Sex und Gewalt und Politik und Wissenschaft

Im Forum Männerrechte wird auf ein Interview des – seien wir an dieser Stelle pathetisch – prominentesten Märtyrers der patriarchalischen deutschen Justiz, Jörg Kachelmann, in der schweizer Weltwoche hingewiesen. Es trägt den Titel “Lächerlicher Wahnsinn” und ist zur Gänze absolut lesenswert, allein schon deshalb, weil man einen Interviewten tatsächlich ausführlich antworten läßt und solange Fragen stellt, bis ein vollständiges Bild des Gegenstands des Interesses gezeichnet ist, eine journalistische Tugend, die der Laie für selbstverständlich hält, die in der Praxis aber so gut wie nie mehr zu beobachten ist. Im vorliegenden Fall ist Patriotismus als Motiv im Spiel – in der Schweiz würde so ein lächerlicher Wahnsinn nicht passieren, ist der Tenor im Hintergrund.

Ich würde sagen, so hofft man. Die nichtprominenten Opfer der tapferen Minneritter im anwaltlichen und richterlichen Staatsdienst, auch die der bloß kadavergehorsamen Soldaten des feministranten Zeitgeistes kommen nicht als solche in die Zeitung und ins Fernsehen, sondern figurieren als Täter in Routinemeldungen der Presseagenturen. Sie werden sang- und klanglos verurteilt und eingesperrt.

Unverschämter- und tragischerweise aber nur 13 Prozent der Angeklagten, nimmt man Österreich. In einem Interview (der üblichen Standard-Sorte) zeigt sich eine Berufsfeministin konsterniert über den Ungehorsam der Justiz, die scheinbar nicht kapieren will, daß sie es den Frauen schuldig ist, mehr Männer schuldig zu sprechen:

Haller: Dieses Ergebnis hat mich sehr irritiert. Die Verurteilungen sind von 20 (2001) auf 13 Prozent (2010) gesunken. Die Anzeigen gehen hingegen rauf, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Hemmschwelle anzuzeigen, sinkt. Bei Vergewaltigungen sind die Anzeigen von 574 im Jahre 2001 auf 810 im Jahr 2010 gestiegen.

Auch dieses Interview ist lesenswert, wenn einem nicht graust vor der typisch weiblichen Überheblichkeit auf dem Boden der eingeborenen Unwilligkeit, der Realität eine Existenzberechtigung jenseits von Frauenwünschen zuzugestehen. Lesenswert ist es für jemand, der sich nicht im Klaren darüber ist, daß es die genannten Untugenden sind, die unter dem rationalisierenden Begriff Feminismus ins historisch singuläre Extrem ausgewalzt öffentlich wirksam werden dürfen; oder für jemand, der sich wieder einmal dieses Umstands vergewissern will.

Wie wirksam die Eskalation des patriarchalischen Ethos Politik bestimmt, illustriert die jüngste Prävalenzstudie des Österreichischen Instituts für Familienforschung an der Universität Wien im Auftrag des österreichischen Familienministeriums mit dem Titel: “Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld”. Der Familienminister präsentierte das in einer Aktuellen Pressemeldung so:

Die Gewaltprävalenzstudie hat weiters erhoben, dass Frauen deutlich häufiger und schwerer Gewalt erfahren als Männer. Die einzige Ausnahme stellt die körperliche Gewalt dar, in der Männer etwas häufiger Übergriffe schildern. Frauen erfahren zudem körperliche und sexuelle Gewalt vor allem in der Familie und in der Partnerschaft. Weiters bestätigt sich, dass psychische Gewalterfahrungen von Frauen wie Männern primär an ihrem Ausbildungs- und Arbeitsplatz gemacht werden. Darüber hinaus erhöhen Gewalterfahrungen in der Kindheit laut der Studie das Risiko, auch im Erwachsenenalter schwere Gewalt zu erfahren.

Haben Sie’s mitgekriegt?

Die Gewaltprävalenzstudie hat weiters erhoben, dass Frauen deutlich häufiger und schwerer Gewalt erfahren als Männer. Die einzige Ausnahme stellt die körperliche Gewalt dar, in der Männer etwas häufiger Übergriffe schildern.

