P…sil und M…rüben

Petersil sagt man nicht, auch nicht Petersilie, genauso wenig wie Mozartkugeln, Grenadiermarsch, Fiakergulasch, Augsburger und Frankfurter. Die Gleichbehandlungsbeauftragte hat schon einen Brief geschrieben, und die Sprachwartin vom Standard-Ton in allen Publikationslagen schreibt nicht mehr Petersil sondern P…sil und nicht mehr Mohrrüben sondern M…rüben, wenn sie sich piefkinesisch auszudrücken beliebt. Karotten geht noch, glaube ich. Aber eigentlich könnte sich der r… Mann beleidigt geben, weshalb ich lieber Ka…ten schreibe, sicher ist sicher. Sonst krieg’ ich eine Strafdrohung.

Die Leute mit dem Namen Peter könnten sich jederzeit beschweren, so wie Mozarts Nachfahren oder Verehrer, die Grenadiere, die Fiaker, die Einwohner von Augsburg und die von Frankfurt. Ob es das Eskimo-Eis noch gibt? Wenn, dann nicht mehr lang.

Aber “piefkinesisch”, wie ist mir das rausgerutscht, ich meinte p…kinesisch, Ehrensache und Ehrenwort! Ich steh’ auch nicht an, bei dieser Gelegenheit eine Ehrenerklärung für alle Individuen, Namensträger und -trägerinnen, Ethnien, Nichtrassen, Scheinrassen oder Vulgorassen, Regions- und Ortslokalisierte, Gemüsesorten und Speisekartentermini abzugeben. Sollte ich in den letzten Jahrzehnten irgendeinen oder irgendeine Gruppe beleidigt haben, so gestehe ich meine Schuld offen ein, bereue meine Gedanken- und Rücksichtslosigkeit und gelobe eiserne Selbstzensur, so wahr mir Gott helfe! Ich meinte, so wahr mir G… helfe!

Ich bin nämlich längst zur Überzeugung gelangt, daß die Sprache der Anfang von allem ist, und man weiß ja, was aus Anfängen werden kann. Erst haben sie Indianerkrapfen gesagt, dann haben sie welche gebacken und gegessen und im nächsten historischen Moment war der amerikanische Kontinent leergeschossen und leerinfiziert mit den Kugeln und Viren der weißen G…esanbeter und Farbgenossen der Krapfenfresser. Das sollte uns eine Warnung sein. Erst haben die Wiener N… gesagt, dann N…brot hergestellt, und bevor man sich’s versah, haben ihre Hautfarbenkollegen Afrikaner entführt und als Sklaven verkauft. Hätten sie Erdnußbrot zum Kauf angeboten, hätte es statt Sklaven- Aschantihandel gegeben! Ich wollte sagen: Erdnußhandel, ich glaub’ nämlich, A…nuß sagt man auch nicht.

Am schlimmsten, schlimmer als der Wiener Zuckerbäcker, ist der Wiener Prolet, der sagt außer M… im Hemd und N…brot nämlich n… sogar mit dem Kleinbuchstaben und außerdem, als wär das nicht beleidigend genug, extra dazu mit dem Großbuchstaben: N…ant! Was auf Hochdeutsch so viel wie ohne Geld heißt.

Und ganz Österreich hat sich jahrzehntelang des rassistischen Eisschleckens schuldig gemacht, eine Nationaltragödie, die wir in 50 Jahren aufarbeiten werden müssen. Sogar und ganz besonders die Kinder hat man dazu verführt! Aber was nützen den Innuit Entschädigungszahlen, wenn wir ihnen über Generationen mit blanken Zähnen und nackter Zunge die Würde weggebissen, -gelutscht und -geschleckt haben bis aufs Steckerl (das heißt woanders Stiel)?

Jetzt fällt mir der Kaiserschmarrn ein. Auch das noch! Und die Kapuzinerkrapfen. Die Kaisermelange. Zweimal Majestätsbeleidigung und einmal Herabwürdigung religiöser Überzeugungsträger. In Thailand wär’ ich schon geliefert, in Malaysien auch. Ohne getürkte Papiere würde man mich verhaften. – Und schon wieder ist’s mir passiert, ich meinte get… Papiere, oder gefälschte. Ich sehe mich veranlaßt, mich der unbewußten Provokation rechtschaffener Antirassisten zu verdächtigen. Zum Beispiel der Irene Brickner vom Standard. Aber die hat offensichtlich selber Dreck am Stecken: Ire? Ne[e]! so nennt sie sich ganz harmlos, aber mich kann sie damit nicht täuschen. Wir kennen diese infamen Kodierungen! Die verdeckt operierenden Intoleranten rechnen mit dem Gewohnheitsrecht auf Vornamen aller Art. Ha, daß ich nicht lache! Wofür hätt’ ich mich denn sensibilisiert, wenn ich derart billige Bigotterien nicht durchschauen würde! Das geht vielleicht bei Standardleserinnen* rein, aber hier nicht.

Die naiven Bürgerinnen lassen sich in Sicherheit wiegen, obwohl die Zeichen vor ihren Augen liegen: Nehmen wir doch den Standard, der antirassistischer und antiantisemitischer als ein äthiopischer Jude figuriert (ein gültiger Vergleich im Wahnuniversum der weißen Selbstbeschuldiger, die sich nicht darüber klar sein wollen, daß Rassismus und Islamismus unter schwarzen Afrikanern ein X-Faches virulenter ist als irgendein Phobie genanntes Äqivalent bei uns, und Israel, besonders das religiöse, x-mal so rechtsextrem, national und rassistisch und religiös intolerant als z. B. Österreich oder Deutschland), also: DRADNATS, so ist der erste Schritt zur Aufdeckung der Verhältnisse. Und was heißt das? Das Reich An Den NATional-Sozialismus! – Das hätten Sie nicht erkannt und nie für möglich gehalten, was? Aber man darf eben nicht so naiv sein. Was gibt es denn für eine bessere Tarnung, als ständig auf dem Gegenteil herumreiten zu dem, was man in Wirklichkeit für eine Agenda hat?

Mehr will ich den Leserinnen gar nicht zumuten. Das wird ihnen die Augen öffnen, wenn sie überhaupt sehen wollen, wie unsere ganze Gesellschaft vom Rassismus und Nationalismus und Antisemitismus und Nationalsozialismus und Fremdenhaß und so verseucht und zerfressen ist. Man kann niemandem trauen! Schon gar nicht denen, die täglich den ersten Stein werfen!

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* Zur leichteren Lesbarkeit wird nur eine Geschlechterform angeführt, während immer beide gemeint sind.


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