16-Jährige verursacht Mob-Attacke auf Roma mit einer erfundenen Vergewaltigungsgeschichte

Aus news.ORF.at:

Roma-Lager in Turin angezündet

Nach falschen Vergewaltigungsvorwürfen haben Unbekannte in Turin in einem Roma-Lager Feuer gelegt. Wie italienische Medien heute berichteten, nahmen rund 500 Menschen im Viertel Vallette im Nordwesten Turins gestern Abend an einem Protestzug gegen das nahe gelegene Roma-Lager teil. Dabei wurde während des Umzugs Feuer im Lager gelegt.

Zwei Baracken seien vollständig zerstört worden, hieß es. Verletzt wurde niemand, auch weil die „nomadi“ (Nomaden), wie Roma und Sinti in Italien auch genannt werden, das Lager schon vorher verlassen hatten: aufgeschreckt durch Protestplakate, wie die Behörden berichteten.

16-Jährige widerrief Vorwürfe

Eine 16-Jährige hatte sich in eine Notlüge geflüchtet, um ihre sexuelle Beziehung mit einem volljährigen Italiener vor ihrer Familie zu verbergen. Als ihr Bruder sie entblößt in einem Park ertappte, gab sie an, von zwei Insassen des Camps vergewaltigt worden zu sein. Später widerrief sie zwar, doch da stand das Roma-Lager bereits in Flammen. Die Polizei fahnde nach den Brandstiftern, hieß es.

Aus der Kronenzeitung:

Verheerende Lüge

Italien: Mob zündet Roma-Lager nach ‘Vergewaltigung’ an

Wie italienische Medien berichteten, waren nach dem Protestmarsch rund 100 mit Knüppeln, Steinen und Brandsätzen bewaffnete Menschen zu dem Roma- Lager gezogen. Dort attackierten sie die Bewohner und zündeten anchließend Autos und Hütten an. Den Berichten zufolge wurde aber niemand ernsthaft verletzt. (…)

Das 16- jährige Mädchen hatte zuvor vorgegeben, auf dem Nachhauseweg von “zwei Zigeunern” vergewaltigt worden zu sein. Bei der Polizei gab sie dann aber später zu, freiwillig Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Gegenüber ihrer Familie hatte sie die Vergewaltigungs- Geschichte erfunden, um den Verlust ihrer Jungfräulichkeit zu rechtfertigen. Die Familie schickte die 16- Jährige zu regelmäßigen Kontrollen bei einem Frauenarzt.

Aus dem Standard:

Italiener setzen nach erlogener Vergewaltigung Roma-Lager in Brand

16-Jährige aus Turin erfand Vorwurf aus Angst vor ihren Eltern

Rom – Nach einem erlogenen Vergewaltigungsvorwurf einer jungen Italienerin hat eine aufgebrachte Menschenmenge in Turin ein Lager der Roma-Minderheit angegriffen und in Brand gesetzt. Ein zunächst friedlicher Protestmarsch in der norditalienischen Stadt schlug am Samstagabend in Gewalt um, wie italienische Medien berichteten. Rund hundert mit Knüppeln, Steinen und Brandsätzen bewaffnete Menschen attackierten das Roma-Lager und zündeten dort Autos und Hütten an. Den Berichten zufolge wurde aber niemand verletzt. (…)

Nach Bekanntwerden der Lüge beendete die Polizei die Gewalt gegen das Roma-Lager und nahm zwei Männer im Alter von 20 und 59 Jahren fest. Turins Bürgermeister Piero Fassino sagte, Lynchjustiz gegen unschuldige Menschen, nur weil sie Ausländer seien, sei nicht hinnehmbar. APA

Aus der Welt Online:

Vergewaltigungsvorwürfe – Roma-Lager angezündet

Bei einem Protestzug von rund 500 Menschen gegen ein Roma-Lager in Turin legten Unbekannte Feuer. Ursache für die Ausschreitungen waren falsche Vergewaltigungsvorwürfe.

Aus Südostschweiz.ch:

Umstrittene Gewalt gegen Roma-Lager in Turin

Nach einem erlogenen Vergewaltigungsvorwurf einer jungen Italienerin hat eine aufgebrachte Menschenmenge in Turin ein Lager der Roma-Minderheit angegriffen und in Brand gesetzt.

