Australia, virtually any action by a father that a mother dislikes, or claims to dislike, will be held to constitute domestic violence.  That will set him up for the loss of his kids.  Essentially, all a mother has to do is convince a court that she had been made fearful by her children’s father for him to be swept out of their lives.

Was auch immer der Mutter am Verhalten des Vaters mißfällt oder angeblich mißfällt, wird als Fall von häuslicher Gewalt aufgefaßt. Und dafür wird er seine Kinder verlieren. Im wesentlichen braucht die Mutter nichts zu tun, als das Gericht davon zu überzeugen, daß der Vater ihr Angst gemacht hat, damit er aus dem Leben der Kinder gefegt wird.

Just to make certain that courts don’t discourage the practice, there’s no punishment allowed in the law for false swearing.

Um sicherzugehen, daß die Gerichte diese Methode nicht erschweren, ist eine falsche Zeugenaussage nicht mit Strafe zu verfolgen.

So when courts hear evidence of domestic violence, it can be anything from the most savage assaults to “emotional manipulation” or “financial abuse.”

Hört das Gericht Aussagen zu häuslicher Gewalt, kann es von den wildesten Attacken bis zu “emotionaler Manipulation” oder “finanziellem Mißbrauch” so gut wie alles sein.

Does Dad want sex too much?  He’s an abuser.  Does he want it too little?  Ditto.

Will Papa zu oft Sex? Er beging Mißbrauch. Will er zu selten? Ebenfalls.

Franklin bringt einen Vergleich zu den USA:

It should come as no surprise that the tool by which children are to be denied any contact with their fathers is the concept of domestic violence.  Here in the U.S. we have sound science showing that, when one state attempted to bring greater equality to custody decisions, a single thing thwarted the effort – claims of domestic violence.  Over 80% of those were made by mothers and separate studies show custody evaluators estimating up to 70% of those to be false.  In Australia, surveys show that 46% of Australians believe that mothers make up false claims of abuse in order to improve their position in a custody case.

Es ist nicht überraschend, daß das Mittel, mit dem Kindern der Kontakt zu den Vätern verwehrt werden soll, das Konzept der häuslichen Gewalt ist. Hier in den USA haben wir verläßliche Studien, die zeigen, daß es eine einzige Sache war, die es verhinderte, daß ein Staat mehr Gleichheit in die Sorgerechtsentscheidungen  bringen konnte – Behauptungen von häuslicher Gewalt. Mehr als 80% davon wurden von Müttern erhoben, und eigene Studien zeigen, daß die Sorgerechtsevaluatoren 70% davon für falsch hielten. Umfragen in Australien belegen, daß 46% der Australier der Ansicht sind, daß Mütter falsche Vorwürfe des Mißbrauchs erfinden, um ihre Position in Sorgerechtsfällen zu verbessern.

Aus einem Artikel von news.com.au:

“This bill is a rollback of the shared care reforms,” Senator Mason said.

“This bill tips the scale back towards hell.”

Senator Mason said changes to the meaning of violence trivialised the definition.

He said children need to be protected from false allegations of sex abuse by one parent to another.

“Dieses Gesetz ist eine Rücknahme der Reformen zur gemeinsamen Obsorge”, sagte Senator Mason [ein Liberaler].

“Dieses Gesetz ist ein Schritt zurück in die Hölle.”

Senator Mason sagte, die Veränderungen der Bedeutung von Gewalt würden die Definition trivialisieren.

Er meinte, Kinder müßten vor Falschbeschuldigungen des sexuellen Mißbrauchs eines Elternteils durch den anderen beschützt werden.

