Archive for February, 2008

“Emma” bringt Orkanböen und Unwetter

derStandard.at
Sturmwarnung fürs Wochenende
Besonders der Samstag wird turbulent – “Emma” bringt Orkanböen und Unwetter – Der Westen bleibt weitgehend verschont – mit Grafik – FotoWien – Ein ungemütliches Wochenende dürfte Sturmtief “Emma” dem Norden und Osten Österreichs bescheren. Die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG rechnen weiterhin mit schwerem Sturm, der in den Bergen Spitzen bis zu 180 km/h erreichen kann. Eine “rote” Warnung vor Extremereignissen wurde für Niederösterreich, Wien, die Steiermark und das Burgenland ausgesprochen. Gebiete in denen die Böen über 100 km/h stark sein dürften, befinden sich vor allem in diesen Bundesländern.

Nicht so mächtig wie Paula

Auch in der Obersteiermark sind laut den Freitags-Prognosen am Samstag starke Böen zwischen 80 und 110 km/h zu erwarten. Im Süden dürfte “Emma” erst ab Sonntag mit Windspitzen bis zu 90 km/h spürbar sein. Mit dem Tief “Paula”, das in dem Bundesland am 27. Jänner für Zerstörungen und tagelange Stromausfälle sorgte, sei das Wetter am Wochenende nicht zu vergleichen. “Dieser Sturm ist mit Paula in seiner Stärke nicht gleichzusetzen”, so der zuständige Experte Albert Sudy. “Die Strömung kommt mehr aus westnordwestlicher Richtung und damit sind die gefährlichen Föhneffekte, wie wir sie bei ‘Paula’ erlebt haben, viel schwächer.”

Das ist [eine] “Emma

… erscheint sechs mal im Jahr, immer am letzten Donnerstag eines geraden Monats … Sammeln von Müll bis tief in die Nacht gehört zum Alltag … eine der ersten, die einen bekennenden Hausmann hatte … Mit pinken Lidern, blonden Ringellocken und ganz in Rosa … Früher fand sie ihre Chefs besonders nett … Ein Nacktfoto … und die Proteste gegen die Veröffentlichung. Aber wie kam das Foto zustande, warum auf den Titel …? Deutschland bleibt bis auf weiteres ein Eldorado … Sex mit unter 18-Jährigen somit unbestraft. So schockiert wir sind … wenig wissen wir von den Folgen für die Angehörigen … Ihre härtesten Gegnerinnen sind die “blöden Tussen”, die “Freundin von” oder das Groupie … Alice Schwarzer gibt sich Mühe. Aber es reicht nicht ganz. Oder doch?

Defizitäre sexuelle Intelligenz und feministischer Realitätsverlust

GlennSacks.com :

Feminist Is Outraged That Men Like Sexy, Scantily-Clad Women

“I dressed up in a sexy outfit (just to exaggerate the results a bit), and we went out. At the restaurant, he stayed by my side at every moment, and there was no highly noticeable attention from the male populace there. Then we went to a fairly innocent location – a bookstore. About half the time I stayed with him, the other half I moved about on my own, but within his line of sight. Anytime I got more than three yards away from him, I became subject to leers, stares, and a couple of guys showing up on a row of books right after me a couple too many times. If I moved back next to my boyfriend, or if he came up to me and touched me, the looks and following stopped.

“Now, I would suggest a similar experiment for anyone who decries the rape crisis. (…)” Kimmy

Kommentar:

Als Satire wären die Szene und ihre Protagonistin im Originalskript bei uns – noch – ein sicherer Erfolg, solange man nicht mitkriegt, daß sie es ernst statt komisch meint mit ihrer detektivischen Pointe. Vielleicht kommt sie ja in ihren sexualpsychologischen Experimenten im Laufe der Zeit auch auf noch schrecklichere raubtierische Dimensionen der skandalösen Triebnatur der Geschlechter, zum Beispiel darauf, daß Frauen sich deshalb seit Eva “sexy” stylen, damit sie das Blut der Männer in Wallung bringen und ihre Aufmerksamkeit ohne sonstiges Bemühen automatisch auf sich ziehen können, um Unterwerfungsgesten, Dienstleistungen und Geschenke als Anzahlung für die dem naiven Begehren in Aussicht gestellte Befriedigung zu kassieren.