Es gebe da eine Regel und eine Ausnahme. Da schau’ her! Und die Regel sei? Richtig geraten: Frauen geht es schlechter als Männern. Und zwar deutlich und doppelt dazu, nämlich häufiger und schwerer erfahren sie Gewalt. Das ist die Regel.

Die Ausnahme ist eine einzige. Eine einzige von 10 oder 20 Regelfällen? Nein von vier. Die Studie unterscheidet nämlich vier Kategorien von sogenannter Gewalt. Und bloß in der einen geht’s den Männern so, daß sie häufiger und schwerer? Nein, nein, nur häufiger, sagt der Herr Minister im Nachbeten des “Executive Summary” der Studie. Man könnte sich jetzt ewig auslassen, was executive da heißen soll. Nach dem Vorbild von Chief Executive Officer, CEO eines großen Unternehmens? Das Ministerium als Unternehmen und der Minister als CEO? Offenbar. Und der Minister kriegt eine andere Zusammenfassung als wer? Als Wissenschaftler, wo das dann Zusammenfassung heißt oder “Abstract”? Der Minister kriegt vielleicht nur das gesagt, was er exekutieren kann, was er benützen kann, um politische Maßnahmen zu setzen?

Das scheint zu passen, die politische Maßnahme aus dem oben Zitierten besteht im Zitieren selbst. Damit outriert er Frauenbevorzugung. Ehrensache, wenn es um Opfertum geht, wäre es mehr als ungalant, den Männern den Vortritt zu lassen. Da scheint es schon riskant, in einer Ausnahme von der Regel die Frauen das zweite Geschlecht zu nennen. Denn mehr Frauenhotlines gegen Gewalt an Frauen, mehr Millionen an Subventionen für mehr Frauenhäuser und mehr Frauengewaltberatungseinrichtungen hat er nicht angekündigt. Auch keine Gewaltsteuer für Männer.

Stellen wir die Gretchenfrage: Und, wie teuerster Herr Minister, halten Sie’s mit der Wahrheit?

Haben Sie angegeben, daß – gelesen haben manche Journalisten es vielleicht, weil das PDF mit dem schriftlichen “Executive Summary” das angibt – daß die anderen drei Kategorien von sogenannter Gewalt sexuelle Belästigung, sexuelle Gewalt und psychische Gewalt sind?

Daß,

auf eine Art und Weise angesprochen worden, die als
sexuell belästigend empfunden wurde,

durch Nachpfeifen und Anstarren sexuell belästigt
gefühlt,

in unpassenden Situationen, z. B. in der Arbeit,
Ausbildung oder im Studium, belästigende sexuelle
Angebote erhalten,

jemand ist zu nahe gekommen,
sodass es als aufdringlich empfunden wurde,

über Telefon, E-Mail oder Brief sexuell belästigt oder
bedrängt,

berührt oder zu küssen versucht, obwohl nicht gewollt,

den allerüberwiegenden Anteil der Kategorie “sexuelle Belästigung” ausmachen, und mittels der Methode, solches als “Gewalt” terminologisch zu subsumieren, nicht nur dem gesunden Menschenverstand hohngesprochen wird, sondern man eo ipso einen massiven Vorsprung der Frauen in der Statusdimension “Opfer von Gewalt” herbeidefiniert, ganz ohne irgendeine Untersuchung zu brauchen? Daß es eine Unverschämtheit Kindern und Männern gegenüber ist, wenn geschlagen und verprügelt und zusammengeschlagen oder mit einer Waffe bedroht Werden somit gleichgeordnet wird mit “angestarrt” und angesprochen Werden in Momenten und von Männern, die einem gerade nicht in den Kram passen?

Daß es eine ebensolche Unverschämtheit ist, wenn ein ungeschickter Aufreißversuch gleichgesetzt wird mit dem systematischen Psychoterror der Mütter gegen die Kinder  und den hysterischen und aggressiven Eifersuchtsszenen und Demütigungsorgien, die sich Ehefrauen und Freundinnen am laufenden Band ihren Männern und Freunden gegenüber erlauben? Denn beides gilt als Gewalt? Und sowieso als gleichwertig zu physischer Gewalt?

Wir haben also die wissenschaftliche Aussage, daß es Frauen häufiger passiert, daß sie auf ungeschickte und uncharmante Art aufgerissen werden als Männer! Ja, das ist Wissenschaft, die sich lohnt. Erkenntnisse, auf die die Welt gewartet hat!