Ein Fallbeispiel, das Robert Franklin bringt, illustriert die Unterwerfung des Gerichts (und damit des Staates) unter die Willkür und den Egoismus der Mutter, jenseits jeder Vorstellung von Anstand, Gerechtigkeit, Gesetz und Ordnung oder Rechtsstaatlichkeit, geschweige denn des ständig beschworenen Kindeswohls. Was man sieht, ist eine offene Verhöhnung des Vaters als Bürger und Elternteil und ein offener Akt des Kindesmißbrauchs seelischer Art durch das Gericht in Beihilfe zur Kindesmißhandlung der Mutter. Wer sich mit Sorgerechtsverfahren beschäftigt, kennt das, wer damit nichts zu tun hat, glaubt es nicht. In der spontanen und von der Sache her angebrachten Erregung kann man nur sagen, der Richter gehört nicht nur des Amtes enthoben, sondern wegen Vergehens gegen seine Amtspflichten ins Gefängnis. Die Mutter, um Robert Franklin zu korrigieren, hätte beim ersten offenen Verweigern der Erfüllung der gerichtlichen Anordnung zu einer schmerzhaften Geldstrafe verurteilt werden müssen und beim zweiten Mal zu einer unbedingten kürzeren Gefängnisstrafe sowie dem Entzug des Sorgerechts und der bloßen Gewährung eines begleiteten Umgangs. Damit wäre nicht nur dem Kind und dem Vater und der Rechtsstaatlichkeit Genüge getan worden, sondern jegliche weitere Ausaktion der  Soziopathie der Mutter wäre im Keim erstickt gewesen. Wenn der Vater in irgendeiner Weise Zugang zu einer effizienten und kompetenten Rechtsvertretung hätte, müßte – soweit Rechtsstaatlichkeit überhaupt durchsetzbar ist – die Entscheidung von der nächsten Instanz aufgehoben und ihm das alleinige Sorgerecht zugesprochen werden. Das ist, soweit Franklin berichtet, nicht geschehen. Was bedeutet, daß in Australien weder die Gerichte die Gesetze einhalten, noch Gerichtsverfahren Mütter zur Einhaltung gerichtlicher Entscheidungen zwingen. Genauso gut könnte jemand ein Kind entführen und festhalten und damit nach seinem Belieben weiter fortfahren, weil das Gericht weder eine Strafe ausspricht, noch eine Einstellung der illegalen Tätigkeit erzwingt. Das ist ein Aussetzen der Exekutive als solche, die in keinem anderen Fall auch nur theoretisch erwogen würde oder gar rechtfertigbar erscheinen könnte. Der Staat als Exekutivinstanz der Gesellschaft unterwirft sich der Autorität eines Bürgers, der einen richterlichen Spruch negiert.

Im Bewußtsein der öden Keiferei fortgesetzt: Vertreten durch einen Richter erklärt der Staat der Gesellschaft, da gibt es einen Bürger, der steht über dem Gesetz. Wessen Geschlechts oder welcher Hautfarbe, Rasse oder Religion dieser Bürger ist, ist ohne jeden Belang für die Ungeheuerlichkeit der Aktion. Daß dieser Bürger, der über Gesetz und Ordnung erhoben wird, weiblichen Geschlechts ist, und seine Herrschaft über das Gesetz aufgrund seines Status als weiblicher Elternteil etabliert wurde, ist im weiteren nicht nur relevant sondern signifikant für die Motivation des Richters und damit des Staates. Es ist für jedermann unvorstellbar, daß einem Vater dieselbe Unantastbarkeit und Superiorität über das Gesetz zugestanden werden könnte. Das heißt aber, einem Mann. Und daraus: Jedenfalls in Einzelfällen kippt der Staat das Prinzip der Unterworfenheit der Bürger unter das Gesetz und die Gerichtsbarkeit aufgrund des Geschlechts eines Bürgers, der diese Unterwerfung verweigert. Anarchie wird vom Staat akzeptiert, wenn eine Frau und Mutter die Rolle des Anarchisten ausagiert. Die Bürgerpflichten gelten nur für das männliche Geschlecht ausnahmslos, das weibliche ist ihrer enthoben, sollte ein Individuum dem Staat das augenscheinlich mit Konsequenz zumuten.

Wie korrupt ist nicht nur der Richter in diesem konkreten Fall, sondern wie korrupt ist die Justiz und die Gesellschaft Australiens, daß offenbar nicht nur das Justizministerium sondern auch die Medien und die Politik keinen vehementen Anstoß nehmen an der Frivolität?

So ein Fall ist automatisch einer der Präzedenz, wie informell auch immer. Jede nächste Mutter kann sich berechtigt fragen, wenn die das darf, warum ich nicht! Und jeder Richter muß sich sagen lassen, wenn es der damals konnte und durfte, können und dürfen Sie es auch.