Und, o Gott, daß alle Mode und Kosmetik, alles Outfit und Styling, alle typisch weiblichen charmanten und reizenden und attraktiven mimischen, gestischen und Haltungs- und Bewegungseigenheiten, noch schlimmer, die typisch weiblichen Rundungen des Hinterteils und der Brüste, überhaupt alles was eine Frau schöner ist als eine Schimpansin, keinen anderen, weiteren und tieferen Zweck erfüllen als den, für die Männer sexuell anziehender als die Rivalinnen auf dem Campus zu wirken.

Daß selbst die Struktur und Organisation des Gehirns und die weiblichen sensorischen Empfindsamkeiten und emotionalen Verarbeitungsmethoden nur einen primären Zweck haben, nämlich den genetisch kompatiblen Mann mit dem höchsten sozialen Status und dem meisten Geld für sich zu angeln und als Versorger und Beschützer für sich und die Kinder zu halten gegen die fortwährenden Ausspannversuche aller anderen, die sich eine Chance ausrechnen, ihn zumindest ins Bett zu kriegen.

Ein Kommentar zum Gegenartikel zum Artikel in der L.A. Times “What Campus Rape Crisis” mit dem von Glenn Sacks zitierten Kommentar auf feministing.com illustriert schlagend die absurde strategische Verantwortungsleugnung, die bei Frauen so beliebt ist als rhetorisches Mittel, sich und anderen willfährigen Adressaten die Illusion von Nichthaftbarkeit fürs eigene Tun zu ermöglichen.

“(…) Also, as a survivor of multiple sexual assaults (which in Canada is named Type 1 and 2 Sexual Assault), I realized that sometimes people perceive sexual assault is only seen as true if women are badly injured from it.. The two times I experienced were not traumatizing experiences by the acts themselves–in fact they seemed like completely normal sex practices–but they were never originally consented to by me, and I was convinced by my then partner to have sex.

Be it whether or not people would portray that as “rape”, which is usually associated with an act of violence resulting in physical damage of hte woman, I was more-so raped mentally.. not physically.

This, unfortunately, is why anti-rape biggots do not accept rape.. In reality, women are more likely to be sexually assaulted in a manner that does not leave them with physical scars and damage–only with the mental. (…)” angelicdemon

Befreiend, wenn sich die Männer die gleiche Freiheit des beliebigen Umdefinierens nähmen und einander gestatteten: Von einer Frau “überzeugt worden sein”, hier offenbar gemeint als “dazu breitgeschlagen worden sein”, mit ihr ins Bett zu gehen, im Nachhinein als “vergewaltigt worden sein” der Polizei, dem Familiengericht oder dem Jugendamt zu präsentieren, würde im Scheidungsfall wohl das Sorgerecht dem Opfer der sexuellen Gewalt, eben dem Vater und nicht der Gewalttäterin Mutter zufallen lassen, samt allen Alimentationsrechten und uneingeschränkten Machtbefugnissen, die sich aus der legalisierten Opferposition ableiten ließen.

