Fahren wir Eizellen Shoppen!

Aus der Presse:

Mein Baby aus Bratislava

Man nennt es Befruchtungstourismus: Jedes Jahr fahren circa 500 Österreicherinnen ins Ausland, um sich dort in Kliniken ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Sextourismus unterliegt inzwischen für österreichische Staatsbürger im Ausland den selben Beschränkungen wie im Inland. Wer die Dienste einer 17-jährigen Prostituierten in Thailand in Anspruch nimmt, wird in Österreich so bestraft, als hätte er das Geschäft hier getätigt. Eizellenhandel scheint dem Gesetzgeber nicht so verwerflich? Spermienhandel ebenfalls nicht? Leihmutterschaft auch nicht?

Man kann das Prinzip als solches für falsch halten, daß ein Staat sich die juridische Hoheit über seine Bürger im Ausland anmaßt, man sollte es sogar strikt zurückweisen. Aber auch dann, wenn man es akzeptiert, darf es kein Messen mit zweierlei Maß geben. Warum die Politiker sich darum nicht scheren, ist leicht zu verstehen. Beim Sextourismus haben sie den dreckigen Pensionisten im Kopf, der sich an einem unschuldigen, in Armut lebenden, jungen Mädchen vergeht, und das ist ein Globalverbrechen in der Ära des Globalfeminismus, in dem die Menschen mit weiblichem Geschlecht Globalopfer sind und die mit männlichem Globaltäter. Daß die alleinstehenden Damen an die Strände der Karibik oder Thailands fliegen, um sich der intimen Dienste eines vielleicht 17-jährigen Burschen zu bedienen, wird ausgeblendet, es würde das Sittenbild stören. Außerdem wissen wir doch, daß man alles geschlechtersensibel sehen muß, und das heißt, eine 60-jährige österreichische Kundin eines 17-jährigen Schwarzen oder Braunen ist eine starke Frau, die Tabus bricht und nicht eine dreckige Pensionistin, die sich an einem unschuldigen, in Armut lebenden, jungen Burschen vergeht.

Beim Befruchtungstourismus hingegen ist die Österreicherin das arme Opfer, ihres unverschämten Körpers nämlich und dazu ihres Seelenschmerzes, wenn nicht überhaupt das Opfer ihres Mannes. Addiert zum angeborenen Opferstatus per Geschlecht, ist sie ein doppeltes und dreifaches. Woraus sich in aller Logik des Kavaliers und Gentleman, der man ja doch wohl sein wollen wird, ein doppeltes bis dreifaches Auge Zudrücken ergibt.

Und das Kind, das mit einer falschen Mutter aufwachsen muß? Oder mit einem falschen Vater? Da wird ein weiteres sensibles Prinzip schlagend: Frauen zuerst. Vor Kindern. Lang und weit vor Kindern. Frauen und Kinder zuerst, heißt es nur in Bezug auf die Männer. Auf der Titanic wurden deutlich mehr von den Frauen gerettet als von den Kindern. Und bei der Trennung oder Scheidung der Eltern ist das Recht der Kinder auf ihren Vater und seine Notwendigkeit für ihr Wohl ein Gefälligkeitsrecht. Wenn es der Mutter nicht gefällt, besteht es nicht.

Daher kann das um seine Mutter oder seinen Vater betrogene Kind froh sein, falls die Eltern ihm eventuell irgendwann einmal die Wahrheit sagen. Wenn es ihnen gefällt. Oder eben auch nie. Weil sie es vielleicht für zu sensibel halten. Was sagt Brigitte Rollet, die Wiener Professorin für Entwicklungspsychologie?

Keine Mutter? Ein fixes Rezept, wie man es richtig macht, gibt es nicht, sagt Brigitte Rollett, Entwicklungspsychologin an der Universität Wien. „Im Prinzip gilt: Das Kind sollte es wissen, und es sollte auch wissen, wer seine genetischen Eltern sind. Aber es gibt Ausnahmen. Gerade bei sehr sensiblen Kindern kann es auch besser sein, es zu verschweigen.“ Denn im Unterschied zur Adoption, wo es ja reale Eltern gebe, sei die Situation gerade bei der Eizellenspende, wo ja keine Mutter allein „die echte“ ist, gefühlsmäßig kompliziert: „Im schlimmsten Fall hat das Kind dann das Gefühl, dass es gar keine Mutter hat.“