Das heißt, jeder halbwegs wache Rechtsanwalt einer Mutter wird sich darauf berufen und kann nicht in dieser Berufung übergangen werden. Solange das Urteil dieses einen Richters unangefochten und aufrecht bleibt, wird es eine Mutter nach der anderen versuchen, auf die gleiche unverschämte Weise den Vater aus dem Leben der Kinder zu verbannen. Und mit jeder, die es versucht, wird die Wahrscheinlichkeit wachsen, daß es ihr ebenso gelingt. Soviel zu den anzunehmenden praktischen Konsequenzen dieses Falls.

Was, aktuell australische, aber prinzipiell alle Väter und  – als zukünftige Väter – alle Männer direkt und dringlich betrifft, ist die Aussicht, der Willkür der Mutter ihrer Kinder ohne Schutz durch Gesetz, Recht und Gerichte ausgeliefert zu sein, falls es zu einer Trennung oder Scheidung kommt. Was real heißt, jederzeit und jenseits ihres Einflusses.

Wer unter solchen Umständen freiwillig Vater wird, ist entweder ein spiritueller Held, und das meine ich nicht sarkastisch, oder er weiß nicht und will nicht wissen, was er mit welcher Wahrscheinlichkeit riskiert.

Obwohl der Mann von seiner Natur zum Heldentum berufen ist, gehört dazu auch die Warnung  von Jesus, daß man sich erst realistisch prüfen soll, ob man sein Haus nicht auf Sand baut, wenn man sich in die Gefahr des Scheiterns an einer fast übermenschlichen Aufgabe begibt.

Was ohne Überhöhung und Mystifikation und auch ohne pathetische Eitelkeit oder Attitüde zu konstatieren bleibt, es ist seelenlebensgefährlich, sich unter solchen und solche werdenden Umständen zur Vaterschaft zu entschließen. Die Prüfung der Verzweiflung, der inneren Zerschmetterung, des ausweglosen Leidens ist mit einer Wahrscheinlichleit von gut 1 zu 1, d. h. zu 50%, gegeben. Und was konstitutiv für die realistische Beuteilung von Pro und Kontra freiwilliger oder freiwillig riskierter Vaterschaft zu bedenken ist: Der Mann hat keinen Einfluß auf sein Geschick als Ehemann und Vater. Keinen, sage ich, nicht begrenzten oder beschränkten, sondern keinen! In der ganzen nüchternen Bedeutung des Wortes. Es ist nicht so, daß seine innere Haltung oder sein Verhalten oder seine psychologische oder intuitive Geschicklichkeit einen relevanten Einfluß auf das Werden und Ergebnis – wenn man so will – der Partnerschaft, Ehe und Elternschaft hat. Das glaubt der Mensch und auch der männliche Mensch, aber es ist nicht so. Auch jemand, der sich in PUA und Gaming, also der Bewußtheit der weiblichen Mentalität und ihrer Operation bildet und schult und seine Kommunikation und Interaktion mit der Frau bewußt und kunstvoll gestaltet – ohne billige Egoismen als Zweck – selbst der Psychotherapeut und Paar-und Familientherapeut hat es nicht in der Hand und nicht im Bereich seiner Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten, die Scheidungslust und die PA (Parental Alienation)-Lust seiner einst und eigentlich Geliebten zu kontrollieren oder auch nur am vollen Ausbruch und der Ausaktion zu hindern! Das ist nicht lustig und nicht glaubhaft obendrein. Die Sozialisation und die Propaganda und Manipulation des Zeitgeists sind a priori so viel stärker, daß er sich besser gleich als machtlos und einflußlos begreift, was diese Dinge betrifft. Wenn sich eine Frau zur Trennung oder Scheidung entschließt, ist das unabhängig von der Person, der Individualität, dem Verhalten, dem Bemühen, der Realität und dem Wesen ihres Mannes. Sie tut es trotz und ungeachtet seiner Person und Persönlichkeit. Sie tut es jenseits des Bezugs auf ihn als konkreten Menschen, sie tut es als autistische und beziehungsindifferente, im engsten Sinn narzißtische Aktion. Was natürlich die betroffenen idealistischen und aufopferungsvollen Männer in die Nähe zum Wahnsinn bringt, weil sie das weder durchschauen noch theoretisch für möglich halten. Kein Psychologe und kein Psychotherapeut, schon gar kein Paar- und Familientherapeut hilft ihnen dazu auf die Sprünge, keine Theorie ist publiziert, die davon spricht und das erklärt. Jeder ist auf sich selbst zurückgeworfen und daher im Arsch. Im Arsch, weil es in dieser Zeit kein anerkanntes Wissen um die weibliche Psyche gibt, das heißt, um den fundamental narzißtischen Charakter der weiblichen Mentalität.