Und wenn jemand genug von der Ehefrau hat, “Vergewaltigung in der Ehe” eines schönen Morgens zur Anzeige gebracht, das Delikt mehrfach belegt, weil man erstens zwei Viertel Chianti und einen Joint intus hatte, was mit dem Bestehen auf einer Blutabnahme durch den Amtsarzt als Beweismittel vorzubereiten ist, zweitens kein Wort gesagt hat, daß man irgendetwas Weitreichenderes als Kuscheln mitzumachen bereit wäre und drittens man nur aus Angst, sie würde einem sonst mindestens drei Wochen das Leben zur Hölle machen, sich dazu herbeigelassen hat, sich auf Fellatio einzulassen und solange die authentischen eigenen Bedürfnisse, zu denen sie einen – das ist jetzt schon fünftens – aber erst manipuliert hat mithilfe der Angst vor den emotional bedrohlichen Konsequenzen im Fall der Verweigerung der entwürdigenden sexuellen Dienstleistung, zurückzuhalten, bis sie einen grob am Kopf packte und hastig zu sich heraufzerrte, wobei man eine blutende innere Verletzung der Lippe davontrug, weil man mit ihrem Schamhügel kollidierte. Das Leintuch mit dem Lippenblut und dem Vaginalschleim und den Spermaflecken für die DNA-Analyse mitgebracht, gesichert als Beweisstück für den folgenden Vergewaltigungsprozeß, Wohnungsbetretungsverbot und Kontaktverbot für die vermutliche sexuelle Straftäterin, dazu Schmerzensgeld, Traumatherapiekosten, Scheidung mit Wohnung, Auto und Unterhaltszahlung bis zur Wiederherstellung der aus psychischen Gründen bestehenden Arbeitsunfähigkeit.

Besonders empfehlenswert für Abschiebungsbedrohte, die keine reelle Aussicht auf ein Visum haben (falls man in den USA lebt), es öffnet alle Herzen und Türen der Einwanderungsbehörde.

Wie Buben in der Schule aufholen können

Hier eine aktuelle Meldung aus den USA:

Colorado schools closing the gender gap
BOULDER – Over the years, statistics show girls have surpassed boys in school. They are scoring better on standardized tests, achieving more academic honors, and receiving better grades. Educators call this a gender gap.

The Gurian Institute in Colorado Springs started examining why this is happening. Researchers found that boys’ brains work differently than girls’ brains, so they must be addressed differently in the classroom.

“It’s about rethinking education,” said Kelley King, principal at Douglass Elementary in Boulder. “Girls have more brain areas, more cortical areas devoted to verbal thinking. Boys have more cortical areas devoted to spatial thinking.”

The result, she says, is that boys have a tougher time retaining information while sitting down and listening to a teacher; while girls are wired to fit better into schools.

Über die Vorteile von geschlechtergetrenntem Unterricht – für beide Geschlechter – kann man sich hier ausführlich informieren: singlesexschools.org. Einen praxisbezogenen Artikel für (nicht nur amerikanische) Lehrer gibt es hier: schoollibraryjournal.com.

Eine aktuelle Pressemitteilung von Manndat e.V.:

Stuttgart:

Jungen brauchen eine jungengerechtere Schule. Dieses Fazit kann man nach der Podiumsdiskussion des SWR auf der DIDACTA, einer der größten Bildungsmessen in Europa, ziehen. Mit auf dem Podium war Dr. Bruno Köhler, Vorstandsmitglied von MANNdat und Leiter des Projektes „Jungenleseliste”.

Zusammen mit dem Psychologen und Buchautor Wolfgang Bergmann, Frau Dr. Margit Wienholz, Leiterin des Projektes „Kicken und Lesen”, und dem Erzieher Robert Müller-Sinn diskutierte Renate Allgöwer vom SWR die Bildungssituation von Jungen.

Schule und Kindergarten sind heute auf mädchentypische Belange, Interessen und Verhaltensweisen ausgerichtet. Jahrelange Umerziehungsarbeit hat dazu geführt, dass Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern heute ein ausgeprägt negatives Jungenbild haben. Jungen werden vernachlässigt, ihre Potenziale in der Schule zu wenig genutzt. Die Politik zeigt sich auch acht Jahre nach der ersten PISA-Studie immer noch weitgehend desinteressiert an der Bildungssituation von Jungen.

„Wir brauchen eine Schule, die die Psychologie von Jungen akzeptiert und respektiert, eine Schule, die Jungen fördert und stärkt und nicht sanktioniert und umerzieht”, so Dr. Köhler von MANNdat.


