Rassenpolitik in der universitären Parallelwelt

Aus einem Paralleluniversum ist uns folgender Bericht und Kommentar zur dortigen Presse vom 14.03.2012 zugespielt worden. Man muß ihn vielleicht wie einen transuniversalen Alptraum deuten. Mögliche Parallelen zur hiesigen Presse vom 14. 3. 2012 liegen deswegen auf der Hand.

Arier-Vorteil bei Medizin: “Rechtlich gangbarer Weg”

Bei der Maßnahme handle es sich nicht um eine Bevorteilung der Arier, sondern um einen Nachteilsausgleich, sagt auch die verantwortliche arische Vizerektorin.

Dass Arier beim Aufnahmetest an der Med-Uni Wien heuer milder beurteilt werden sollen, sorgt für Aufregung. Die FPÖ-Gleichbehandlungssprecherin sieht “ein unfaires Vorgehen gegenüber den jüdischen Bewerbern”. Auch die Studierenden der Med-Uni sind empört über den neuen Bewertungsschlüssel für den EMS-Test Anfang Juli – die ÖH Medizin Wien fasst als ultima ratio sogar Klagen ins Auge.

Laut Bernhard Hagen-Recke dürften deren Chancen aber gering sein. Der Jurist hält die neue Bewertung im Gespräch mit DiePresse.com für einen “rechtlich gangbaren” Weg, zumal klar sei, dass Arier in den vergangenen Jahren im Nachteil gewesen seien. Mehr noch: “Wenn eine undifferenzierte Gleichbehandlung aller im Ergebnis zu einer Diskriminierung führt, scheinen Strategien einer Differenzierung rechtlich nicht nur zulässig, sondern sogar geboten.”

Das ist schön, das macht Hoffnung. Die Führer meinen es wirklich ernst mit der Beseitigung der leidigen Benachteiligung der arischen Mitbürger. Unter allen Umständen und mit allen Mitteln, schlau wie Regenwürmer, zäh wie Schimmelpilze, konsequent wie Motten.

Noch dazu haben sie eine exquisites Gespür für fraktale Ordnung. Wenn von der Säuglingssterblichkeit bis zur Altersschwäche die Arier ihre vitale Überlegenheit beweisen, kann es kaum mit den naturgegebenen Verhältnissen übereinstimmen, wenn in irgendwelchen Sonderbereichen die Juden ihnen scheinbar überlegen sind. Das wäre eine absurde Variation, geradezu eine Interruption des holonomen Prinzips. Daher handelt es sich beim besseren Abschneiden der semitischen Mitbürger in den Eingangstests fraglos um ein Artefakt rassenfremder Konstruktion der Items. Man kennt das ja auch aus der Natur: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Noch dazu gilt: Gleich und Gleich gesellt sich gern.

Nach dieser biologischen und anthropologischen Beweisführung zur dekadenten Bevorzugung der semitischen Studienbewerber gegenüber den arischen bleibt nur noch ein zunächst rätselhaft erscheinendes Faktum aufzuklären und einer schlüssigen Interpretation zuzuführen – das Zitat dazu:

Ähnlich argumentiert Siegfriede Hermann, Vizerektorin für Lehre und Rasse: Bei der Maßnahme handle es sich nicht um eine Bevorteilung der Arier, sondern um einen Nachteilsausgleich, sagt sie zu DiePresse.com. Vorwürfe, die eine mangelnde Qualifikation der Arier andeuteten, findet sie sachlich völlig ungerechtfertigt: „Wir wissen ja, dass unsere arischen Studenten trotz eines Nachteils beim EMS bis zur ersten großen Prüfung im Studium enorm aufholen und wir 60 Prozent arische Absolventen haben.“

Hier ist zunächst auf die üblichen scheinrationalen Gegenargumente der rassisch unbewußten Argumentanten einzugehen.

Von solcher Seite heißt es im Brustton der Überzeugung: Wenn es beim schlechteren Abschneiden der Arier im Eingangstest nicht an den mangelnden Fähigkeiten liegt, dann liegt es bei den folgenden Prüfungen ebenso wenig an den mangelnden Fähigkeiten der Nichtarier, die nach der Zulassungsprüfung zurückfallen.