Aus news.search.ch:

I: Bewaffneter Mob geht auf Roma los

Nach einem Vergewaltigungsvorwurf einer jungen Italienerin hat eine aufgebrachte Menschenmenge in Turin ein Lager der Roma-Minderheit in Brand gesetzt. Der sexuelle Übergriff war jedoch erfunden.

Aus dem Spiegel Online:

Aufgebrachter Mob setzt Roma-Lager in Brand

Sie zogen mit Knüppeln, Steinen und Brandsätzen los: Im italienischen Turin hat es einen rassistischen Übergriff auf ein Roma-Lager gegeben. Ein junges Mädchen hatte behauptet, vergewaltigt worden zu sein – und dabei gelogen, wie sich später herausstellte.

Es fällt mir schwer, eine Schlagzeile für diesen Beitrag zu finden, wenn ich sie möglichst in einer Zeile unterbringen will. Den Berufsjournalisten geht es nicht anders, auch wenn sie mehr Übung darin haben.

Der Standard hat das Problem am besten gelöst und zwei Zeilen in Kauf genommen. Die Kronenzeitung hat als einzige weitere Publikation eine journalistisch verantwortungsvolle Überschrift zustandegebracht, allerdings mit leichten Abstrichen: Die Anführungsstriche für Vergewaltigung lassen mehrere Deutungen zu. Es könnte sich auch um die vielen Fassonen einer persönlichen (vielmehr: weibspersönlichen) oder legalen Umdeutung einer sexuellen Begegnung im Nachhinein handeln, wie sie in den USA und anderen Ländern üblich ist und propagiert wird. Eine “statutorische” Vergewaltigung, eine mit im Nachhinein zurückgezogenem “Consent” der Frau, und so weiter. Für eine erfundene bzw. erlogene Vergewaltigung sind die Anführungsstriche zu harmlos den Begriff entkräftend. Zum Ausgleich schreibt die Kronenzeitung darüber “Verheerende Lüge”. Trotzdem, diese Überüberschrift geht unter beim Überfliegen.

Versagt als Journalisten haben alle anderen, wenn man nicht davon ausgeht, es handelt sich um vorsätzliche Manipulation, um ein unter den Tisch fallen Lassen der für die Geschehnisse unabdingbaren Information der erfundenen Vergewaltigung. Denn sie ist es, die das Motiv für die Gewalttätigkeit des Mobs bedingt. Es geht um Lynchjustiz, auch wenn das Totschlagen der ganzen Sippe oder der vermeintlichen Vergewaltiger nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre, hätten die Leute sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Es geht um das Haftbarmachen der Sippe für die angenommenen Taten zweier ihrer Mitglieder, um archaische, alttestamentarische Gerechtigkeit, die im Mob zum Ausbruch kommt.

Der Aspekt des von vornherein bestehenden reizbaren Widerwillens gegen die Zigeuner hat zwar auch einen rassistischen Zug, aber nicht nur und nicht hauptsächlich, sondern die empfundene Bedrohung durch die Kleinkriminalität der Roma oder bloß durch ihr Betteln in teilweise für unsere Gewohnheiten sehr aufdringlichen Weise, dazu auch der Neid und die Mißgunst wegen des Lebens von staatlichen Unterstützungen, das sie prinzipiell zu führen scheinen, und wegen der politischen Aufmerksamkeit und der Rücksichtnahme, die ihnen zumindest publiziert zukommt, spielen eine viel größere Rolle. Dazu kommen die traditionellen Vorurteile oder einseitig negativ übersteigerten Urteile aus früheren Jahrhunderten und die Ambivalenz gegenüber der Ungebundenheit und Nichteinordnung des fahrenden Lebens. Alles in allem ist der Begriff rassistisch jedenfalls nicht angebracht, sondern seine Verwendung hat ideologische und politische Motive.

Die heutige ideologische Linke ist so verbohrt und so selbstgerecht, daß der Spiegel – als einziger – sogar so weit geht, hier zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Erstens den Rassismusvorwurf zu erheben und zweitens, von den Sünden des Weiblichen nach Kräften abzulenken.