Auch am Schulklo: “Es ist ein Menschenrecht, sich nicht wie ein Mädchen niedersetzen zu müssen”

http://www.boysproject.net/resources.html

Urination will go to committee

A local decision that schoolboys must sit on toilet seats when urinating has provoked political debate. The head of The Democrats Party, a splinter group of former Progress Party hardliners, Vidar Kleppe, is outraged that boys at Dvergsnes School in Kristiansand have to sit and pee.
“When boys are not allowed to pee in the natural way, the way boys have done for generations, it is meddling with God’s work,” Kleppe told the newspaper.
“It is a human right not to have to sit down like a girl,” Kleppe said.
Gjul told NRK (Norwegian Broadcasting) that the young boys are simply not good enough at aiming, and the point was to have a pleasant toilet that could be used by both boys and girls.

-Aftenposten English Web Desk/NTB

Hier gibt es eine Menge an Informationen zum Thema der Beseitigung der Benachteiligung von Buben im Schul- und Bildungssystem:

http://www.boysproject.net/statistics.html

For every 100 girls …

http://www.boysproject.net/resources.html

Themen:

The College Gender Gap and the Global Economy
Closing the Achievement Gap
The Psychological Life of Boys
Raising Boys’ Achievements
Raising Schools’ Achievements
Biological Issues and Neuroscience

Internationaler Kongreß über Gewalt in der Familie, 15.-16. Februar 2008 in Sacramento

Hier das Programm mit Kurzzusammenfassungen der Präsentationen und Kurzbiographien der Präsentatoren.

Eine Serie von Kurzberichten findet man inzwischen auf Glenn Sacks.com » From Ideology to Inclusion: Evidence-Based Policy and Intervention in Domestic Violence.

Hier die Seite der veranstaltenden Organisationen California Alliance for Families and Children und des Forschungsinstituts mit einer Fülle von seriösen wissenschaftlichen Studienmaterialien, National Family Violence Legislative Resource Center.

Hier gibt es ein kurzes Interview mit Erin Pizzey, der Gründerin des ersten Frauenhauses 1971 in England, u.a. über den feministischen Mißbrauch des Themas.

Vorwärts mit der Femokratur: Universitäten

news.ORF.at

Ein weiterer Schritt zur feministischen Scheinwelt im Narrenkostüm einer “sexualrassischen Kastenrepräsentation” in allen Gremien mit gesellschaftlich relevanter Macht. Universitätsratsmitglied wird man nach Maßgabe seiner Geschlechtschromosomen.

Schwarzer Journalismus im Rundum

Weißbuch Frauen – Schwarzbuch Männer. Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen
von Sibylle Hamann, Eva Linsinger

Amazon.de

Kurzbeschreibung

Die Frauen haben ihren Teil für die Emanzipation getan. Sie haben sich zu Alphamädchen entwickelt und Universitäten und neue Berufsfelder erobert. Die Hälfte der Welt, die Hälfte der Macht gehört der Frau deshalb noch lange nicht. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich die Männer bewegen. Die Aufgaben wurden nicht neu verteilt, die Frauen haben sich nur zusätzliche aufgehalst. Die Grundformel, nach der die Welt funktioniert, ist nach wie vor in Kraft: Frauen leisten global gesehen zwei Drittel der Arbeit, verfügen über zehn Prozent des Einkommens und ein Prozent des Vermögens. Sibylle Hamann und Eva Linsinger zeigen auf harten Zahlen und Fakten basierend klar und pointiert, dass Gleichberechtigung der Geschlechter möglich, ja notwendig ist, da uns aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und demographischer Sicht gar nichts anderes übrig bleibt und wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen.

Die Presse ist eine dieStandard zum Quadrat, nach diesem archaisch feministischen Anfall zu urteilen, in dem Recherche und Realität wie kontrarevolutionäre Laster vermieden werden – man beachte die schnippisch vorgetragene Desinteressiertheit an den Studien und Statistiken zur geschlechtlichen Verteilung sogenannter häuslicher Gewalt.