Lieber Olaf (ein Autor der Studie), haste das nicht vorher schon gewußt, daß eine Frau eher allein nach Hause geht, und zwar jahrelang, bevor sie die Initiative übernimmt und einen Mann anspricht? Daß daher auf der ganzen Welt kein Mensch je auf die Idee gekommen wäre, Männer könnten gleich häufig oder noch öfter plump aufgerissen werden, wie das Frauen passiert?

Entweder die zwei Männer und vier Frauen, die an der Studie als Wissenschaftler beteiligt waren, sind allesamt schwul oder autistisch oder?

Das ist ein Bildungstest: Oder?

Gleichstellungssensibel? – Ja, richtig!

Auf Deutsch, so tun, als wäre man autistisch und debil (weil Autisten zumindest die Literatur zum Thema Erotik und Sexualität, Liebe und so, zumindest die aus dem Bereich PUA und Gaming rezipierten und daher konzeptuell darüber orientiert wären, wenn sie eine derartige Studie zu verfassen hätten, auch wenn sie’s nicht nachvollziehen oder selber erleben könnten) und auf dieser Basis in aller Unschuld und Redlichkeit weitermachen:

Nämlich, strategisch den Begriff Gewalt so erweitern, daß alles an der inhärent konflikthaften Interaktion der Geschlechter, und ganz besonders, was auf der Interaktion kraft der erotischen Attraktivität (die Frauen Tag und Nacht als primäre Agenda ihrer Selbstrepräsentation hingebungsvollst betreuen) beruht, womit Frauen sich schwertun, drunter fällt.

Damit es auch ganz ganz klar ist, wie systematisch die weibliche Perspektive anstatt der geschlechtsindifferenten angewandt wird, und wie verheimlicht der daraus sich ergebende Bias zugunsten der schwereren und häufigeren Opferrolle der Frauen daherkommt: Es geht in der Studie und ihren Definitionen und vor allem in der Präsentation der Ergebnisse in Diagrammen um “als bedrohlich erlebte” in der Überschrift zu den drei Kategorien “sexuelle Belästigung”, psychische Gewalt” und “körperliche Gewalt”. Das heißt, je hysterischer und selbstmitleidiger und opferrollenverliebter, desto Vorsprung in der wissenschaftlich konzedierten, als objektives Ergebnis verlautbarten und politikstimulierenden “Viktimisierung”. In diesem Sinn lassen sich die Diagramme als Messungen der weiblichen Hysterie und des weiblichen Anspruchs auf die Opferrolle lesen. Beziehungsweise als Messungen des männlichen Understatements und der Abweisung der Opferrolle.

Hier sei ein wissenschaftliches Ergebnis eingefügt: Eine methodisch seriöse amerikanische Untersuchng hat schon vor langer Zeit herausgefunden, daß Männer ihren Opferstatus, wenn es um Gewalt, Angst und Bedrohung geht um das Neunfache untertreiben, wenn sie befragt werden.

Ungeachtet dessen ist es Hausverstand, zu wissen, daß Männer, wenn sie nicht schwul sind oder Muttersöhnchen im schlimmsten Grad, ihre Angst, ihre Schwäche und ihre Überforderung und Hilflosigkeit in den allerseltensten Fällen freiwillig zugeben. Ohne auf den psychosozialen pragmatischen Realismus dieses Verhaltens einzugehen, bleibt das Faktum zu konstatieren.

Das bedeutet für eine Studie, die auf Befragung von Gefühlen der Bedrohung, sprich Angst, abzielt, daß einerseits die Frauen die Bedrohlichkeit schamlos über- und die Männer sie schamvoll untertreiben. Wenn das nicht von den Autoren in irgendeiner methodischen Weise korrigiert wird, kann man davon ausgehen, daß, über den Daumen gepeilt, sämtliche Angaben der Frauen einer Realität des aktuellen Erlebens entsprechen, die bestenfalls nur halb so schwerwiegend und häufig war, während die der Männer eine mindestens doppelt so schwerwiegende und häufige Realität betreffen.