Daß dieses kulturelle Wissen scheinbar nicht mehr existiert, verdankt sich der Ritterlichkeit des Mannes, der der Frau nicht wehtun will und ihr nichts Unschönes oder Schmerzhaftes zumuten möchte.

Egal, und sei’s drum: Der australische Richter im Beispiel ist nur ein Frosch unter Millionen und Milliarden Fröschen, er spielt nur deswegen eine Rolle, weil er das Richteramt bekleidet.

Die evolutionäre Aufgabe unserer Zeit ist es, den Narzißmus der Frau als instinktiv begründet und gerechtfertigt zu verstehen und die Autorität des Männlichen über das Weibliche als nicht hintergehbare Aufgabe der Menschheit zu erfassen. Wieder einmal, darf man sagen. Weil es in jeder Periode der Dekadenz erneut darum geht.

In diesem Sinn ist die unvermeidbare Verzweiflung des Mannes der Gegenwart evolutionäre Notwendigkeit, Herausforderung und Aufgabe. Womit eine authentische – und nicht die bisher noch kindische und pubertäre – Männerbewegung ebenfalls evolutionär unvermeidlich und gerechtfertigt ist, Bedingung für das Fortbestehen der Menschheit, die spirituelle und psychologische und soziale und politische Kernaufgabe der Menschheit vor sich, egal wie bewußt oder unbewußt.

Für die Süchtigen nach Antworten wie für die Süchtigen nach Kritik an Antworten:

Der Mann muß seine Aufgabe, über die Frau zu herrschen, wieder einmal bewußt zur Kenntnis nehmen. Und hat nicht die Freiheit, zu glauben, er wäre seiner zeitlosen Aufgabe ledig geworden. Und  nicht die Freiheit, sich was anderes auszudenken. Weil es einfacher ist.

In dem Augenblick, wo er sich ernsthaft weigert, diese Aufgabe anzuerkennen, ist es aus mit der Menschheit.

Was es, anders betrachtet, ja sowieso einmal sein muß. Weil die verkörperte Existenz eine Schule und Bildungsanstalt für die Seele ist, und nicht ein Selbstzweck.

Aber mit der derzeit zu beobachtenden spirituellen und existenziellen Dummheit ist garantiert das Ende des möglichen und erforderlichen Lernprozesses nicht erreicht.

Australien und die USA als Europas Zukunft

Was geht uns das hier in Europa und in Deutschland, Österreich und der Schweiz (von der Sprache her angeführt) an? Alles!

Die neue EU-Richtlinie zur Kinderpornographie und zum sogenannten sexuellen Kindesmißbrauch repliziert die amerikanischen und australischen Verhältnisse im Prinzip.  Die kürzlich in Österreich verabschiedete sogenannte Verschärfung der Strafen für Kinderpornographie und Gewalt (als von Viviane Reding, der EU-Justizkommissarin gelobte Vorwegnahme der EU-Richtlinie) gegen Kinder ebenfalls. Die aktuelle Studie über familiäre Gewalt im Auftrag des österreichischen Familienministeriums und vor allem ihre gezielt manipulative Vorstellung beinhaltet die gleiche Ausweitung der Definition von Gewalt auf das subjektive Empfinden der Frauen, wie von Senator Mason für Australien kritisiert. Ein aktuelles Interview im Standard anläßlich einer Frauenkonferenz(!) über die “Notwendigkeit von mehr Verurteilungen” bei Anzeigen von Vergewaltigung plädiert für genau das gleiche Prinzip: Was Frauen sagen, soll als Faktenbeweis angesehen werden. Und: Falsche Anzeigen wegen sexueller Delikte kämen so gut wie gar nicht vor, eine EU-Studie habe belegt, es seien nur vernachlässigbare 4%.