8. Februar 2008

diepresse.com

Gebären für die Nation

Von Bettina Balàka

Arbeiterinnen in Österreich verdienen im Durchschnitt 18.700 Euro, Arbeiter dagegen 27.632. Gibt es also ein Problem? Ja, meinen Sibylle Hamann und Eva Linsinger – in ihrem „Weißbuch Frauen / Schwarzbuch Männer“.

Das Problem häuslicher Gewalt

Wie im deutsch-österreichischen Diskurs üblich, wird auch Schweden im Weißbuch als rosarotes Paradies vorgeführt (wofür interessanterweise ausschließlich schwedische Männer als Zeugen aufgerufen werden) – dazu nachzulesen im Schwarzbuch wäre ein Artikel, der der Vorstellung von Schweden als idyllischer „Ausnahme“ widerspricht: „Ein großes Problem ist häusliche Gewalt, sie kommt in Schweden genauso häufig vor wie im übrigen Europa.“ Leider gibt es Fälle, in denen der Auftrag an die Frauen, sie mögen sich doch bei den häuslichen Aufgaben auf die Männer verlassen, reichlich zynisch klingt. Und falls es irgendwelche Zweifel über die Verhältnismäßigkeiten bei Gewaltdelikten gibt, hier noch eine Zahl aus dem Schwarzbuch: „Der Frauenanteil in deutschen Gefängnissen betrug 2005 rund fünf Prozent.“

Nach einer Suche “Bettina Balàka” ein paar Zitate Information zur Beitragsschreiberin:

Aus ihrer Webseite zu ihrem Roman “Eisflüstern”

Ditta Rudle in der Buchkultur 107 B, Österreich Spezial, Herbst 2006:

Die Hauptperson, der aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrte Polizist Balthasar Beck, ist noch im 19. Jahrhundert geboren – keine Person, die nach einem noch lebenden Vorbild gebildet sein kann. Und dennoch lebt dieser Beck, der tagelang durch Wien irrt, weil er sich nicht nach Hause traut, sich fürchtet, dass ein anderer die Tür öffnet und Marianne, seine Frau, ihn nicht mehr brauchen kann.

Aber weshalb ein so typisches Männerthema, Kriegskameraden und Kameradenschweine?

„ Ich wollte weg von diesen Frauenthemen, ich hatte so ein Image bekommen als feministische Autorin, das gefiel mir gar nicht. Doch was mich an dem Thema wirklich interessiert sind die Unterdrückten, die Irregeführten. ‚Allgemeine Wehrpflicht’ etwa, das ist doch ein Skandal. Meine drei Brüder haben mir wirklich leidgetan, daher bin ich auch gegen ein verpflichtendes Sozialjahr für Frauen. Das ist Zwangsarbeit. Und so ein männliches Thema ist der Krieg auch nicht, schließlich leiden die Frauen genauso und ihr Leben verändert sich. Manchmal allerdings sogar mit positivem Vorzeichen, ohne Männer sind die Frauen selbstständiger und selbstbewusster geworden.

Die große Auflage, der sämtliche Hitparaden stürmende Seller, war ihr noch nicht beschert. Deshalb muss das Haushaltsbudget weiterhin durch Übersetzungen („Keine literarischen, da entspricht das Honorar keineswegs dem Aufwand“) und Buchrezensionen aufgebessert werden. Schließlich gilt es eine Tochter, in diesem Herbst als Taferlklasslerin unterwegs, zu ernähren. Geht das überhaupt zu Hause zu arbeiten mit einem Kind?