Interessanterweise zeigt sich dieser Effekt auch in den Antworten, zum Beispiel ganz klar bei der am meisten relevanten plus zwischen den Geschlechtern zu Recht vergleichbaren Kategorie von Gewalt, bei der körperlichen und psychischen in der Kindheit: die Frauen und Männer unterscheiden sich in den Unterkategorien, wo sie insgesamt zu gleich viel Prozent angeben, daß sie Derartiges erlebt haben, in auffälliger Weise. Während ungefähr gleichviel Befragte beider Geschlechter angeben, daß sie eine bestimmte Gewalterfahrung überhaupt gemacht haben, behaupten die Frauen doppelt so oft wie die Männer, daß sie häufig vorkam. Die Männer hingegen sagen viel öfter, daß sie nur manchmal oder selten  oder einmal vorkam. Das zieht sich durch alle Unterkategorien, auch unabhängig von einer gleichen Anzahl von überhaupt Betroffenen. Die Männer geben immer nur ein relativ selteneres Vorkommen der jeweiligen Erfahrung an/zu als die Frauen.

Ein weiterer Beleg für den Hausverstand oder, vornehm gesagt, die soziale Intelligenz oder Empathie und die korrekte Theory of Mind des Durchschnittsbürgers versus die vorgebliche Hausverstandlosigkeit, den vorgeblichen Mangel an sozialer Intelligenz und Empathie und die vorgebliche inkorrekte Theory of Mind, nämlich die Geschlechter konzeptuell gleichstellende und daher befragungsmethodische und antwortinterpretative Gleichbehandlung der ungleich antwortenden Geschlechter.

Was sich fortsetzt in der nur als lächerlich, peinlich, fies und sexualrassistisch zu qualifizierenden exekutiv summarischen und politischen Präsentation der Ergebnisse:

“Orangen leiden deutlich schwerer und häufiger an Orangenhaut als Äpfel!”

Noch einmal:

Was die Autoren tun, ist, strategisch den Begriff Gewalt so erweitern, daß alles an der Interaktion der Geschlechter, was auf der Interaktion kraft der erotischen Attraktivität (die Frauen Tag und Nacht als primäre Agenda ihrer Selbstrepräsentation hingebungsvollst betreuen) beruht, womit Frauen sich schwertun, drunter fällt.

Ein unglaublich schwer zu durchschauender Akt der exkulprierenden Rationalisierung, den der Feminismus in die Welt gesetzt hat, kurz: eine spottbillige Ausrede für die soziale Arroganz des weiblichen dem anderen Geschlecht gegenüber. Die die Frauen, verdorben durch das patriarchalische Ehrengetue der zeitgenössischen Männer, als Zeichen von weiblichem Selbstbewußtsein mißinterpretieren und provokant zelebrieren dürfen, was das Zeug hält und die Sozialwissenschaftler-Journalisten-und-Politiker goutieren. Die von feministischen Männern galant unterstützt und mitvollzogen wird.

Schauen wir uns die Kategorie “sexuelle Gewalt” an. Der Leser ist vorgewarnt:

1.) Jemand hat mich intim berührt oder gestreichelt, obwohl ich gesagt oder gezeigt habe, dass ich dies nicht möchte.
2.) Jemand hat mich zu sexuellen Handlungen genötigt, die ich nicht wollte.
3.) Jemand hat versucht, gegen meinen Willen in meinen Körper einzudringen oder mich zum Geschlechtsverkehr zu nötigen. Es kam aber nicht dazu.
4.) Jemand ist gegen meinen Willen mit einem Penis oder etwas anderem in meinen Körper eingedrungen.

ad 1)

Ja, wir wissen es alle aus unser leidvollen Erfahrung von 13 an: Die Mädchen belästigen uns ständig mit ungewollten intimen Berührungen und streicheln uns an den privatesten Stellen, sodaß wir in einem fort gezwungen sind, unser Nichtmöchten zu sagen oder zu zeigen, aber mein Gott, sie nehmen unsere grenzverteidigenden Kommunikationen entweder nicht wahr, weil ihnen die Empathie fehlt oder sie sind solche gewalttätigen Hormondelinquentinnen, daß sie sie immer wieder zu übergehen versuchen!