Kein Grund zur Beruhigung

Wir können uns jede Beruhigung abschminken. Wir sind die Nächsten in der Reihe. Insofern wir nicht sowieso schon unter der gleichen oder noch schlimmeren, modernen und “progressiven”, strategischen Legalisierung der feministischen paranoiden Androphobie und Patriphobie (korrekt: Misandrie und Misopatrie) zum Handkuß kommen. Unsere Kinder sind die Nächsten in der Reihe: als Opfer. Unsere Exen sind die Nächsten in der Reihe: als Täter. Als von Gott selbst, der heute der Staat ist, zur Anklägerin und Richterin in Personalunion erhobene Mitglieder der herrschenden, weil moralisch und menschlich höheren Kaste. Wer glaubt, deswegen, weil er nicht Vater ist, ungeschoren davonzukommen, irrt auf tragische Weise. Tragisch für ihn selbst. Das Kindeswohl als Vorwand für die Reduzierung der Väter zu Leibeigenen der Mütter, ist nur die erste Stufe. Ohne Notwendigkeit einer bewußten Absicht oder gar Verschwörung ergibt sich die nächste Stufe aus der intrinsischen Logik des Geschehens. Es gibt kein Ende des narzißtischen Triumphzuges, bei den Nazis ebensowenig wie bei den Feminazis. Und jede Frau wird zur Feminarierin erhoben, und jeder Mann wird zum ewigen Semeniten erniedrigt. Es gibt kein Ende, weil es das Wesen des Narzißmus ist, sei er rassistisch oder sexualrassistisch, immer weiter auszuufern, solange er nicht in die Schranken verwiesen wird. Die Forderung und Durchsetzung der Legalisierung des Mordes an den ungeborenen Kindern unter dem Terminus Abtreibung war der Beginn des sexualnarzißtischen und sexualrassistischen Triumphmarsches durch die Mentalität und Legalität der westlichen Zivilisation. Die KZs für die Semeniten werden der nächste Meilenstein sein, falls die Männer, die vorausahnen, was im Schwange ist, das nicht verhindern. Nein, sie werden nicht so primitiv und durchschaubar unmenschlich brutal und grausam organisiert sein wie damals. Die Menschheit lernt aus der Geschichte, auch die vom Dämon des Narzißmus besessene. Sie werden auch nicht KZs heißen oder Arbeitslager oder als Gulag erkennbar sein. Genausowenig, wie die Abtreibungsabteilungen der Krankenhäuser als Kindervernichtungsanstalten figurieren, sondern als Heilbehandlungsinstitutionen für Frauengesundheit finanziert und legitimiert werden. Seit 35 Jahren ist Kindesmord Frauentherapie, ohne das der öffentliche Diskurs anderes erbringt. In der Zukunft wird Männermord Frauen-und-Kinder-Therapie sein. Dafür ist es nicht notwendig oder wesentlich, ob es sich um physische Vernichtung der Existenz von Männern handelt oder um soziale und psychische und politische. Die Zwangstherapie gegen Gewalttätigkeit ist jetzt schon nach dem bekannten Duluth-Modell staatliches Programm für Männer, die von ihren Frauen der Gewalttätigkeit bezichtigt werden, mit der Erpressung versehen, sonst ins Gefängnis zu müssen. Sie besteht aus dem, was man, als der Ostblock noch als Feind und Abschaum herhalten konnte, mit Gehirnwäsche bezeichnete. Aus der Indoktrination mit der Idee der angeborenen Gewalttätigkeit und der Schuldhaftigkeit des männlichen Gemüts, das der genetischen Verdorbenheit freien Lauf läßt. Daß mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen des allerersten, von Erin Pizzey gegründetenFrauenhauses schon selbst ebenfalls gewalttätig gegen ihre Männer und Kinder waren, verkündet sie zwar seit Jahrzehnten, aber die Öffentlichkeit tabuisiert ihre peinliche Botschaft, die in den männlichen Idealismus des Frauenretters und sein notwendiges Objekt des Weibes als ewiges Opfer nicht passen will. Der Feminismus ist das neue Christentum, falls es jemand noch nicht gemerkt hat. Zugleich das neue Judentum, der neue, aufgeklärte und geläuterte Islam und der aufgeklärte Hinduismus und Buddhismus, also die universale Weltreligion der Gegenwart.