„ Ich war von Anfang an Alleinerzieherin und hab zwischen Schmutzwäsche und Spielzeug gearbeitet. Seit sie in die Schule geht, ist es leichter. Ich habe gelernt, beim Schreiben die Türen innerlich zuzumachen. Während Pia in der Schule ist, wird nicht geputzt oder gebügelt. Schlimm es ist nur, wenn das Kind krank ist. Zum Glück ist das selten. Oder Bekannte und Verwandte meinen, ich sei ohnehin zu Hause, da könnten sie doch auf einen Tratsch vorbei kommen. Da bin ich hart. “

Entwaffnend ehrlich antwortet sie auch, auf die Frage nach der Herkunft des so schön reimenden Namens. „Den hab ich mir ausgedacht. Dann hab ich noch den Akzent draufgesetzt.“ Inzwischen ist die Alliteration keineswegs nur vorgeschobener Nom de Plume, sondern längst, nach aufwendiger und kostspieliger Änderung sämtlicher Dokumente, unverwechselbare Identität. In der ihr eigenen Konsequenz lässt sie auch die Tochter den Kunstnamen tragen. „Da habe ich eine neue Dynastie gegründet! Mein Vater war gar nicht glücklich.“ Ironische Funken blitzen nicht nur durch die traurige Geschichte vom Heimkehrer Balthasar.

Erwin Riess in der Presse (Spectrum), 30.9.2006:

Der Heimkehrer braucht lange, bis er die Kraft findet, seine Familie aufzusuchen. Mit einer Mischung aus Schock und Erleichterung nimmt Marianne den verschollen Geglaubten auf. Noch ist der Mann, der von den Erlebnissen in den Lagern, von Krieg und Bürgerkrieg schwer traumatisiert ist, nicht wirklich zu Hause angekommen. Schon in der ersten Nacht verlässt er die Schlafstatt neben seiner Frau und legt sich im Vorzimmer zum alten Hund auf den Boden. Als das Mädchen sich morgens über ihn beugt, antwortet er mit einem Reflex der Faust, der Aimée um ein Haar schwer verletzt. Das Töchterchen ist von der Wildheit und Fremdheit der Jammergestalt abgestoßen, lange Zeit gelingt es Beck nicht, eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen, was damit zu tun hat, dass Beck einen despotischen Vater hatte, der sein Kind mit Prügeln, Strafen und Vorwürfen überschüttete und der im ersten Jahr der Lagerexistenz dem Gefangenen Beck ausrichten ließ, er geniere sich dafür, einen Sohn zu haben, der die Frechheit und Feigheit besäße, sich vom Feind überrumpeln zu lassen.

Die Dynastiebegründerin hat die Differenziertheit ihrer viktimistischen Analyse auch vorher schon einsehbar gemacht:
Aus dem Jahr 2000 zum Essay “Messer
Klappentext

Wie mit den Mitteln der plastischen Chirurgie unsere Körper – und das heißt, entgegen anderslautender Propaganda, vor allem die Körper der Frauen – geöffnet und neu gestaltet werden, wie in den allgegenwärtigen Talkshows die bisher gültigen Bereiche von Innen und Außen abgeschafft werden, darin sieht Balaka nicht nur Symptome eines sich wandelnden Öffentlichkeitsbegriffs, sondern vor allem die Intensivierung des Kampfes gegen weibliche Selbstbestimmung. In einer wütenden Attacke wendet sie sich nicht nur gegen die Messer in der Hand der Chirurgen, sondern gegen die Messer im Kopf der Frauen selbst, »mit ihren Korsettkörperchen und angepaßten Gedanken, die im Fernsehen flöten: ›Wir haben so viel Freiheit wie nie zuvor!‹« Die Polemik von Bettina Balaka richtet sich aber auch gegen eine Sprache, die mit pubertärer Freude am politisch Inkorrekten wieder die längst abgeschafft geglaubten Diffamierungen des (auch hier in erster Linie weiblichen) Geschlechts inthronisiert.Ein wesentlicher, ganz und gar nicht prüder Beitrag in der Debatte um das Verschwinden der Privatheit und die Pornographisierung unserer Kultur.

Des Autors Kommentar nach der Lektüre des “Presse”-Artikels ist in einer Rezensionsnotiz zu “Eisflüstern” vorweggenommen, sein
(…)Unbehagen entspricht dem von Goethes Tasso: “Allein man merkt die Absicht und ist verstimmt”.