Darum ist es gut, daß jetzt endlich auch in Österreich wissenschaftlich festgestellt wird, daß die Mädchen nicht das Privileg auf Berührt- und Gestreicheltwerden, ohne dafür initiativ werden und die niederschmetterndste Zurückweisung und Demütigung in Kauf nehmen zu brauchen, haben, sondern daß wir da gleiche Startbedingungen im Rennen um den Sieg im Opferstatus aufweisen, wir Buben und die Mädchen.

ad 2)

Ein durchschnittlicher Freund oder Ehemann eines weiblichen Körpers samt Psyche hat ihr x-mal das Genital geleckt und mit dem Zeigefinger bearbeitet, bis sie kurz vor oder beim Orgasmus war oder hat überhaupt sich an ihr sexuell zu schaffen gemacht, weil sie sonst beleidigt gewesen wäre und ihm enteder gleich eine Psychoterrorszene gemacht hätte oder drei Tage ein beleidigtes Gesicht und die volle Sabotage jedes erträglichen Miteinander durchgezogen.

Und 99 von 100 würden das nicht als “Nötigung zu sexuellen Handlungen, die ich nicht wollte” einem Interviewer kundtun und auch nicht einem Bekannten, sondern höchstens einem guten Freund, bei dem sie wissen, er lacht sie nicht aus, was sie für ein Wimmerl (österreichisch für Kretin) sind.

Das hat damit zu tun, daß es der männlichen Psyche eingebaut ist, für die eigenen Handlungen nicht jemand anderem die Verantwortung zuzuschieben. Denn jeder der oben skizzierten denkt für sich, er ist selber schuld, wenn er was macht, was er eigentlich nicht will. Er kommt nicht einmal auf die Idee, seiner Freundin die Verantwortung dafür anzulasten, daß er ihren Wünschen nachgibt. Sondern er bleibt in der Realität und beim Wissen, er hat nachgegeben, weil es ihm lieber war, den Zores zu vermeiden, als sich seinem eigentlichen Empfinden und Wollen getreu zu verhalten.

ad 3)

Ja klar, eine Frage, die beide Geschlechter gleichermaßen betrifft, bei der die Nullhypothese in idealen Umständen wäre, es kommt nicht vor, und die zu eruierende Prävalenz ein geschlechtsneutrales psycho-kriminelles Energiepotential voraussetzt. Schließlich wissen wir ja alle, daß das Eindringen in einen männlichen Körper eine weitverbreitete sexuelle Praxis zwischen den Geschlechtern darstellt. Ach so, weil dem nicht so ist, gibt es in der Frage auch die Alternative “zum Geschlechtsverkehr zu nötigen”?

Äh, Verzeihung, aber: Für die Frau ist dabei im Opferrennen ein vom Mann uneinholbarer Vorsprung gesetzt. Womit ist den dieser Eindringling instrumental operativ? Gibt es nicht seit einiger Zeit die Umdefintion von Vergewaltigung in Petting, indem Eindringen mit was auch immer, vom Finger über die Zunge bis zum Vibrator oder der Zucchini “statutory” (deutsch: willkürlich) als Vergewaltigung im Gesetzestext gemeint ist? Also, sie darf sich Opfer nach Unterkategorie 3 nennen, wenn er ihr dringlich den Finger und/oder die Zunge hineinstecken will, aber er darf sich nicht so nennen, wenn sie ihn dazu dringlich anhält, das zu tun? Er darf nur Opfer von Nötigung sein, wenn er den Schwanz hineinstecken soll?

Das ist ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte! So eine gibt es auf der Universität, wahrscheinlich in matrix-ähnlicher Vervielfältigung. Das sollten die Autoren korrigieren,bevor sie wegen einer Beschwerde dazu verdonnert werden. Die Scheißsexisten! Nein, weil’s wahr ist, das Ganze ist ein sexistisches Opus Minimum, wenn man Anstand und Seriosität im wissenschaftlichen Sinn als Maßstab für Maximum und Minimum heranzieht.

Das Ganze kann nur legitim durchgehen, wenn es ein Institut für Frauengemütsbefriedigungsforschung ist, aber “für Familienforschung” nur unter der Bedingung, daß man Familie definiert als “wo eine Frau ihren Selbstwert pflegt”.

“Double Standard” ist die anglo-coole Beschreibung der Frage Nr. 3.

Und wo ist die Demarkation zwische Frage 2 und 3? Werden da doppelte Antworten aquiriert. Damit Frauen doppelt sicher als die Sieger im Opferrennen rauskommen?