Das ist sein Charisma. Nicht weniger.

Widerspruch gegen jedwede feministische Doktrin oder Offenbarung ist Blasphemie und Ketzerei und wird genauso gnadenlos verfolgt, wie es aus der Geschichte aller Religionen historisch bekannt ist.

Was wir erleben, ist die Mission der neuen Heilslehre über die ganze Welt. Daß sie eine satanische ist, mag mancher begreifen, aber diejenigen, die sich bekehren ließen, würden ihn lieber tot sehen als ihm zuhören.

Männer, denen die Augen aufgegangen sind, oder “Männerrechtler”, die das nicht wahrhaben möchten oder können, werden deswegen nicht verschont, sondern zu Märtyrern wider willen und ohne Begriff ihres Schicksals, wenn sie den Mund nicht rechtzeitig wieder halten.

Bald wird Antifeminismus so gehandhabt werden wie Antisemitismus, damit das gesagt ist!

Nicht, daß jemand ein Verräter an seiner Einsicht und Erkenntnis werden soll, ist damit gemeint, sondern, daß er sich lieber darauf einstellt, daß er immer mehr und drakonischer so wie die frühen Christen behandelt werden wird, wenn er manns genug bleibt, zu seiner Sicht der Dinge zu stehen.

Man kann auch die viel näherliegende Metapher des damaligen Ostblocks heranziehen oder die der heutigen VR China oder Nordkoreas, meinetwegen auch die Thailands, wo unlängst einer zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er die Königin per SMS an Politiker beleidigte. Oder die Metapher des Irans, Afghanistans, Saudiarabiens und anderer islamistischer Tyranneien.

Wie sich die Dinge weiterentwickeln, ist allerdings nicht unabhängig davon, ob die Männer als empörte und verzweifelte Opfer zuschauen und sich gegenseitig versichern, wie unerträglich die Entwicklung ist, oder konsequent die herrschenden Mächte in die Schranken weisen, auch wenn das nur diskursiv möglich ist.

Auf die Idee sind sie noch nicht gekommen. Das Opferschicksal ist alles, was sie konzipieren wollen. Zwar verständlich, aber doch pittoresk peinlich für unser Geschlecht, angesichts unseres – korrekten – Dauervorwurfs an die Frauen, sich der Opferrolle als Machtmittel zu bedienen. Wir bedienen uns ihrer als Ohnmachtmittel zum Zweck der Legitimierung des Vermeidens von existenziellen Risiken jenseits dessen, was wir auf uns zu nehmen gewillt sind.

Keine Diktatur und keine Tyrannei endet aus der besseren Einsicht der Diktatoren, der Tyrannen und ihrer Begünstigten, sollte man zur Kenntnis nehmen. Keine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuordnung kam noch ohne blutige Revolution aus. Nicht, daß ich selber das hören oder auf die Gegenwart anwenden will. Aber es scheint historisch wie aktuell unverändert so zu sein. Nicht, daß ich Derartiges nicht abgrundtief pathetisch und außerhalb des europäischen Horizonts finde. Aber real und realistisch ist und bleibt es, darauf nüchtern und ohne Besserwisserei, was damit anzufangen wäre, hinzuweisen.