Im vorliegenden Fall wirke vieles “unwahrscheinlich” und gelegentlich sogar an den Haaren herbeigezogen. “Reichlich phantastisch” (…) resümiert Leopold Federmair, und zu wenig grotesk, um als gelungene Satire zu reüssieren.

(Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2007)

09. Februar 2008

dieStandard.at

Buch:”Weißbuch Frauen – Schwarzbuch Männer”- Eine Abrechnung

Neuerscheinung: Sibylle Hamann und Eva Linsinger fordern neue Spielregeln im Geschlechterverhältnis

Wien – Frauen haben in Österreich die gleichen Chancen wie Männer – theoretisch. In der Praxis übernehmen sie immer noch den Großteil der Hausarbeit, besetzen die schlechteren Jobs und bekommen in gleichen Positionen weniger bezahlt und das, obwohl sie über die bessere Bildung als ihre männlichen Kollegen verfügen
….
Was den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen betrifft, rangiert Österreich im EU-Vergleich am unteren Ende.(…) Als eine der Ursachen machen die Schriftstellerinnen die Partnerwahl aus. Während karrierefreundliche Eigenschaften, wie Ehrgeiz, Konkurrenzdenken und Selbstbewusstsein als typisch männlich gelten und einen Mann zu einem attraktiven Partner machen, wirken genau dieselben Merkmale bei Frauen oft nicht unbedingt anziehend auf Männer, so die Argumentation. Das Resultat: Frauen streben von vornherein gar nicht ganz nach oben, für Männer ist dieses Rollenverhalten hingegen ein besonderer Karriereanreiz. Ein weiterer Grund: Männer besetzen Stellen vorzugsweise mit ihresgleichen, was das Aufbrechen der Machtstrukturen faktisch unmöglich mache. Die Autorinnen plädieren dafür, per Gesetz diesen Tendenzen entgegenzuwirken – konkret sollen Quotenregelungen Frauen vermehrt in Top-Jobs zu bringen.

oe1.orf.at

Journal Panorama

14. Februar 2008

Sybille Hamann und Eva Linsinger haben das “Weißbuch Frauen – Schwarzbuch Männer” geschrieben und diskutieren es mit Brigitte Ederer, Andreas Kohl und Thomas Maurer. Eine Debatte um Gleichberechtigung, ökonomische Vernunft und gerechtere Rollenverteilung.

Kommentar:

Wer ist eingeladen? Ein ausgedienter Politiker, der schon im Jahr 2000 seine Unterwerfung unter das feministische Diktat, Abtreibung sei kein moralisches Verbrechen sondern ein nicht mehr diskutierbares Frauenrecht, aus Gründen des ansonsten gefährdeten Wahlerfolges seiner Partei in mitleiderregender Tapferkeit öffentlich gerechtfertigt hat, ohne zu verhehlen, daß er gegen sein Gewissen als Privatmann und Christ spricht, dazu ein Staatskabarettist, der seine finanzielle Existenz ausschließlich den Aufträgen des österreichischen Staatsfunks verdankt, in dem feministische Indoktrination aus allen Kanälen quillt und eine, die sich nicht geniert hat, von der kämpferischen Gewerkschaftsfunktionärin zur Vorstandsvorsitzenden von Siemens Österreich zu mutieren, also lauter blanke Opportunisten, die für ihren Erfolg jede Moral verraten.

Was ergab die Bühnenshow mit johlendem Publikum – vorhersehbar, aber doch noch ernüchternder als erwartet?

Die Wirtschaftsbossin und der Staatskabarettist sind beide für Frauenquoten in den Führungsebenen der Wirtschaft, der abgetakelte Politiker, der sich immer noch Christ nennt, ist dagegegen. Davor hat er mit Stolz darauf verwiesen, daß ausschließlich wegen der bestehenden Quotenregelung über 30% der Abgeordneten inzwischen weiblich sind. Nebenbei erfuhr der Hörer, daß “60 oder 70%” der Richter ebenfall Frauen sind und zwar deshalb, weil sie flexible Arbeitszeiten haben.