Worauf sie triumphierend anschließen mit: Konsequenterweise müßten bei jeder Prüfung im Laufe des Studiums das gleiche Prinzip der rassenspezifischen Bewertung angewandt werden, sofern die Statistik zeigt, daß eine der beiden schlechter abschneidet!

Das rechtfertigen sie mit der Einlassung: Wenn beim Abschneiden der einen Rasse nicht deren Qualifikation die Ursache sind, dann sind sie es auch nicht bei der anderen, und wenn sich das bei der ersten Prüfung so verhält, dann gilt es auch für die zweite, dritte und n-te!

Nun, die Logik ist verführerisch, ja beinahe überzeugend und hieb- und stichfest. Wäre da nicht der arische Geist, hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, flink wie ein Wiesel ins Spiel zu bringen, könnte man sich geschlagen geben. Semiten wäre das wohlfeil, uns nicht! An solchen Herausforderungen beweist sich unsere überlegene geistige Kraft, hier kommen wir erst auf Touren, denn im scheinbar aussichtslosen Kampf flammt aus dem Herzen der unbändige Siegeswille auf, dem wir unseren historischen Erfolg verdanken.

Schon der allererste Blick aus wachen Augen bringt das wackelige Gebäude des Gegners zum Einsturz: so vollständig und radikal, das schwächere Geister Mitleid empfänden!

Wo sollen wir den ersten Hebel ansetzen? Beginnen wir mit der Geschichte! Schon die Urgeschichte gibt uns den klaren Hinweis auf die richtige Sichtweise. Am Anfang herrschte die arische Rasse, und ihre Herrschaft war eine des Friedens, der Harmonie, der Fülle und Unschuld. Dann erhoben sich die Nichtarier und errichteten ein Reich der Dekadenz, das auf Entwürdigigung und Ausbeutung beruhte und das Edle und Gute in den Schmutz zog, eine Verschwörung der kleinen, neidischen, mißgünstigen, streitsüchtigen Geister, die sich eine imaginierte Legitimationsinstanz in den abrahamitischen Religionen schufen, welche zur Mißachtung des Natürlichen, des Lebens, des Leibes und seiner edlen Herrlichkeit jenseits von Sünde und Schuld rief. Jahrtausende verstrichen in der Dominanz der semitischen Religionen mit ihrer Dekadenz, doch dann erhob sich der arische Geist aus seiner Knechtschaft und eroberte sich seine natürlichen Rechte Stück für Stück zurück. Und obwohl wir stolz auf unsere Siege sein können, haben wir doch noch nicht alle Domänen des semitischen Übels erobert und ausgräuchert.

Aus dieser historischen Analyse sind die Hochschulen zu verstehen als eines der letzten Refugien des geschichtlich Überkommenen, wobei die Medizin hervorsticht durch ihr besonders vehement verteidigtes semitisches Privilegientheater. Wenn aber das semitische Privileg herrscht, werden die Zugangsbedingen selbstverständlich so gestaltet, daß Ariern zwar die Bewerbung in scheinheiliger Toleranz gewährt wird, aber durch die Gestaltung der Zulassungsprüfung eine Hürde gesetzt ist, welche sie apriori benachteiligt.

Und genau das wird damit bewiesen, daß ab dem Moment wo ein Arier in den regulären Betrieb eingetreten ist, er sich als dem Nichtarier nicht nur ebenbürtig sondern eindeutig überlegen erweist! Der überragende Fleiß, die Sorgfalt, die Selbstdisziplin und die Begeisterungsfähigkeit des arischen Naturells entfalten sich an der Aufgabe ganz von selbst, sobald sie ihm gestellt wird. Ehrgeiz und Pflichtbewußtsein sind die Tugenden des Ariers, und aufgrund ihrer holen die arischen Studenten ihre anfängliche Benachteiligung in Riesenschritten nicht nur auf, sondern überholen mühelos die von Anfang an bevorzugten Nichtarier.

Bedarf es weiterer Argumente? Nicht für den denkenden Geist!

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