Frauen haben bei der Polizei nichts verloren

… und zwar grundsätzlich nicht.

Sie sind zu klein, zu schwach, zu ängstlich, zu feig,  zu nervös, zu hysterisch, zu subjektiv, zu selbstbezogen, zu undiszipliniert, zu eingebildet, zu labil, zu launisch, zu verwöhnt, zu anspruchsvoll, zu oberflächlich, zu unrealistisch, zu unkooperativ, zu selbstgefällig, zu überheblich, zu kleinkariert, zu unselbständig, zu abhängig, zu – weiblich.

Frauen in Uniform haben bestenfalls einen speziellen Sex-Appeal, wenn sie ohne Uniform genug davon besitzen. Frauen mit Waffen am Gürtel sind noch schlimmer, ihr möglicher Sex-Appeal ist schon ein dezidiert perverser. Ansonsten sind Polizistinnen wie Soldatinnen nichts als peinlich, lächerlich, nicht ernstzunehmen, unglaubwürdig, überflüssig, eine Frechheit. Eben eine bloße – feministisch ideologisch forcierte und “frauenpolitisch” motivierte – Provokation. Für wen?  Für jeden, der seinen Verstand und seine aus emotionaler und sozialer Intelligenz stammende instinktive Zurückweisung der Usurpation des paradigmatisch Männlichen durch die fehlgeleiteten Uniformmodels nicht hemmt, unterdrückt oder verleugnet. Für jeden, unabhängig von seinem Geschlecht.

Die Dummchen in der Öffentlichkeit fassen es nicht, weil sie es nicht erfassen. Es fehlt ihnen an der instinktiven Sensibilität für männlich und weiblich. Sie spüren es nicht, und wenn sie es spüren, rationalisieren sie es weg.

Das ist das Phänomen der politischen Korrektur. Der Verstand wird unterdrückt, und die instinktiven Urteile, die präkonzeptuelle soziale Empathie und die Selbstempathie werden als kulturelle Konstruktionen hingestellt, um dem Neid, der Eifersucht, dem Stolz, der Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit zur Befriedigung zu verhelfen. Feminismus ist ausschließlich narzißtisch motiviert, nicht realistisch, schon gar nicht altruistisch idealistisch auf die Gesellschaft, die Kultur, die Zivilisation bezogen. Die Männer, die zustimmen und sich dabei als Helden des Fortschritts vorkommen, sind die Opfer ihrer tatsächlich idealistischen Naivität und der weiblichen Kunst der Manipulation, die jene ausnutzt. Was dem weiblichen Narzißmus entgegensteht, muß korrigiert werden. Politisch. Mit Propaganda und Zensur bis zum Überdruß, und wenn das nicht reicht, mit legalistischer Gewalt, mit Zwang, Unterdrückung und dem Diktat von systematischen Bevorzugungen und Benachteiligungen.

Wie sich das zeigt? Der Polizist, der mit Entrüstung zitiert wird, ist in Wirklichkeit das symptomatische Opfer der Unterdrückung und Verfolgung von abweichender Meinung. Daß er sich nur über eine anonym hingeschriebene Gegenposition zur politisch forcierten Rekrutierung von Frauen für den Polizeidienst und deren zusätzliche Bevorzugung durch alle Arten von Privilegien und Förderungen aufgrund ihres Geschlechts äußern kann, das ist der Skandal.

Nicht seine Meinung, daß Frauen grundsätzlich bei der Polizei nichts verloren haben, ist unerhört, sondern daß sie nicht eine selbstverständliche Position in der öffentlichen Diskussion darstellt. Vielmehr, daß es überhaupt keine solche gibt. Daß diese Position nicht nur kein Gehör findet, sondern von Politik und Presse so kategorisch und bedrohlich als unmöglich präjudiziert wird, daß sie keiner äußert, weil sich keiner sehenden Auges zum Märtyrer machen lassen will.

Die Presse schreibt:

Und das sind die Hauptaussagen der von GfK Austria durchgeführten Untersuchung:

► In der Theorie setzt sich die Gleichberechtigung von den Polizeiinspektionen bis hinauf ins BMI zwar langsam durch, aber die „gelebte Praxis bleibt noch wesentlich länger hierarchisch zugunsten von Männern”, wie GfK-Studienleiterin Angelika Kofler formuliert.

Das heißt, die Propaganda der Politik duldet immer weniger Widerspruch, aber noch hat sie den Realitätssinn ihrer Zielpersonen nicht vollständig ausgebootet.

