AKIV-Infektionskritik im Standard

Selbst der linke und radikal-ödipale (vulgo: feministische) Standard kann nicht umhin, die AKIV-Infektion der aktuellen österreichischen familienpolitischen Diskussion vehement zu kritisieren:

Durch ihre Vorstellungen von Familienpolitik geistert das Gespenst des seinen Lohn (und jegliche Kinderbeihilfe) versaufenden Familienvaters, vor dem man Mutter und Kinder am besten dadurch schützt, dass man ihm Bares vorenthält. (…)

Statt den Müttern – denen aus Misstrauen gegen die angeblich versoffenen Väter die Familienbeihilfe in der Regel ausbezahlt wird – gutes Geld und damit ökonomische Freiheit zu geben, wollen die Herren Sozialpartner die Eltern künftig zumindest teilweise mit Gutscheinen abspeisen.

Steuererleichterungen für Eltern? Weg damit! Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mehrkindfamilien? Nix da! Individuelle Freiheiten in der Kindererziehung? Purer Luxus, der durch eine einheitliche “Betreuung” der Kinder ersetzt werden soll.

Das waren einmal die Positionen der SPÖ im Wahlkampf 1970. Inzwischen kämpft die Industriellenvereinigung für dieselben Anliegen – “völlig ideologiefrei”, wie Präsident Veit Sorger bekundet. (…)

Tatsächlich gibt es einen Mangel in all den Bereichen, die Kinder betreffen – von der Kinderkrippe bis zur Universität. Dass man dem mit einem Gutscheinsystem abhelfen will, ist ein Eingeständnis des Versagens der Familienpolitik.

Daß der Autor Conrad Seidl zusätzlich von der volkswirtschaftlichen Wünschenswertheit von Kinderbetreung spricht, steht auf einem anderen Blatt, so links kann man heute gar nicht sein, daß man den Profit nicht als Maß aller Dinge für vetretenswert hält. Das Primat der Ökonomie ist schließlich das urmarxistische Gesellschaftstheorem.

Es soll, kann, darf und muß den Eltern scheißegal sein, ob ihre Elternliebe  volkswirtschaftlich Profite oder Verluste zeitigt. Die Wirtschaft – man muß so banal  argumentieren, wenn eine Kultur den existenziellen Boden unter den Füßen verloren hat – hat den Eltern und den Kindern zu dienen, nicht umgekehrt!

Nur durch Unterdrückung und ideologisch betriebene Entwertung der elterlichen Instinkte, besonders der mütterlichen, geben die Eltern ihre Kinder zum Aufziehen weg in die Hände Fremder.

Es sind falsche Ideen, falsche Werte, falsche politische Absichten, die hier ins Spiel gebracht werden, grundfalsche, obszöne, zutiefst unmoralische. Nichts, überhaupt nichts hat gleiche oder übergeordnete Berechtigung zur elterlichen Liebe und Sorge für die Kinder.

Es ist auch scheißegal, ob es sich um kapitalistische oder kommunistische, linke, rechte oder anarchistische Ideologien handelt, die Elternschaft und die Familie als ihre organisatorische Form sind primäre Agenden des Menschseins, und der Staat, die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft haben die Pflicht, sich an ihren Bedürfmissen auszurichten.

Sowohl der Industriellenverband als auch die Arbeiterkammer haben das Maul zu halten, die ökonomischen Interessen ihrer Klientel oder die jenen unterstellten und von ihren Funktionären propagierten sind irrelevant gegenüber denen der Familien. Das gleiche gilt für die egozentrischen und materialistischen Ansprüche der Mütter oder beider Eltern gegenüber den natürlichen Bedürfnissen der Kinder.

Der Ökonomismus ist ein Übel, nicht eine statthafte Orientierung, für die Familienpolitik. Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige? Mitnichten, im Gegenteil, ein Verbot des Weggebens der Kinder unter drei Jahren ist angebracht. Wer seine Kinder  nicht selber aufziehen will, hat kein moralisches Recht, welche zu kriegen. Wer welche kriegt, hat die moralische Pflicht, sie selber aufzuziehen. Die Gesellschaft hat die Pflicht, für deren Erfüllung zu sorgen und nicht das Recht, es dem Gutdünken der Eltern anheim zu stellen, ob sie dazu Lust haben oder nicht, sie auf sich zu nehmen.

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