Es ist bezeichnend, daß sogar der Standard sich nicht soweit in den ideologischen Sumpf herabläßt, sondern die journalistische Seriosität doch höher hält als die vom Spiegel als möglich demonstrierte anti-rassistische und feministische Agenda.

Es ist weiterhin bezeichnend, daß von allen als schlechtes Beispiel anzuführenden Publikationen der Spiegel sich nicht mit der die Information über das Motiv der Gewalttätigkeit unterschlagenden und Rassismus und Fremdenfeindlichkeit insinuierenden Überschrift begnügt, sondern sich zudem noch beeilt, den Begriff rassistisch in den ersten Absatz einzufügen und eine derartige Motivation explizit zu behaupten.

Es ist nicht nur – oder vielleicht auch nicht – bezeichnend, sondern es ist auf jeden Fall eine infame Manipulation des Lesers.

Denn was sich da abgespielt hat, ist eine direkte Umsetzung des feministischen Ethos aus der Propaganda: Frauen lügen nicht, wenn es um Vergewaltigung geht. Oder bzw. und zusätzlich der aus dem antisemenitischen Feminismus entstandenen Erweiterung, Kinder lügen nicht, wenn es um sexuelle Übergriffe geht, wie sie von Kinder- und Jugendanwaltschaften und Kinderschutzorganisationen propagiert wird.

Wir haben hier, je nach Gusto und Strategie der Definition, eine Frau, die eine Vergewaltigung erfindet, um sich der Auseinandersetzung über ihr sexuelles Verhalten nicht stellen zu brauchen – und wir haben ein Kind, das sexuellen Kindesmißbrauch erfindet, um sich Konflikte mit seinen Eltern zu ersparen.

Zweiteres ergibt sich einerseits daraus, daß der Mann in der Affäre volljährig ist und zweitens daraus, daß die beschlossene EU-Richtlinie zur Kinderpornographie alle unter  dem Volljährigkeitsalter als Kinder umdefiniert, ungeachtet der Festsetzungen des sogenannten Schutzalters in den einzelnen Staaten. Mit diesem definitorischen Trick werden in allernächster Zukunft Bilder von 17-jährigen Mädchen in erotischen Posen als Kinderpornographie gesetzlich definiert und deren Besitz wird mit mindestens zwei Jahren Gefängnis bestraft.

Der sogenannte Turiner Mob ist also nicht nur ein Traum für die Opferfeministinnen sondern außerdem Vorzugsschüler Viviane Redings und ihrer Konsortinnen in allen entsprechenden EU-Kommittees und in allen Frauenministerien, er ist ultraprogressiv “europäisch” und feministisch bis ins Mark.

Ja, und die Zigeuner? Die sind die patriarchalen Erzfeinde der postdemokratischen Postpostmoderne. Der Welt der Frauen-und-Kinder. Der schönen neuen.

Man kann, unverbindlich zwar, aber um des Verzierens willen hier darauf hinweisen, daß laut Agenturmeldung die Polizei den brandschatzenden Mob erst dann gestoppt hat, als das Mädchen zugegeben hat, daß es die Vergewaltigungsgeschichte nur erfunden hat. Wie bitte? Im Duktus verbleibend, die Polizei hat die Lynchjustizbrigade gewähren lassen, solange es einen guten Grund dafür gegeben hat, nämlich die Vergewaltigung des unschuldigen weißen Mädchens durch zwei braune Teufel?

Und der Bürgermeister ist der Meinung, Lynchjustiz hat ihre Berechtigung gegen schuldige Menschen? Genauer wäre, gegen kollektiv schuldige Sippen?

Da fängt der moralische Greuel eigentlich erst an. Das hat die Polizei so gehandhabt, und das hat der Bürgermeister so gesagt. Nicht der Mob und nicht einer aus dem Mob.

Aber auch das ist auf der Höhe der internationalen Zeit. Es handelt sich um das Battered Girl Syndrome in sexueller Hinsicht und stellvertretend ausagiert.