► Die Akzeptanz frauenfördernder Maßnahmen ist bei Männern unbeliebt. Am meisten lehnen Polizisten die aktive Förderung von Polizistinnen in Führungspositionen ab. Besonders negativ werden Förderprogramme für Frauen bei den Sondereinheiten Wega, Cobra, Alpin- und Flugpolizei gesehen.

Ein genialer Satz: Die Akzeptanz frauenfördernder Maßnahmen ist bei Männern unbeliebt. Männer finden es zum Kotzen, daß sie systematisch und programmatisch den Frauen gegenüber benachteiligt werden, wäre der Klartext. Am übelsten finden sie es, daß Kolleginnen zu Vorgesetzen gemacht werden, weil sie Frauen sind anstatt deshalb, weil sie ihre Eignung durch Verdienste bewiesen haben. Am kränkesten aber finden Polizisten wie alle anderen Menschen, die ihren Verstand nicht abgegeben haben, daß diejenigen, die für die Anforderungen des Dienstes in einer Sondereinheit am allerwenigsten geeignet sind, mit Gewalt dort hineingehievt werden. Und wofür? Um das politische Programm der Gleichstellung der Ungeeigneten und Unmotivierten mit den Geeigneten und Motivierten durchzuziehen.

Die Leistungsfähigkeit der Sondereinheiten ist dabei wurscht. Es geht um die Eitelkeit. Um den Beweis, Frauen können alles, was Männer können, genauso so gut, wenn nicht besser. Daß die Idee wahnhaft ist – und das ist noch höflich ausgedrückt – ist dabei ohne Belang. Daß Jugendmannschaften die deutschen Weltmeisterinnen im Fußball deklassieren, negiert man. Daß in allen sportlichen Disziplinen die besten Frauen nicht die geringste Chance haben, selbst im Mittelfeld der Männer zu reüssieren, auch nicht. Martina Navratilova hat sich selbst eingeschätzt auf ca. Platz 100 in der Tennis-Weltrangliste der Männer. Aber Wega und Cobra machen das Wunder wahr, das die lächerlichen Pubertistinnen in den Amtsstuben der Frauenministerien rund um die Welt beschwören? Sicher, weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

► Frauen interessieren sich besonders für die Bereiche Prävention, Jugendarbeit und Kriminaldienst. Sensible Befragungen empfinden sie als interessanter als Männer.

Nein wirklich? Sie wollen was mit Menschen und, wenn geht, mit Kindern zu tun haben, zumindest mit Jugendlichen. Und mit Befragungen, da kann man sensibel sein. Menschen sind ja so interessant. Es lohnt sich wirklich, wirklich auf sie einzugehen. Das bereichert und macht alles viel menschlicher.

► Aus der täglichen Praxis kristallisiert sich heraus, dass Männer öfter Situationen mit Waffengebrauch erleben, Frauen hingegen mit psychisch Kranken oder Personen, deren Zurechnungsfähigkeit durch Alkohol oder Drogen eingeschränkt ist, zu tun haben.

► Frauen empfinden Situationen mit Waffengebrauch als gefährlicher als Männer.

Das letztere sollte vor dem Absatz darüber angeführt werden. Weil sie sich vor den gefährlichen Situationen – denn Waffengebrauch ist objektiv immer gefährlich – mehr fürchten als die Männer, anders gesagt, weil sie nicht einsehen, weshalb sie sich einem Risiko aussetzen sollen, vermeiden sie die Posten und die Situationen, wo es gefährlich wird. Das sollen, bitte schön, die Männer erledigen, wir machen lieber Sozialarbeit, das kristalliert sich eben so heraus irgendwie. Wir haben halt mehr Talent für Kommunikation, nicht! Daß Männer mehr mit gefährlichen Kriminellen zu tun haben und wir Frauen mehr mit verzweifelten Menschen, die sich strafbar machen.

► Berufliche Veränderungen: Polizistinnen sind eher bereit, ihr Tätigkeitsfeld auf derselben Ebene zu verändern, männliche Polizisten streben nach höheren Posten.