Das nur nebenbei, wie das Meiste hier. Weil sowieso alle Ergebnisse durch den Geschlechtsfaktor Opferrollenlust als nichts-außer-politische-Zwecke-aussagend figurieren, was die Autoren und Exekutoren des Machwerks betrifft, und als nichts-außer-Opferrollenlustwert-messend, was die Befragten betrifft.

Und kam es bei Punkt zwei dazu oder nicht?

Bei Punkt drei war die Nötigung erfolglos, aber keine Auskunft gibt es für Punkt zwei. Das ist Grottenniveau von Fragebogenkonstruktion oder Fragekonstruktion und damit Auswertungsmöglichkeit und Aussagehorizont.

ad 4)

Da hört sich der methodische Gurkenhandler aber endendendgültig auf.

Man stelle sich vor: 7.0 % der Frauen ist diese Infamie passiert, aber nur 1.3% der Männer. Und da wollen manche von einem Erreichen der Gleichberechtigung und einer Abschaffung des Frauenministeriums reden? Ha!

Die ultimative Erotisierung, ich meine Traumatisierung, denn die Erotisierung findet nur in den Träumen und Tagträumen fast jeder Frau mehr oder weniger regelmäßig statt, wie die Studien sagen, erleiden mehr als 5 Mal so viel Frauen wie Männer!

Danken wir dem Herrn Familienminister, daß er die Studie in Auftrag gegeben hat!

Danken wir Olaf und Co., daß sie ihren Fleiß zur Aufklärung der Männer auf der Straße und der Frauen auf der Pille ins Spiel gebracht haben, denn wer, um Gottes willen, hätte das für möglich gehalten! Ich bin betroffen. Das sag’ ich ganz ehrlich. Nach dem Affentheater um “Gleich viel Recht für gleich viel Liebe” hab’ ich geglaubt, die unerwünschte Penetration würde zumindest für 50 Prozent der Männer eine permanent lauernde Bedrohung darstellen. Eine 3.5% Männeropferrate bei der Angelegenheit wären zu erwarten gewesen, kommt mir vor.

In ernsterer Diktion: Penetrative Vergewaltigung in der Darstellung der Erinnerung seitens Frauen ist so selten, daß sie um einen Faktor von 3.5 seltener vorkommt als die von Männern, wenn man von der Prävalenz von homosexuellem Sexualverhalten ausgeht.

Mit Nachsicht aller Taxen sei der Homosexuellenrate von 5 Prozent hier diskursiv zugestimmt. Wenn wir davon ausgehen, daß die Vergewaltiger homosexuell sind, heißt das, von 5 homosexuellen Männern haben, in welcher tatsächlichen Tathäufung per Individuum auch immer, statistisch 1.3 schon einmal vergewaltigt. Das entspricht einer Rate von mehr als 25% statistischen Vergewaltigern.

Dagegen steht das Vergewaltigungsschicksal von Frauen. Von 99 (denn Lesbierinnen machen, in der gleichen Kulanz mitgezogen, nur maximal 1% der weiblichen Bevölkerung aus) Frauen sind nur 7 vergewaltigt worden. Auf der Seite der Täter heißt das, von 95 heterosexuellen Männern wurden 7 Vergewaltigungen begangen, eine Rate von 7.3 % statistischen Vergewaltigern.

Das war kein Thema der Studie. Aber ein Ergebnis ist es.

Natürlich ist das hier so dahin berechnet Behauptete nicht so stark fundiert. Die sexuelle Orientierung der Opfer ist nicht angegeben. Die männlichen Opfer könnten sowohl lauter Homosexuelle sein als auch jede Zusammensetzung von Hetero- und Homosexuellen darstellen. Die Vergewaltiger der Männer könnten genauso eine Zusammensetzung aus Hetero-, Bi- und Homosexuellen darstellen.

Und so weiter und so fort.

Das führt zur interessanten Tatsache, daß im Executive Summary keine Rede von den Tätern und ihrem Geschlecht ist.

Komisch, oder?

Im Inhaltsverzeichnis sieht man, die Täterschaft und deren Geschlecht wurde erhoben. Warum wird sie nicht zusammengefaßt der Öffentlichkeit präsentiert?