An amerikanischen Gerichtshöfen wurden in der jüngsten Zeit mehrere Frauen, die ihren Ehemann im Schlaf oder sonst hinterrücks ermordet hatten, wegen Notwehr freigesprochen. Weil sie glaubwürdig behauptet hatten, er habe sie jahrelang geschlagen und terrorisiert.

Und da kommen Frauen in die fixe Idee, das werden wir ja sehen, wer am Ende der Sieger ist. Dich krieg ich noch, irgendwann! Ich hab’ Zeit. Wenn auch nicht heute und nicht morgen, aber das wirst du mir eines schönen Tages büßen, mein Lieber, verlaß dich drauf! Und dann werden wir sehen, wer zuletzt lacht!

In Kurzfassung, sie geraten in gelernte Hilflosigkeit, aus der heraus sie nicht mitkriegen, daß die ganze Welt nur darauf wartet, daß sie zur Polizei gehen oder ins Frauenhaus, oder bloß ihre beste Freundin oder ihre Mutter ins Vertrauen ziehen, und schon geht der Frauenrettermechanismus an allen Fronten los, daß es ein Fest für alle Gerechten ist. Und er sitzt im Gefängnis, sie hat die Wohnung und die Kinder und sein Geld und das Mitgefühl aller vier Himmelsrichtungen neben sämtlichen Unterstützungen, Beihilfen und Vergünstigungen, die sich der frauenfreundliche Staat über Jahrzehnte nur ausdenken konnte. Nein, das alles ist ihr irgendwie nicht klar, obwohl sie zurechnungsfähig ist und Fernsehen schaut und Zeitungen und Frauenzeitschriften liest. Battered Woman Syndrome[1], was soll man sonst sagen. Ohne daß sie lebenslänglich ins Gefängnis muß wegen jahrelang intendierten und monatelang geplanten Mordes.

Blutrache für die uneheliche Entjungferung ist ein etwas unmoderner Begriff für die Turiner Mob-Agenda.

Worauf man an der Stelle aber hinweisen kann, ist der Umstand, daß die Eltern bzw. der Bruder und deren oder seine Verwandten, Freunde, Bekannten und Nachbarn, der Mob eben, wie oben didaktisch gemeint aufgezeigt, zwar in schönster Konkordanz zum feministischen Ethos operierten, aber subjektiv wohl mit Feminismus einen feuchten Kehricht am Hut haben. Feministen betrachten die Promiskuität 16-Jähriger als deren Mädchenrecht, basta. So wie die eventuelle Abtreibung auch.

Im Gegenteil, in der Einschätzung feministisch Gläubiger, sind die Mob-Protagonisten die patriarchalischen Zurückgebliebenen und unverbesserlichen Machos.

Und das stimmt insofern, als sie traditionell patriarchal ethisch orientiert reagieren. Die Mädchen müssen vor den sie bedrängenden Männern beschützt werden. Sie sollen sich ihre Jungfernschaft bis zur Ehe erhalten, und wenn nicht, kriegen sie keinen anständigen Mann, denn anständige Männer wollen keine Schlampen als Frau und Mutter ihrer Kinder.

Was sie aber trotzdem anti-patriarchal im eigentlichen Sinn tun, sie glauben dem Gör aufs jammer-elende Wort. Und da muß man sich an das wahre – das alttestamentarische, mosaische – Patriarchat erinnern. Eine Frau als Zeugin vor Gericht galt nur halb so viel wie ein Mann. Weil Frauen doppelt so wenig Scheu haben, Geschichten jeder Art zu erfinden, wenn es ihnen für ihren Vorteil dienlich erscheint. Die gut 50 Prozent falscher Behauptungen und Vorwürfe von Vergewaltigungen, von denen Polizisten ausgehen, belegen genau das aus der Praxis, nicht aus der Ideologie.

Damit der Leser eine aktuelle Illustration hat, daß es nichts mit dem jugendlichen Alter oder Kriterien wie Bildung oder soziale Schicht oder Traditionalismus zu tun hat: Vor ein paar Tagen ging der Fall durch die amerikanische und die männerrechtliche Blogpresse, in dem eine amerikanische Gefängnispsychologin ihre Vergewaltigung nach allen Regeln der Kunst gemeinsam mit einer Freundin vorgetäuscht hat, um ihren Ehemann dazu zu veranlassen, daß sie in ein anderes Stadtviertel ziehen, wo es sicherer ist. Nach allen Regeln der Kunst bedeutet, inklusive sich selbst zu verletzen und inklusive ihre Freundin zu bitten, ihr einen Faustschlag ins Gesicht zu versetzen, inklusive sich anwischerln, damit es der Polizei glaubhaft erscheint, daß sie von einem Einbrecher ohnmächtig geschlagen wurde.