Sidney ist die Zukunft von Berlin, Bern und Wien

An die gelegentlichen Lokalisationen von Einbrüchen eines sexualrassistischen Apartheid-Regimes haben sich manche gewöhnt, betrachten sie als isolierte isolationistische Spinnereien, die man den Mädels und ihren Liebedienern lassen soll, soll nichts Schlimmeres passieren, als daß ein paar Parkplätze für Männer tabu sind! Wenn sie das brauchen für ihr Selbstwertgefühl, na bitte! Nicht viel ärger als Graffiti am Wohnhaus. Man kennt das ja seit den 70ern von den Frauencafes und Frauenbuchhandlungen. Ja die Wiener Wohnsiedlungen nur für Frauen wirken schon etwas heavier, eigentlich schlimm, wenn man’s genau nimmt. Aber trotzdem, mein Gott, mit solchen Trampeln will sowieso kein Mann mit einem Rest von politisch inkorrekter Selbstachtung was zu tun haben.

Stell’ Dir jetzt aber vor, mein Lieber, Du willst mit 7 oder 8 Freunden Deinen Abschied vom Junggesellendasein feiern, weil Du halt so peinlich männerbündisch sozialisiert bist, in einem Lokal, das Euch gefällt, weil die Musik gut und nicht zu laut ist, das Essen genießbar, und die Frauen erträglich. Ihr einigt Euch auf eins, macht Euch auf den Weg und am Eingang erklärt Euch der höfliche Rausschmeißer vulgo Türsteher, es täte ihm leid, aber Gruppen von mehr als fünf Männern könne er nicht reinlassen, das sei gegen den ethischen Code der Geschäftspolitik.

Blödsinn, wo gibt’s denn so was! Ja, vielleicht, wenn die Leute aussehen wie Junkies oder eine Schlägertruppe, aber doch nicht ganz normale Männer, sogar gebildete und gut angezogene, so richtig zivilisierte Gäste. Muß wohl ein Spinner sein, der Geschäftsführer, vielleicht ein Schwulenlokal, wo Heteros unerwünscht sind oder sonst irgendein ein Spezialszenebeisl.

Ich verstehe und pflichte bei, besser, ich hätte bis gestern beigepflichtet. Seit heute bin ich eines Besseren belehrt. Sowas gibt’s, und es sind ganz normale Beisln und Lokale oder, wie es woanders heißt, Pubs und Clubs. Und dieses woanders heißt Sidney und liegt in Australien und gilt als progressive Kulturmetropole. Sowas wie ein San Francisco Australiens. Oder ein Seattle. Oder ein Vancouver.

Eben, genau das ist es, progressiv heißt momentan, nicht mehr als fünf Neandertaler auf einmal Reinlassen. Das würde den Mädels den zivilisierten Gusto verderben und sie in Furcht vor “gross” Eruptionen der Höhlenmenscheninstinkte und “creepy” Sprüchen der potenziellen Vergewaltiger versetzen. Was auch immer, ihnen jedenfalls ein Dorn im Auge sein, einen Störfaktor gegen ihre autochthone Expressivität bedeuten. Und das, was es auch bedeuten möge, wollen wir Frauen doch nicht zumuten. Das käme sexueller Belästigung und emotionaler Vergewaltigung gleich. Jedenfalls einer Geschmacklosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Wo sie doch gerade dabei sind, den öffentlichen Raum zu backtaken. Und ihren Sopranstimmen Gehör zu verschaffen. Was bei dem Lärm und Gegröhle der testosterösen Horden ein vergebliches Unternehmen ist. Und überhaupt, nach 5000 Jahren Platzhirschattitüde steht es uns wohl wohl an, eine Spur von Zurückhaltung an den Tag zu legen. Wir können uns ja am Parkplatz treffen und die 24-Packs vom Pickup-Truck in uns hineinschütten, wenn wir traditionelle Männerrituale zelebrieren wollen wie die pubertären Gymnasiasten, die Angst vor starken Mädchen haben.

Und mal Klartext gesprochen, wie und vor allem wo sollen Frauen denn angstfrei eine authentische weibliche Kultur kreieren, wenn der Klassenfeind unkontrolliert seine hegemonialen Ansprüche auf die Besetzung der urbanen Koordinaten ausagieren darf?

Darum verstehe ich auch beim besten Willen nicht, warum ein Martin Turner in der australischen Publikation The Age reaktionäre sexistische Parolen zur öffentlichen Ruhestörung ausgibt:

Gents, let’s take back our city and redress this gross gender imbalance. Pubs are for all!


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