“Undercover-Feminist” wird er zweifelnd apostrophiert, sei es eigentlich gewesen, habe er doch von 7 männlichen Sektionschefs in seinem Ministerium drei durch Frauen ersetzt. Und wenn dann Quotenregelungen für Muslime auf der Popularitätsliste stehen, wird er Undercover-Islamist gewesen sein. Ein erfolgreicher Politiker eben.

Verpflichtende Karenzzeiten für Väter, das fordern die Autorinnen, und auch das kann er sich vorstellen, ja er findet für das Buch nichts als lobende Worte, weil da gar keine Feindseligkeit gegen die Männer vertreten werde wie sonst oft in solchen Büchern.

Und hier ein besonders tiefschürfender “Weißfrauenbuch”-Fall:

women.timesonline.co.uk

Women don’t feel hungry

Do women lack ambition because of their genetic make-up? Is the glass ceiling self-imposed? Absolutely not, says Avivah Wittenberg-Cox, whose book Why Women Mean Business (Jossey-Bass, £16.99), co-written with the journalist Alison Maitland, was published last month. It’s down to a phenomenon she calls “manonomics”.

“It’s not nasty or deliberate,” she says, “but codes of working were simply developed in a different age, with a different family model, when there were no women in the room.”

Dazu ein Leserkommentar:

As a CEO who has hired predominantly women, I questioned my hiring and promotion practises after reading your article and here is the result from my own company.

My female staff are great. They are responsible, think ahead and work efficiently but their families come first and work is second. They all carry the majority of childrearing and they are interested in their family welfare. As a result few are interested in adding more hours to their already busy day and management would require more time. Small companies like mine have a great deal of difficulty catering to maternity leave and although we sympathise and understand there is no way we can handle having senior managers away for months. As most people have at least two children this could happen within a few years so one does consider this fact before hiring or promoting. The world of work does not fit nicely with families and sadly women’s careers suffer.

hana, kuala Lumpur, malaysia

Eine “Weißbuch Männer”-Autorin, die timesonline exzerpiert hat:

10. Februar 2008

entertainment.timesonline.co.uk

Are girls wired not to win?

In 2006, when investment analyst Carolyn Buck Luce and economist Sylvia Ann Hewlett tried to get to the bottom of the “hidden brain drain” of female talent by surveying 2,443 women with graduate or professional degrees, they discovered that one in three American women with MBAs chose not to work full-time – compared with one in 20 male MBAs – and that 38% of high-achieving women had turned down a promotion or had deliberately taken a position with lower pay.

Instead of being forcibly barred from top positions by a glass ceiling, these women were avoiding them.

When the researchers looked at women’s motivations to work, they discovered that having a powerful position was the lowest ranked career goal of highly qualified women in every sector. For 85% of the women, other values came first: the ability to work with people they respect, to “be themselves” at work and to have flexible schedules.

British sociologist Catherine Hakim … has pricked the ire of the European feminist establishment by asserting that persisting gender gaps in pay are the result of women’s deep-seated preferences.

Her worst sin, according to her critics, was asserting that social policy could never allow the majority of women to have it all, since a measurable slice of the population – 10% to 30% – never wanted it all, anyway, and another 60% adapt their ambitions to their family’s needs.

Half of all women in the top professional and managerial grades are childless, Hakim reports, which is similar to women in academic science and engineering. Reliable contraception has allowed them to choose how they want to direct their energies and to plan their ascent.

In Hakim’s case, over the past eight years she has written six books and “there’s no way I could have done that if I had had children. The fact is that children are a 20-year project and a career is a 20 to 40-year project and there is an incompatibility there”.

And she added mildly: “If someone tested me, I’m sure I’d have the highest level of testosterone.”

Extracted from The Sexual Paradox by Susan Pinker, to be published by Atlantic Books on March 1 at £12.99. Copies can be ordered for £11.69, including postage, from The Sunday Times BooksFirst on 0870 165 8585


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