So sehr man auch die Turiner Familie als traditionell, reaktionär, patriarchal oder macho charakterisieren möchte, sie ist doch nur das seit gut 100 oder 150 Jahren in der gegenwärtigen tragischen Form bestehende Zerrbild wahrer Patriarchalität.

Sie ist bloß patriarchalisch aber nicht patriarchal.

Die Naivität des Männlichen gegenüber dem Weiblichen ist eben nicht patriarchal sondern eine dekadente Form davon. Das Fin de Siecle in Wien oder in Paris oder sonstwo brachte es mit Sigmund Freuds Rationalisierung der Korruption des Männlichen durch das Weibliche mittels der Verführung der Mutter auf den Begriff der Ödipalität bzw. des Ödipuskomplexes. Der Bub verfällt der Manipulation der Mutter, daß sie gut, unschuldig und rein, und der Papa böse, gewalttätig und gemein zu ihr sei.

Davor waren Marx und Engels Proponenten der patriarchalischen bzw. ödipalen Illusion. Und sie sind die Väter des politischen Feminismus.

Es mag abstrus klingen, aber der sogenannte Feminismus ist die Zerrform des patriarchalen Ethos als patriarchalisch, oder traditioneller formuliert, des ödipalen. Eine Übersteigerung des Patriarchats in die Selbstentwertung und Selbstverachtung des Männlichen als bloßer Diener des Weiblichen, nicht mehr als Ritter und Retter der hilflosen und mißhandelten Frau, sondern als verblendeten Idealisten, der zwischen tatsächlich hilflos und rettungsbedürftig und vorgespielt hilflos und rettungsbedürftig nicht mehr unterscheidet.

Ehrenhalber. Um sich der Anzweiflung seiner Ehre nicht mehr aussetzen und erwehren zu brauchen. In Aufgabe seines moralischen und ethischen Urteils. Mehr noch, in Aufgabe seines Verstands und seines Anstands. Ein Don Quichote.

Im Grunde ein existenzieller Feigling. Verständlich zwar angesichts der endlosen Wellen der weiblichen Attacken der fiesen und allerfiesesten Natur, aber trotzdem ein Vermeider der natürlichen und naturnotwendigen Selbstbehauptung im Konflikt mit dem  – durchaus – ewigen Weiblichen.

Von daher ist auch die sogenannte Männerbewegung nur mit mehr oder weniger Mitleid und Hohn zu bedenken. Sie ist eine defensive Reaktion auf den weiblichen Narzißmus als Zivilisationsnormativ, den die industrielle Revolution und die entsprechenden technischen, sozial-organisatorischen und diese rationalisierenden ideologischen Artefakte hochgespült haben, seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder kurz aufflackernd und in Resignation versinkend.

Damit ist weder den Männern noch der Männerbewegung das Urteil gesprochen, sondern die Fakten sind genannt. Über kurz oder lang, vielleicht viele Jahrzehnte lang, wird die Männlichkeit ihrer selbst wieder bewußt werden, das ist evolutionär unvermeidlich und sicher. Auch die Sowjetunion fiel eines unvermuteten Tages. Genauso wird das Feminazi-Regime fallen. Ja ja, ich weiß. Das schreckt, auch mich. Eins Tages wird der Feminarzißmus als solcher nicht mehr rationalisierbar sein und nicht mehr diskurspotent. Wer noch immer Anstoß nimmt an der Terminologie, und ich gestehe es jedem zu, lese, wird der Feminismus sich überlebt haben, wie der Kommunismus es hat.

Adam ist der erste Feministrant gewesen, darf man sagen.

Seine Rehabilitation erforderte die Herrschaft über Eva. Man braucht nicht zum ultraorthodoxen Juden oder zum Taliban werden, um das zu begreifen. Man braucht auch nicht deren Umgangsweisen mit der Herausforderung des Mannes nachäffen.