So ist das. Die schonungsvolle Lüge. Täuschung aus Liebe. Aus mütterlicher. Eine Glanzleistung an weiblicher Empathie vollbringt die Expertin hier. Die mütterliche Routineleistung, die weibliche Routine, sich die Täuschung des anderen zu leisten. Die Täuschung, welche die Gesellschaft und das Gesetz Frauen aus patriarchaler Großzügigkeit immer schon nachsieht. Wer dein Vater ist, willst du wissen? Na der, der für dich zahlt, das ist doch klar.

Und jetzt will so ein undankbarer Fratz am Ende auch noch wissen, wer seine Mutter ist? Na ich, die ich mich für dich aufgeopfert hab’ die ganzen Jahre. Und 9000 Euro bezahlt für dich. Und Ängste ausgestanden bis zur seelischen Erschöpfung, ob’s was wird mit dir oder nicht. Deine richtige Mutter? Die von der du die Gene hast? Ts! Die hat deine Gene für 900 Euro an eine Klinik verkauft, und sowas willst du Mutter nennen?

Man muß kein Moraltheologe oder -philosoph sein, um von einem Äquivalent zu Kinderhandel zu reden und von etwas sehr viel Schlimmerem als Prostitution, was der Staat in der Slowakei und vielen anderen Ländern gestattet, und was sich Ärzte für ihr Geschäft zunutze machen. Man müßte von Prostitution und Zuhälterei der allerübelst vorstellbaren Art sprechen. Mit lebenslangen leidvollen Folgen für die um ihre Mutter oder ihren Vater betrogenen Kinder. So wie viele adoptierte Kinder später auch wie getrieben ihre eigentliche Familie suchen, ist es schon geraume Zeit bekannt, daß die Kinder von Spermienspendern im späteren Leben irgendwann auf die Suche nach ihnen und ihren Geschwistern gehen. Diese Suche und Zusammenführung wird in den USA inzwischen schon organisiert betrieben.

Das Recht auf das Wissen um seine Herkunft ist keine philanthropische Berechtigung unserer psychosanitär orientierten Zeit, sondern entspricht einem gegebenen Verlangen aller Menschen. Dieses Verlangen ist aber nur unter den perversen Umständen, welche die heutige Medizin technisch und die moralische Korruption der Gesellschaft gesetzlich ermöglicht, auf das bloße Wissen um die Eltern und Geschwister und anderen Verwandten gerichtet. Unter natürlichen Umständen bedeutet es das selbstverständliche, natürliche und durch keine Egoismen und Techniken und Ethikkommissionen legitim außer Kraft zu setzende Recht, auf natürlichem Weg gezeugt, ausgetragen, geboren, gestillt, getragen und aufgezogen werden von den tatsächlichen Eltern.

Daß der mörderische Egoismus der Frauen in der Gesellschaft des späteren 20. Jahrhunderts zum Anlaß für die Legalisierung der Abtreibung werden konnte, war und ist von vornherein moralisch und ethisch illegitim.

Ebenso illegitim sind Spermienspenden, Eispenden, künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft, anonyme Geburt, Verschweigen des Vaters, Weggeben des Kindes zur Adoption (was in den USA ein Verkaufen des Kindes bedeutet), das Aufwachsen mit “zwei Müttern” oder “zwei Vätern”, Spermienspenden für alleinstehende Frauen als besonders grausamer Betrug des Kindes um sein Recht auf seinen Vater – und vor allem – was die verbreitetste existenzielle Mißhandlung der Kinder betrifft, der gerichtliche Entzug der Vaterrechte bei der Trennung der Eltern aus Gefälligkeit der Mutter gegenüber.

Alles Angeführte beruht so wie die Abtreibung auf der Entrechtung und Instrumentalisierung von Kindern und Vätern zugunsten der Befriedigung der Herrschsucht und Selbstgefälligkeit der Frau.

Es handelt sich um einen zivilisatorische Periode der Zweikastengesellschaft, in der fundamentale Privilegien für Frauen gelten, und eine generelle Tendenz ihrer Stellung über Rechtsstaat und Strafgesetzbuch Schritt für Schritt platzgreift.


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