Zu Deutsch: Frauen haben keinen Ehrgeiz, es zu was zu bringen, sie sind zu bequem dazu. Es genügt ihnen, ab und zu Abwechslung zu haben, mal was anderes zu erleben. Schließlich soll die Arbeit nicht zu Streß ausarten. Und was hätten sie von einem Aufstieg? Mehr Verantwortung heißt mehr Mühe, mehr Zeit, mehr Einsatz für den Beruf. Wozu das denn? Solange sie nicht verheiratet sind und in Karenz gehen, kommen sie für sich allein mit dem Gehalt aus, und dann ist es sowieso nur als Zusatzeinkommen für die Familie gemeint.

► Gemeinsame Dienste mit Frauen sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen unbeliebt.

Oh wie peinlich! Frauen sind die schlechteren Kolleginnen? Oder halt, nein, sie sind die besseren, und deswegen wollen weder andere Frauen noch Männer mit ihnen Dienst machen, weil sich sich schämen, daß sie selbst nicht so gut sind? Das paßt auch wieder nicht, weil die Frauen mit anderen Frauen nicht wollen. Wir müssen uns dazu durchringen und konstatieren, Frauen sind als Kolleginnen im Dienst mehr oder weniger unerträglich. Wenn man das nicht schon gehört hätte, wenn das nicht Allgemeinwissen wäre, wenn das nicht die Spatzen von den Dächern pfiffen, dann könnte man es als Unikum des Polizeidienstes ansehen.

► Über die im BMI laufenden Gleichstellungsprogramme sind die männlichen Befragten besser informiert als die weiblichen.

Weil es Programme zur Benachteiligung und Behinderung der Männer sind. Weil die Polizisten dadurch zu Trotteln vom Dienst gemacht werden. Weil sie die Attakierten sind und schauen müssen, wie sie sich wehren können.

Expertin Kofler kommt zu dem Schluss: „Es gibt noch immer viel zu tun.” Dass Frauen als gleichwertige Beamte noch nicht im gesamten Polizeiapparat akzeptiert sind, zeigt auch der Kommentar eines Polizisten, der auf seinem Fragebogen anmerkte: „Grundsätzlich haben Frauen bei der Polizei nichts verloren.”

Experte Zeiger kommt zu dem Schluß: “Es gibt noch immer viel zu manipulieren.”

Denn leider belegen die Ergebnisse der Befragung, daß die Polizistinnen wie die Polizisten sich ein ordentliches Quantum von Realitätskontakt und Aufrichtigkeit bewahrt haben. Leider ergibt die Studie, daß die Frauen im Polizeidienst minderwertige Arbeit leisten, und daß das allen klar ist. Zumindest diesem unhöfliche Zugeben der leidigen Differenz zwischen politisch korrekter Idee und ihr nicht genügender Wirklichkeit sollte endlich ein Ende gemacht werden. Wenn man das Selbstbewußtsein der Frauen stärken will, kann man ihnen einfach nicht auf den Kopf zusagen, daß sie im Polizeidienst nicht gleichwertige Arbeit leisten wie die Männer. Mit ein bißchen gutem Willen kann es doch nicht sooo schwer sein, Rücksicht auf das seit 5000 Jahren behinderte Selbstvertrauen der Frauen zu nehmen, oder! Die Koflers dieser Zeit verlangen doch nichts weiter als Höflichkeit. Einen guten Ton in allen Lebenslagen. Auch beim Ausfüllen von Fragebögen. Hat sich dieser … Mann überlegt, wie es den Journalistinnen geht, wenn sie davon erfahren, was er da in grober Rücksichtslosigkeit gegen das zartere Geschlecht hingeschrieben hat?  Welche Kränkung er damit auslösen würde? Schließlich sitzen sie mit den Polizistinnen im selben Boot. Am Ende müssen sie sich noch anhören, daß Frauen grundsätzlich bei der Presse nichts verloren haben. Und sich Befragungsergebnissen aussetzen, die deutlich machen, daß die Frauen im Journalismus noch immer nicht gleichwertige Arbeit wie die Männer leisten.

In Österreich gibt es seit 1991 „richtige” Polizistinnen. Zuvor hatten seit 1971 Politessen für die Überwachung des ruhenden Verkehrs gesorgt.

Das sind 20 Jahre Kasperltheater zuviel. Gut, daß sie richtige in Anführungszeichen schreiben. Wir haben es 20 Jahre lang auch ohne Studie gewußt, daß Sie nur “richtige” sind. Diese Anführungszeichen sind die Analogie zum Entrüstung zeitigenden Kommentar eines aufrechten Polizisten:

Frauen haben grundsätzlich im Journalismus nichts verloren.

(Soweit er über Kosmetik, Mode und Diäten hinausgeht.)


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