Es genügt, es zu verstehen, aber das Verstehen erfordert den Willen, sich der Sicherheit aus dem Gewohnten und für denkbar Ausgegebenen zu entschlagen. Man verstehe und lese Genesis 3 als psychologische Abhandlung zum anthropologisch konstanten Geschlechterverhältnis!

Derzeit gibt es eine Strategie-Diskussion auf AVfM. Von der Selbstdefinition bis zur politischen Aktion. Aber es ist nicht mehr als Reaktivität und es handelt sich um massive Defensivität. Wer den Gegnern Angriffsfläche bietet, soll verbannt werden. Aber wer die relevanten Gegner überhaupt sind, unterliegt der Illusion. Die Feministinnen und die Polizei, die auf sie hört. Aber unter Feministinnen und Feministen versteht man Blogger. Mein Gott, wie peinlich. Die Frauenministerinnen rund um die Welt, sämtliche weibliche und so gut wie sämtliche männliche Abgeordnete in den Parlamenten. Die gesamte akademische Welt, die gesamte Bürokratie, jede einzelne Frau, 9 von 10 Männern. So ungefähr verhält es sich mit der Gegnerschaft.

Und alle sind bloß femikatholisch. Rechtschaffen und mehr oder weniger streng aber doch gläubig. Daß vielleicht 99 Prozent der sogenannten Männerbewegung auch femikatholisch sind, entzieht sich der Bewußtheit. Man ist nämlich – natürlich – für die Gleichheit, Ehrensache und selbstredend, man hat ja weder den Verstand verloren noch den Zugang zur Heutigkeit. Man will um Gottes willen doch die Frauen nicht zurück an den Herd verbannen, das ist eine böswillige Unterstellung der Feministinnen, die man umgehend und glaubwürdigst als gegenstandslos zurückweisen muß. Man will doch nur das Eine, daß Männer nicht ungerecht behandelt werden. Daß sie die gleichen Rechte zugestanden bekommen wie die Frauen.  Daß sie fair behandelt werden. Vor den Familiengerichten und den sonstigen. Und im Bildungswesen und im Beruf und im Fernsehen und halt überhaupt. Das kann doch niemand falsch finden, das ist doch nur recht und billig. Man will ja keine Revolution und nicht einmal eine Kulturrevolution. Nur die Männer sollen halt auch dürfen, was die Frauen schon lang zugestanden bekamen. Gleiche Rechte für alle, das steht doch in der Verfassung!

Daß die Rechte der Frauen Unrechte sein könnten, fällt niemandem offiziell ein. Sie wollen lieber die gleichen Unrechte zugestanden kriegen. Daß es in der Politik ausschließlich pragmatisch machtorientiert zugeht, auch nicht. Daß es einen Zeitgeist gibt, der Feminismus als Religionsersatz nimmt, weil Religion Moral beinhaltet, und Moral den Narzißmus behindert, und aller Frauen und Frauendiener Konsens das Primat des Narzißmus ist und bleiben soll, auch nicht. Daß das Männliche allein den Idealismus über den Narzißmus stellt und allein das Männliche das Weibliche in dessen autochthonen Narzißmus kontrollieren kann, ebenso wenig.

Kurz, daß es um eine moralische Revolution geht und nicht um die Gleichberechtigung der Männer zum rationalisierten Amoralismus der Frauen, das wäre ein Fortschritt für die Zeit.

____________

[1] The battered person syndrome first rose to prominence in the 1970s when it was used as a legal defense for abused women who murdered their husbands in a pre-meditated fashion. Defense lawyers used the syndrome to explain premeditation as follows: the woman could not leave the relationship due to learned helplessness. Nor could they fight back when actually being attacked. In the face of increasing violence, the woman’s belief was that the only way she could protect herself and her children was to eliminate the partner when he was more vulnerable, for example, while sleeping.

Siehe auch: Battered Woman Defense

Artikel:

https://zeiger.wordpress.com/2011/11/13/wife-shot-husband-11-times-and-got-aquitted-on-the-grounds-of-battered-woman-syndrome/


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