Weil Täterschaft politisch irrelevant ist? Das wohl nicht. Ein härteres Vorgehen gehen Sexualstraftäter oder gegen Gewalttäter zu fordern oder anzukündigen oder zu dekretieren, macht sich immer gut als PR für Politiker. Unsere österreichische Frau Justizminister hat sich unlängst schamlos darin ergangen und das Anschauen von kinderpornografischen Bildern am Computer zur Straftat erhoben, dazu Kindesmißbrauch gewalttätiger Art mit Mindeststrafen und Strafverdoppelungen für kriminelle Delikte, wenn sie gegen Jugendliche oder Kinder gerichtet sind, belegt und dergleichen mehr.

Der halbwegs informierte Leser darf den Verdacht erheben, daß wir nicht unbedingt offiziell wissen müssen, daß die überwiegende Mehrheit des Kindesmißbrauchs in sämtlichen Varianten mit Ausnahme des sexuellen, der sowieso extrem selten vorkommt, von, wie soll ich sagen, ja, jedenfalls nicht von Männern betrieben wird.

Und, falls die Studie auch nur das Mindestmögliche wert ist, hat sie ergeben, daß in der Familie die Gewaltdelikte der körperlichen und der psychischen Art zwischen den Geschlechtern mindestens so häufig von Frauen begangen werden wie von Männern.

Jedenfalls laut sämtlichen bisherigen internationalen Studien.

Was den Hauptgund darstellt, daß bisher nur Pilotstudien “ohne repräsentativen Charakter und daher politisch nicht handlungsanweisend”, wie es heißt, zu diesem Thema in Deutschland und in Österreich finanziert wurden.

Man müßte einmal, heißt es von Regierungsseite, eine repräsentative Studie durchführen. Aber dafür ist bis dato kein Budget vorgesehen, weil man das Geld für Studien zur Gewalt gegen Frauen braucht.

Die Moral von der Geschicht?

Trau keinem Ministerium und keinem Executive Summary nicht, wenn es irgendwas über die Geschlechter aussagt!

Außer es geht um die Verteilung des Opferstatus zwischen den Geschlechtern bezüglich der Menstruationsschmerzen oder des Gebärmutterhalskrebses.

Man kann dem Minister weiter zuschauen, er darf wohl nicht mehr für die von Gewalt wie von einer Seuche bedrohten Frauen tun, denn dafür ist die Frau Frauenministerin zuständig, aber er darf was für die Kinder tun. Da die Studie ergeben hat, daß die Gewalttätigkeit und (mit 7 Rufzeichen) die psychische Gewalt gegen Kinder, zum Beispiel, daß sie manchmal gezwungen werden, etwas zu tun, was sie nicht wollen, in die Schule gehen, schlafen gehen, aufstehen, zum Arzt gehen, sich waschen – lauter solche sadistische Sitten fallen mir ein, der Leser kann sich im Summary selber informieren, es zahlt sich aus – massiv abgenommen hat, hat der Minister als logische Konsequenz daraus eine neue Hotline angekündigt, wo Kinder sich über ihre Eltern und Lehrer beschweren können. Was hätte er gemacht, wenn die sogenannte Gewalt gegen Kinder gleichgeblieben wäre von der Elterngeneration zur Kindergeneration, den Staatsnotstand und das Kriegsrecht ausgerufen, alle Eltern vorsorglich in KZs abtransportieren lassen?

______________________

Zum Vokabular:

Patriarchalisch wird hier gleichsinnig zu feministisch verwendet, weil Feminismus nichts weiter ist als das narzißtische und soziopathische Ausreizen des patriarchalen Beschützens, Behütens, Helfens und Rettens der Frauen durch die Männer, an die sie mit dem Opferappell herantreten.

Patriarchalisch statt patriarchal wird verwendet, weil patriarchal Obiges mit Wahrung des Verstandes und der Souveränität gegen die Manipulationsmanöver der Frauen bedeutet; ohne diese Qualitäten wird es eine lächerliche Zerrform, deren Vertreter weder die Grundform, die sie verzerrt ausleben, noch die Verzerrung in ihrer Qualität wahrhaben, sie also das Patriarchale bloß automatisch nachäffen und dieses Nachäffen noch dazu verleugnen und sich als Gegner des Patriarchalen gerieren, ohne es zu verstehen. Idealistische Philippe, die im Netz des weiblichen Opferappells zappeln und die feministische Diskurshoheit darüber anerkennen.


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